MRSA eindämmen
Netzwerk geplant
Ein Symposium mit dem Titel „MRSA-Netzwerkbildung in Bayern“ hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit vor kurzem in Oberschleißheim veranstaltet. Die alarmierende Zunahme an Antibiotika resistenten Erregern weltweit habe dazu veranlasst, alle beteiligten Stellen im Gesundheitswesen zu einer engen Netzwerkarbeit aufzurufen.
Eine hochkarätige Gruppe an Referentinnen und Referenten der Mikrobiologie, Medizin, Veterinärmedizin, des Landesgesundheitsamts, der Ökonomie und des Rechts haben rund 200 Zuhörerinnen und Zuhörer auf den neuesten Stand zum Thema MRSA gebracht. Im Anschluss verabschiedeten die VertreterInnen aus Forschung, Medizin und Pflege, Kostenträgern und Berufsgenossenschaft ein Konsensuspapier. Für den DBfK brachte Wolfgang Falch wichtige Punkte ein, zum Beispiel die Fürsorge für Pflegende bei der Prävention, aber auch der Sicherung des Arbeitsplatzes nach MRSA-Besiedlung. Die Beteiligten haben sich unter anderem darauf verständigt, dass die Aus-, Fort- und Weiterbildung unerlässlich und dass die zügige Weitergabe von Informationen von hoher Relevanz sei für den Behandlungserfolg und für den Schutz anderer.