BAG Pflegebildung
 
 

BAG Pflegebildung

Zur BAG gehören (Foto von li hinten n. re vorn): Alexander Daniel, Kerstin Fasel, Matthias Grünewald, Wolfgang Pasch, Anke Jakobs, Andrea Beck, Miriam Lohe, Christina Zink (hauptamtl. Betreuung), Dr. Anne Kellner, Sonja Lehmeyer und Dr. Sabine Balzer.

 
 

Das war die 9. PiD am 8. März 2019 in Düsseldorf

Save the Date: Die 10. PiD ist geplant für den 6. März 2020, Düsseldorf

Die Vorträge, soweit diese von den Referentinnen und Referenten freigegeben sind, stehen als DOWNLOAD zur Verfügung

 
 

Das Pflegeberufegesetz – Chancen für die Pflegebildung

PiD Düsseldorf 2019
PiD 2019 Christel Bienstein
 

Mit dem Pflegeberufegesetz stellt Deutschland die Weichen für die Ausbildung in den Pflegeberufen neu. Unter den Stichworten Generalistik, Kompetenzorientierung, Vorbehaltsaufgabe, Praxisanleitung, Praxisbegleitung, Hochschulausbildung,... sind die Herausforderungen für die Akteure der pflegeberuflichen Bildung skizziert.

Und genau darum sollte es gehen: Wie müssen die Akteure auf der Grundlage des Gesetzes einen Weg in die Zukunft gestalten? In dieser Phase intensiver Veränderungsprozesse sind Informationen und Austausch wichtig. Die Referierenden der Fachtagung griffen die aktuellen Entwicklungen kritisch auf und luden zur Diskussion und zum Weiterdenken ein.

Die Podiumsdiskussion beleuchtete den Stand der Umsetzung des Pflegeberufegesetzes. Mit Akteuren aus Politik, Praxis und Wissenschaft wurden die Herausforderungen für die Praxis diskutiert. In die Fachtagung eingebettet boten Expertinnen und Experten wieder eine Vielzahl von Workshops zu aktuellen Themen rund um die Pflegebildung an.


Vorträge am Vormittag

Wie ist es zum PflBG gekommen? – warum es so schwierig ist, die Berufsausbildung zukunftsorientiert zu regeln
Prof. Dr. Frank Weidner, PTHV Vallendar

Aspekte der Lehrer/innenbildung vor dem Hintergrund des Pflegeberufegesetzes
Prof. Dr. Karin Kersting, Hochschule Ludwigshafen am Rhein

Generalistische Curriculumentwicklung – Ein pragmatischer Handlungsleitfaden für Schulleitungen und Lehrende in Veränderungsprozessen
Heidi Kuckeland M.A., FH Münster

Workshops am Nachmittag


WS 02: Pflegende als Stimmgabeln? - Zu Chancen und Grenzen des Resonanzkonzepts für die Pflegedidaktik
Viola Straubenmüller, München

WS 03: Update Weiterbildung Praxisanleitung
Britta Kroll und Vanessa Keller, Bildungszentrum, Universitätsklinikum Düsseldorf

WS 04: „Zwischen Theorie und Praxis“ – Die Implementierung eines „Dritten“ Lernorts
Elena Gamp, Klettgau

WS 05: Kann Sterben simuliert werden? Simulationsgestützter Unterricht zu End-of-life care in der Pflegeausbildung
Victoria Pfeffer und Anna Steinacker, SimNAT Pflege e.V., Fulda

WS 06: Der Pflegeprozess als Vorbehaltsaufgabe in der Ausbildung
Roland Hanisch, Berufsfachschule für Pflegeberufe, kbo-Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg a. Inn

WS 07: Mit Portfolios Reflexionskompetenz in der Pflegebildung fördern
Prof. Dr. Mechthild Löwenstein, Hochschule Esslingen

WS 08: Ausbildungsorganisation zukunftsfähig gestalten
Alexander Daniel, Gesundheits- und Krankenpflegeschule Lahn-Dill-Kliniken Wetzlar

WS 09: Praxisbegleitung lernwirksam gestalten
Wolfgang Pasch, Fliedner Fachhochschule Düsseldorf und Dr. Sabine Balzer, Berufsfachschule für Pflegeberufe, kbo-Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg a. Inn

WS 10: Kompetenzorientiert beurteilen-berufliche Handlungskompetenzen in der Praxis darstellen und beurteilen
Christina Hagemann, Kolping Pflegeschule gGmbH, Kempten (Allgäu)

Podiumsdiskussion zum Abschluss:

Wie gestaltet sich der Umbruch für die Lehrenden ab 2020?

Prof. Dr. Thomas Evers (MAGS NRW)
Prof. Christel Bienstein (DBfK-Präsidentin)
Prof. Dr. Anne Kellner (für die Hochschulen)
Matthias Grünewald (für die Pflegeschulen. ehemals Krankenpflegesschulen)
Yvonne Fromm (für die Pflegeschulen, ehemals Altenpflegeschulen)
Moderation: Alexander Daniel

Aufruf - Für die generalistische Pflegeausbildung!

