Newsletter September 2017

DER NEWSLETTER DES DEUTSCHEN BERUFSVERBANDES FÜR PFLEGEBERUFE: UNSER KOSTENLOSES SERVICE- UND INFORMATIONSANGEBOT

Wettbewerb: Wie sollen die ICE-4-Züge heißen?
Wir schlagen vor: Agnes Karll

Die Deutsche Bahn veranstaltet einen Online-Wettbewerb zur Namensgebung der neuesten ICE-Generation 4. 

Für die Bahn ist der ICE "mehr als nur ein Transportmittel: Die Züge verbinden Städte und Menschen und werden so zu Botschaftern für ganz Deutschland. Wir möchten an Menschen aus Deutschland erinnern, die inspirierend waren. Die etwas Bedeutendes erfunden oder entdeckt haben, deren Gedichte oder Bücher Sie berührt oder klüger gemacht haben. Menschen, deren Musik Sie heute noch lieben oder deren Schauspielkunst für Sie legendär ist. Oder Menschen, die durch ihre sportliche Leistung beeindruckt haben. Persönlichkeiten, die gezeigt haben, wie Menschen über Grenzen hinweg friedlich zusammenleben können."

Der Name wird zusammen mit einem Konterfei der jeweiligen Persönlichkeit an beiden Enden des Zuges gut sichtbar außen stehen und nicht nur bei jeder Bahnhofsein- und ausfahrt ein bundesweit sichtbares Symbol sein.

Namensvorschläge können von Einzelpersonen gemacht werden. Der DBfK regt an, eine der einflussreichsten Vertreterinnen der deutschen Frauenbewegung und Wegbereiterin der Pflege vorzuschlagen: Agnes Karll

Alle Informationen und Möglichkeit, Vorschläge einzureichen auf der DB-Seite

bei Twitter: #iceagneskarll
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Zum Abschluss der Implementierungsstrategie
Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation

Am 6. September 2017 trafen sich in Berlin rund 250 Teilnehmer/innen aus Einrichtungen, Verbänden und Institutionen der Pflege sowie Politik und Wissenschaft, um über die Ergebnisse der Implementierung der entbürokratisierten Pflegedokumentation (Strukturmodell) zu diskutieren. Auf Initiative und mit Unterstützung der Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung wurde in den zurückliegenden zweieinhalb Jahren eine vereinfachte Pflegedokumentation in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie der Tages- und der Kurzzeitpflege eingeführt, die den bürokratischen Aufwand deutlich reduziert und zu einer stärker personzentrierten Pflege beiträgt.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Mehr Zeit für die Pflege – durch Entbürokratisierung den Pflegealltag verbessern und Professionalisierung fördern - Perspektiven und Reflexion.“ Neben der Bilanzierung des Erreichten, standen die weiteren fachlichen Perspektiven sowie die künftigen Strukturen der Unterstützung der Pflegeeinrichtungen bei der Umsetzung des Strukturmodells im Mittelpunkt. Im Rahmen der Veranstaltung übergab die Patientenbeauftragte und Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Frau Staatssekretärin Ingrid Fischbach, das Projekt in die Verantwortung der Trägerverbände (zur  Pressemitteilung der Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung hier).

Das Projektbüro Ein-STEP, welches im Auftrag der Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung vom IGES Institut für die Implementierungsstrategie eingerichtet wurde, ist noch bis Ende Oktober 2017 zu erreichen.

Auf der Webseite Ein-STEP sind die Vorträge der Veranstaltung unter Aktuelles abrufbar

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Musik-Clip kann Leben retten - Schlaganfallfrüherkennung

Lächeln-Sprechen-Arme hoch. Das ist der Titel eines Video-Clips von Ralph Ruthe. Der bekannte Cartoonist, Musiker und Filmemacher hat im Auftrag des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) einen einmaligen Musikclip entworfen, der die Früherkennung von Schlaganfällen verbessert.

