Ein offenes Ohr für die Pflege

Im Gespräch mit Sozialministerin Christine Haderthauer

Der akute Personalmangel in der Altenpflege war Thema eines Treffens mit der neuen bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer. Eine bessere Anerkennung und Wertschätzung der Pflege durch politische Programme forderte Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin im DBfK Landesverband Bayern im ersten Gespräch mit der Ministerin. Haderthauer sprach sich vielmehr für eine bessere Qualifizierung und Weiterbildung der PflegehelferInnen aus. Dass sich mit gering oder gar nicht qualifizierten Kräften das Imageproblem in der Altenpflege weiter verschärfen werde, davor warnte Dr. Marliese Biederbeck und plädierte zudem für eine mindestens zweijährige Qualifizierung von PflegeassistentInnen. Zum Thema „Fachkraftquote in den Pflegeheimen“ sagte die Sozialministerin, sie wolle sich dafür einsetzen, diese zu erhalten.  „Wir brauchen eine gute Altenpflege und empfehlen daher die Erhöhung der Fachkraftquote auf 70 Prozent“, sagte Dr. Marliese Biederbeck. Auch die generalistische Ausbildung in der Pflege wurde angesprochen. Sozialministerin Christine Haderthauer versprach, dies bei der Länderministerkonferenz einzubringen, bei der sie ab Herbst turnusmäßig den Vorsitz übernimmt.








Über den Personalmangel in der Altenpflege sprachen die neue bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (links) und Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin im DBfK Landesverband Bayern e.V.