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die Bundesregierung beschäftigt sich derzeit intensiv mit der Reform der Pflegeausbildung. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart soll eine generalistische Ausbildung entstehen, die für die Pflege von Menschen aller Altersgruppen qualifiziert. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist es von immenser Bedeutung, die Pflegeberufe weiterzuentwickeln, attraktiver zu gestalten und vor allem inhaltliche Qualitätsverbesserungen zu initiieren. Ziel ist eine neue und anders konzipierte Pflegequalifikation, die grundlegende Konzepte und Kompetenzen vermittelt, um für den Beruf und die berufliche Weiterentwicklung zu befähigen. Neben der beruflichen Pflegeausbildung wird zudem die Basis für eine hochschulische primärqualifizierende Pflegeausbildung geschaffen, um dem pflegewissenschaftlichen Fortschritt zum Wohl der Menschen gerecht zu werden.
Der Gesetzgebungsprozess ist schon relativ weit fortgeschritten und seit dem 13.01.2016 liegt der entsprechende Kabinettsbeschluss dazu vor. Eine erste Beratung im Bundesrat fand am 26.02.2016 statt. Die Lesungen im Bundestag sind für den 17. und 18.03. sowie den 09. und 10.06.2016 vorgesehen. Am 08.07.2016 soll das Gesetz wieder in den Bundesrat eingebracht werden.

Sicher haben Sie in den Medien verfolgt, dass sich die Kritiker einer Generalistik intensiv zu Wort melden. Vor allem die Befürworter des Erhalts der Altenpflegeausbildung und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege tragen ihre Positionen vehement vor. Nicht selten bestimmen auch Befürchtungen und Ängste die Debatte. So hat die Partei „Bündnis 90 / Die Grünen“ kürzlich ein Moratorium für das Gesetzesvorhaben gefordert.
Zum jetzigen Zeitpunkt des Verfahrens sind es vor allem die Abgeordneten in Bundestag und auch Landtag, die sich für die Beratungen ein eigenes Bild machen müssen. Dabei ist es für die Parlamentarier (oder für Sie) sicher hilfreich, Rückmeldungen von Experten zu bekommen.
Der DBfK hat sich eindeutig für eine generalistische Pflegeausbildung ausgesprochen und unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung - auch über die Website des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (www.generalistikjetzt.de)
Für eine ausgewogene Information der Abgeordneten wäre es gut, wenn auch die Befürworter des Gesetzesvorhabens sich zu Wort melden würden. Und das sollte nicht nur durch den DBfK als Verband geschehen, sondern ganz konkret durch diejenigen, die in der Pflegebildung tätig sind und sich aus der Praxis der Lehrenden heraus melden – kurzum: durch Sie!

Brief

Selbstverständlich gibt es noch offene Fragen, unklare Aspekte und auch konkrete Hinweise zur Nachbesserung des Gesetzentwurfs. Diese sollten jedoch einer grundsätzlichen Reform der Pflegeausbildung nicht im Weg stehen.

Wir, die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Pflegebildung im DBfK, wollen Sie hiermit ermutigen, zu Ihren Abgeordneten Kontakt aufzunehmen. Teilen Sie ihnen mit, warum Sie die generalistische Ausbildung befürworten und welchen Nachbesserungsbedarf Sie ggfs. sehen. Stellen Sie sich als Ansprechpartner zur Verfügung für Rückfragen der Abgeordneten oder verweisen Sie dazu auf die BAG Pflegebildung.
Die Kontaktdaten der für Ihren Wahlkreis zuständigen Abgeordneten finden Sie hier: https://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/wahlkreise
Bitte nutzen Sie den Briefentwurf an die Abgeordneten als Orientierung und modifizieren Sie ihn ggf.
Wir bedanken uns für Ihr Engagement und stehen gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

Mit kollegialen Grüßen
Die Mitglieder der BAG Pflegebildung im DBfK

Arbeitsthemen der BAG Pflegebildung

Im Februar 2016 nahm die BAG Pflegebildung ihre Arbeit für die Wahlperiode 2016 – 2019 auf. In den nächsten beiden Jahren stellt die Gruppe die folgenden Themen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit:

  • Umsetzung des Pflegeberufsgesetzes
  • Auswirkungen der neuen generalistischen Ausbildung
  • Etablierung eines berufsqualifizierenden Studiums
  • Herausforderungen durch die zunehmende Heterogenität der Lernenden
  • Jährliche Veranstaltung der Fachtagung für pflegeberuflichen Bildung – Pflegepädagogik im Diskurs

Die neu gewählte BAG Pflegebildung spiegelt in ihrer Zusammensetzung die aktuelle Pflegelandschaft wieder. Die Mitglieder arbeiten sowohl in Pflege- als auch in Hochschulen und repräsentieren die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege. Die BAG ist gut aufgestellt, um die Weiterentwicklung der Pflegebildung in den nächsten vier Jahren konstruktiv mit zu gestalten.

Kontakt und Informationen zur BAG Pflegebildung über

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe, DBfK e.V.

Bundesverband

Broschüre zum
Pflegeberufegesetz

Pflegeberufegesetz

Mitglied werden

Wie das geht und warum es sich lohnt ... mehr Infos

Junge Pflege

Reinschauen und dabei sein

Selbstständige/ Unternehmer/innen

Angebot für Pflegeunternehmer
 

Diese Webseite nutzt externe Komponenten, wie z.B. Schriftarten, Karten, Videos oder Analysewerkzeuge, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Diensten und zum Widerruf finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.
Ihre Einwilligung dazu ist freiwillig, für die Nutzung der Webseite nicht notwendig und kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.