Der Musik-Clip macht auf die drei wichtigsten Symptome des Schlaganfalls aufmerksam: Gesichtslähmung, Lähmung in den Armen und Sprachstörungen. Dank der Chancen des Web 2.0 können die Erstsymptome jetzt breiter bekannt gemacht werden. Ralph Ruthe postete den Clip am 10. Mai, dem bundesweiten Tag gegen den Schlaganfall, auf seiner Facebook Seite (1.300.000 Follower) und seinem YouTube-Kanal (625.000 Abonnenten). Ruthe stellt den Song zusätzlich über Universal Music als Download bei iTunes und als Stream bei Spotify und Co. zur Verfügung. Der Erlös kommt in vollem Umfang der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zugute.

Kurz, einfach und verständlich
Die Symptome werden im deutschsprachigen Raum größtenteils mit dem englischsprachigen Kürzel FAST (Face, Arms, Speech, Time) erklärt. Auch das spricht für die Verbreitung eines niedrig-schwelligen und einfach verständlichen Mediums. Ralph Ruthe hat FAST jetzt ins Deutsche übersetzt, und das im Dreiklang mit Bild, Text und Musik – knackig, witzig, einfach und zeitgemäß.

Die Idee ist deutschlandweit einmalig, weltweit allerdings nicht neu. In den USA und Kanada kursieren bereits solche Clips; in Kanada belegt eine Studie, dass eine über einen längeren Zeitraum andauernde Werbekampagne in Form von TV-Spots das Wissen der Bevölkerung zu den Schlaganfall-Symptomen deutlich verbessert hat.

Zum Cartoon auf Youtube

Vollständige Meldung zum "Tag gegen den Schlaganfall - 10. Mai" auf der Webseite der Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe

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Studie: Gewalt in der Pflege
Alltägliche Erfahrungen – mangelnde Prävention

Eine Studie des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) in Köln macht deutlich, dass Gewalterfahrungen gegenüber Patienten, Bewohnern und Pflegebedürftigen, aber auch gegenüber Pflegenden ganz offensichtlich zum Pflegealltag in Deutschland dazugehören. Allerdings wird derartigen Erfahrungen in den Einrichtungen zu wenig Beachtung geschenkt und sie werden kaum systematisch aufgearbeitet. Auch entsprechende Bildungsangebote zum Erkennen von Frühsignalen oder zum Umgang mit Gewalt gibt es demnach deutlich zu selten. 

In Kooperation mit der B. Braun-Stiftung in Melsungen hat das DIP für die Studie bereits zum Ende vergangenen Jahres rund 400 Pflegefachpersonen und -schüler aus unterschiedlichen Einrichtungen befragt.

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Fachtagung Entlassungsmanagement in der Pflege

3. Bundestreffen Pflegeüberleitung, 13.10.2017 in Frankfurt a.M., Hochschule Frankfurt

Diese DBfK-Tagung ist das 3. Bundestreffen Pflegeüberleitung und bietet Pflegeüberleitungen - vor allem aus Krankenhäusern - neben Fachvorträgen und Podiumsdiskussion auch die Möglichkeit, sich auszutauschen und miteinander zu vernetzen. Themen im Programm sind:

  • Pflegerisches Entlassungsmanagement als ein Schritt in der sektorübergreifenden Versorgung; Prof. Dr. Ulrike Höhmann, Universität Witten/Herdecke
  • Begutachtung, Leistungsansprüche und pflegerische Versorgung nach Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs; Dr. Klaus Wingenfeld, Universität Bielefeld
  • Beratungs/Begleitungs-Kontinuität vom Krankenhaus nach Hause; Thomas Nöllen, spectrumK GmbH, Berlin
  • Bundesweite Fachgruppe Pflegeüberleitung; Andrea Kiefer, DBfK Südwest e. V.

und Podiumsdiskussion zu aktuellen Themen der Pflegeüberleitung.

