gestartet am 1. Februar 2012:

 
   
Jahr für Jahr belegen Pflegefachpersonen vorderste Plätze im Ranking von Readers Digest, Allensbach-Institut und anderen Meinungsforschern. Die deutsche Bevölkerung attestiert den Pflegenden großes Vertrauen, schätzt ihre Leistung hoch ein und hält sie für unverzichtbar. Aber drückt sich diese Wertschätzung auch in den Einrichtungen, an den Arbeitsplätzen und im Arbeitsalltag aus? "Mit großer Vertrauenswürdigkeit kann ich meine Miete auch nicht bezahlen!", sagte kürzlich ein Altenpflegerin dazu.

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z.B.: Themenschwerpunkt Arbeitszeit ist Lebenszeit


Ein Kalenderjahr hat 52 Wochen à 7 Tage mit jeweils 24 Stunden. Das ergibt pro Jahr eine Lebenszeit von 8736 Stunden, die zu gestalten ist. Einen Teil davon hat man als Arbeitnehmer per Vertrag „verkauft“ an den Arbeitgeber, der dafür den Gegenwert in Form des Monatsgehalts zahlt. Beim Vollzeitvertrag mit 38,5 Wochenstunden und einem Urlaubsanspruch von ca. 5,5 Wochen ergibt sich eine Jahresarbeitszeit von 1790, 25 Stunden. Das ist etwas mehr als ein Fünftel, genau 20,5 Prozent der Gesamtzeit des Kalenderjahrs.
Zugegeben, der Arbeitsweg ist noch zu berücksichtigen, schlafen und essen muss man auch. Dennoch bleibt ein sehr großes Zeitkontingent übrig, das man für Familie, Freizeit, Hobbies, Reisen und sonstige Bedürfnisse verwenden kann. Soweit die Theorie.

Jeder Beschäftigte im Pflegeberuf weiß, dass der Alltag deutlich anders aussieht. Pflege findet im Schichtdienst statt, d.h. die Umstellung von Tag- auf Nachtdienst und umgekehrt, die Anpassung des Bio- und Lebensrhythmus an Früh- und Spätdienste brauchen zusätzlich Zeit und sind mit steigendem Lebensalter ... mehr