Zukunft der sozialen Berufe - Gipfelgespräch im Sozialministerium

Die Bezahlung, die Aus- und Weiterbildung sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen waren Themen des Gipfelgesprächs „Zukunft der sozialen Berufe“ im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen im Herbst 2009. Im Anschluss an dieses Gespräch wurden verschiedene Fachgruppen und Gremien eingerichtet, in denen auch der DBfK aktiv ist. Das Thema wurde auch in die Sozialministerkonferenz eingebracht.

Beim ersten Gipfelgespräch waren neben Vertretern von Arbeiterwohlfahrt, Bayerischem Roten Kreuz, Paritätischem Wohlfahrtsverband und der Gewerkschaft ver.di auch Sonja Hohmann, Vorsitzende im DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V. sowie Vorstandsmitglied Annette Heuwinkel-Otter dabei. Die beiden wiesen in ihren Statements darauf hin, dass Arbeitsplätze in der Pflege bei steigendem Bedarf abgebaut worden seien. Auch wurde die Online-Umfrage des DBfK vorgestellt, die unter anderem ergab, dass ein Drittel der Pflegenden ihren Beruf „an den Nagel hängen wollen“. Es müsse mehr Geld in die Hand genommen und der Dokumentationsaufwand minimiert werden, sagten sie. Der Gipfel war laut Sozialministerin Christine Haderthauer als Austausch gedacht, um die Rahmenbedingungen in den sozialen Berufen zu ändern. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sei unumgänglich, um die Beschäftigten in diesen Berufen zu halten. Der DBfK betont die Wichtigkeit eines erneuten Gipfelgespräches, das in den kommenden Wochen stattfinden soll.