Informationen im Programmflyer, Anmeldung über die DBfK-Bildungsangebote

Wir beabsichtigen, am 13.10.2017 auf Bundesebene eine neue DBfK-Fachgruppe „Experten für Pflegeüberleitung“ zu gründen. Eingeladen sind Pflegefachpersonen mit einiger Berufserfahrung in diesem Feld, die sich vernetzen, zusammen mit KollegInnen an speziellen Themen der Überleitung arbeiten und sie mit Berufspolitik verknüpfen möchten. Auf unserer Webseite haben wir dazu Informationen zusammengestellt. Wenn das für Sie nach einem interessanten Angebot klingt, dann melden Sie sich per E-Mail an suedwest@dbfk.de

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Bewerbung läuft: Deutscher Pflegepreis 2018

Termin zum Vormerken:
15.-17. März 2018 - Deutscher Pflegetag 2018 in der STATION-Berlin

Der Deutsche Pflegepreis zeichnet Persönlichkeiten und Institutionen aus, die sich für die Pflege stark machen und sich engagiert für das Wohl von Pflegenden und Patienten einsetzen, ihnen eine Stimme geben und die gesellschaftliche Wertschätzung für die Pflege und ihre Berufsangehörigen vorantreiben.
Vor 18 Jahren wurde der erste Deutsche Pflegepreis vom Deutschen Pflegerat ausgelobt. 2017 wurde der Deutsche Pflegepreis erstmalig in neuer, herausgehobener Form in fünf verschiedenen Kategorien im Rahmen des Deutschen Pflegetags in Berlin verliehen. Fünf Partner aus Wirtschaft und Pflege unterstützen den Deutschen Pflegepreis. Derzeit laufen die Bewerbungsverfahren: 

Deutscher Pflegepreis des DPR
Die Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich durch ihr Wirken um die Pflege und das Hebammenwesen in Deutschland besonders verdient gemacht haben. Mehr Infos

HARTMANN Pflegepreis Praxis
Gesucht werden hier Projekte, Ideen und Lösungen, die innovativ und wegweisend sind und sich bereits in der Praxis bewährt haben. Thema 2017: Entlassmanagement. Einsendung der Bewerbung bis 30. September. Gewinn: 6.000 Euro. Mehr Infos

Deutscher Pflegeinnovationspreis der Sparkassen-Finanzgruppe
Teilnehmen können Projekte, Institutionen oder Vereine, die sich der Pflege im Quartier widmen und die folgenden Versorgungsangebote abdecken: Wohnen als Grundversorgung, Ortsnahe Unterstützung & Pflege, Beratung & soziale Netzwerke. Einsendung der Bewerbung bis 31. Oktober. Gewinn: 10.000 Euro. Mehr Infos

BGW Nachwuchspreis
Exklusiv für Auszubildende gibt es den Nachwuchspreis. Gesucht werden Ideen von Azubis für eine bessere ambulante und stationäre Pflege. Einsendung der Bewerbung bis 30. November 2017. Gewinn: 5.000 Euro. Mehr Infos 

Schlütersche Freundespreis der Pflege
Der Preis ehrt Personen des öffentlichen Lebens, die sich ehrenamtlich durch besonderes Engagement und Unterstützung in der Pflege verdient gemacht haben. Gesucht werden Freunde, die sich für Pflege stark machen. Gewinn: 3.000 Euro. Mehr Infos

Alle Informationen auf der Webseite

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Fachtagung BAG Pflegemanagement des DBfK:
Pflege Führung Zukunft

im dbb forum Berlin in der Friedrichstraße 169 am 10. November 2017 

Die Ansprüche an die Leitenden im Pflegedienst steigen und verändern sich kontinuierlich. Von verschiedenen Seiten werden Anforderungen gestellt, die es kompetent zu bewältigen gilt. Dies verlangt im Führungsalltag Leadershipqualität als zentrale (Überlebens-)Kompetenz für unseren Berufsalltag. Doch wie führt frau/man heutzutage richtig? Es braucht einen Kulturwandel und innovative Führungskonzepte um mit den täglichen Dilemmata zwischen konfligierenden Anforderungen umzugehen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Pflegemanagement ist davon überzeugt, dass nur mit mehr Leadership in der Pflege die Pflegenden mit Führungsverantwortung ihre zentrale Rolle für die Leistungfähigkeit und Effizienz der Einrichtungen in Gesundheitswesen und Pflege bewahren können. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können erwarten, dass sie kompetente Führung erleben.

Wir wollen mit Ihnen gemeinsam diskutieren, was Führung ausmacht, wie sie wirkt und wie sie erlernt werden kann.

Weitere Informationen im Programmflyer
Zur Online-Anmeldung

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Forum Pflege im Krankenhaus beim
Deutschen Krankenhaustag zur MEDICA

Am 15. November 2017 findet in Düsseldorf im Rahmen der Messe MEDICA das Forum Pflege im Krankenhaus statt.

In diesem Jahr gibt es unter dem Vorsitz von Irene Maier ein attraktives Programm für Pflegefachpersonen aus dem Krankenhausbereich. Das Forum „Pflege im Krankenhaus“ beginnt am Mittwoch, 15. November um 10:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Es werden bis ca. 15:00 Uhr drei Bereiche zu den Themen IT- und Pflege im Krankenhaus sowie zur Ausbildungsreform angeboten:

IT- und Pflege im Krankenhaus - Themen und Trends:

  • Pflege-IT wo stehen wir – und wo geht die Reise hin? 
  • Big Data – was kommt da auf uns zu?
  • IT- und Pflege- mit Interoperabilität gemeinsam Sektorengrenzen überwinden?! 
  • Robotik – Chancen und Grenzen…

IT verändert Krankenhaus

  • Der elektronische Heilberufeausweis, die elektronische Gesundheitskarte – was bringen sie für die Praxis?
  • Digitales Krankenhaus
  • Elektronisches Patientendatenmanagement auf der IMC im Universitätsklinikum Düsseldorf – ein Praxisbericht

Pflegeausbildung nach Reform

  • Pflegeberufegesetz – Neues Lernen!!!

Das Pflegeforum auf dem Messegelände Düsseldorf im CCD-Ost, Raum R, ist ein Treffpunkt für Pflegefachpersonen, die sich über die Zukunft der Pflege im Krankenhaus informieren und sie auch mitgestalten wollen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Vertreter der Pflegeberufsverbände zu treffen und mit ihnen über aktuelle berufspolitische Themen zu diskutieren.

Zum Programm des Deutschen Krankenhaustages 2017 inkl. Anreisebeschreibung 

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Offensive Gesund Pflegen: Befragung Wertewelten Pflege

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit der Offensive Gesund Pflegen steht der Transfer des vorhandenen Wissens über gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen in der Pflege in die Einrichtungen vor Ort, mit dem Ziel die Gesundheit der Pflegekräfte zu erhalten und zu fördern.

Aktuell beschäftigt sich die Offensive Gesund Pflegen mit Fragen der Digitalisierung und der zukünftigen Arbeitswelt in der professionellen Pflege: Wie sehen Pflegende ihre aktuelle Arbeit und wie möchten sie morgen arbeiten? Werden Serviceroboter, Sensoren oder Transpondersysteme in Kliniken, stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten bald häufiger zu finden sein?

Eine Frage dabei ist: wie sieht die Pflege-Branche die Arbeitswelt gegenwärtig und wie soll die Arbeit morgen aussehen!

Um diese Fragen zu beantworten, wurde ein Online-Tool entwickelt. Im Zeitraum September bis November 2017 steht das Tool allen professionell Pflegenden zur Verfügung:

Pflege 4.0: Marker-Tool für die Pflege-Branche

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Expertenmeinung in der Versorgung
multimorbider Menschen gesucht

Das EU-Forschungsprojekt SELFIE (Sustainable integrated care models for multi-morbidity delivery, financing and performance) untersucht integrierte Versorgungsprojekte für mehrfach chronisch erkrankte Personen (Multimorbide) in acht europäischen Ländern. Ziel ist es, integrierte Versorgungsprogramme vergleichend gegenüber zu stellen und mit dem daraus gewonnenen Wissen die integrierte Versorgung für multimorbide Personen zu verbessern. 

In einer Online-Befragung werden die Meinungen von Fachpersonen im Gesundheitswesen erfasst, die multimorbide Personen versorgen. Um strukturierte, koordinierte und integrierte Versorgungsprogramme zur gesundheitlichen Versorgung von multimorbiden Personen bewerten und verbessern zu können, sind uns deren Erfahrungen, Erwartungen und Meinungen besonders wichtig.

Das Ausfüllen des Fragebogens wird ca. 20-30 Minuten dauern. Link zum Fragebogen 

In Deutschland ist Prof. Dr. Busse und Team vom Fachgebiet Management im Gesundheitswesen der Technischen Universität Berlin in das SELFIE-Projekt involviert.

Weitere Informationen zum Projekt

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Quiz-App: SuperNurse – „Ich weiß, was ich weiß“

Neue App der GWP-Gesellschaft für digitales Wissensmanagement in der Pflege (UG)

Das evidenzbasierte nachweispflichtige Pflegefachwissen nimmt bekanntlich jedes Jahr zu. Die sehr hohen Anforderungen an die Fachlichkeit Pflegender werden von der Öffentlichkeit und der Politik jedoch zu wenig wahrgenommen. Zudem könnte das Selbstbewusstsein der Pflegekräfte in die eigene Pflegefachlichkeit noch weiter ausgebaut werden.

Mit der Entwicklung der App möchte die Dipl. Pflegepädagogin Judith Ebel (GWP) das Selbstvertrauen der Pflegenden stärken. Daher der Slogan „Ich weiß, was ich weiß“. Der Autorin war es sehr wichtig, dass die Quiz-App vor allem Spaß macht und motiviert.

In Zusammenarbeit mit Leitungs- und Pflegekräften aus der stationären und ambulanten Altenhilfe wurde durch regelmäßige Feedback-Runden und kontinuierliche Weiterentwicklung eine hohe Praxistauglichkeit sichergestellt.

Bei der Konzeption der Quiz-App wurden bewusst die Erkenntnisse rund um das Thema Gamification genutzt. Dieser Trend in der Fort- und Weiterbildung verknüpft das Lernen positiv mit spielerischen Elementen.

In der App stehen die Expertenstandardthemen „Sturzprophylaxe“ und „Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten Schmerzen“ kostenlos und unverbindlich zur Verfügung. Hier kann jede Pflegekraft ihr eigenes Pflegefachwissen überprüfen und wachhalten.

Quiz-App kostenlos auf Smartphone oder Tablet laden

Mehr Informationen zu SuperNurse

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Studienreise in die Niederlande zur Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus

Akutkrankenhäuser in den Niederlanden entwickeln immer wieder innovative Projekte in der Versorgung von Menschen mit Demenz und können somit auf eine langjährige praktische Erfahrung in der Entwicklung und nachhaltigen Implementierung von Maßnahmen zurückblicken. Von diesen Erfahrungswerten können auf der nunmehr dritten Studienreise im Programm „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Internationale Studienreisen“, die von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird, wieder Interessierte aus Deutschland profitieren.

Das vom Institut g-plus an der Universität Witten/Herdecke organisierte Programm ermöglicht seit 2015 von Experten geleitete Studienreisen zu Einrichtungen im Ausland, die mit beispielhaften Modellen die Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus erfolgreich verbessern konnten. Zielgruppe sind alle Personen im Gesundheitswesen, die die Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus verbessern möchten. Dazu gehören beispielsweise Pflegende, Ärzte, Angehörige therapeutischer Berufe, Sozialarbeiter oder Entscheider auf politischer Ebene. Die Robert Bosch Stiftung bezuschusst die Teilnahme mit 70 Prozent der anfallenden Kosten. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Krankenhäusern, die im Programm „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ von der Robert Bosch Stiftung gefördert werden, ist die Teilnahme kostenfrei.

Vom 26. Februar bis zum 2. März 2018 wird die Gruppe gemeinsam mit Experten und einer deutschsprachigen Reiseleitung in die Niederlande reisen und dort innovative Modelle zur Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus aus erster Hand kennenlernen.
Weitere Informationen zur Teilnahme an der 3. Studienreise erfolgen im November 2017.

Informationen zur geplanten und den bisher durchgeführten Studienreisen nach Großbritannien und Norwegen auf der Webseite von g-plus

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CfA: 4. Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf“

Das kooperative Forschungskolleg richtet am 5. Mai 2018 eine Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf" an der Hochschule Osnabrück aus.

Familien haben eine hohe Bedeutung für die Gesundheit ihrer Mitglieder. Über die in Familien stattfindenden Alltagsrituale, Diskussionen und Aushandlungsprozesse ist jedoch nur wenig bekannt, da sie in der Regel im Verborgenen der Privatheit stattfinden. Insbesondere aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen und der Erweiterung traditioneller Familienkonstellationen durch neue Familienformen, muss der Blick auf die Auswirkungen dieser Veränderungen für die Care- und Sorgearbeit in der Familie gerichtet werden.

Hebammen und Pflegefachkräfte sind in ihrer Berufspraxis ständig herausgefordert, die zu betreuende Person, aber auch ihren familiären Kontext in das Versorgungshandeln einzubeziehen. Familien sind in der Gesundheitsversorgung jedoch nicht nur Empfänger von Unterstützungsleistungen, sondern auch Akteure. Ohne ihren Beitrag wären Versorgungsarrangements oftmals undenkbar. Während diese Rolle von Familien in der Politik durchaus Berücksichtigung findet, weiß man nur wenig darüber, wie dieser Beitrag von Care- oder Sorgeaufgaben durch (staatliche) familienunterstützende Angebote flankiert werden kann. Hebammen-, Pflege- und Gesundheitswissenschaftlerinnen forschten deshalb zum vertieften Verständnis der Rolle von Familien für die Gesundheit sowie die Bewältigung von Krankheit und Pflegebedürftigkeit einzelner Familienmitglieder zu gewinnen.

Die Ergebnisse des kooperativen Forschungskollegs FamiLe werden auf der Fachtagung präsentiert und mit der Fachöffentlichkeit debattiert.

Der Call for Abstract ist eröffnet! (Frist 30.10.2017)

Anmeldung, Informationen und Flyer zur kostenfreien Tagung auf der Webseite 

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Öffentliche Konsultation zu Gesundheit und Pflege im digitalen Binnenmarkt

Bis zum 12.10.2017 läuft eine öffentliche Konsultation der Europäischen Kommission zu der Frage, wie Europa die digitale Innovation im Bereich Gesundheit und Pflege zum Nutzen der Bürger/innen sowie der Gesundheitssysteme in Europa fördern sollte.

Die Rückmeldungen sollen in eine neue Mitteilung einfließen, die bis Ende 2017 angenommen werden soll, wie kürzlich in der Halbzeitbewertung der Strategie der Kommission für einen digitalen Binnenmarkt angekündigt. Bei der Konsultation sollen Anregungen zu drei großen Themenbereichen zusammengetragen werden:

  1. Sicherer Zugang der Bürger/innen zu ihren Gesundheitsdaten mit der Möglichkeit eines grenzüberschreitenden Datenaustauschs, Klärung der Rechte der Bürger/innen sowie Förderung der Interoperabilität der elektronischen Patientenakten in Europa;
  2. Verknüpfung und Austausch von Daten und Fachwissen zur Förderung der Forschung, Personalisierung von Behandlung und Pflege sowie bessere Voraussage von Epidemien;
  3. Nutzung digitaler Dienste zur Förderung der aufgeklärten Mitwirkung der Bürger/innen sowie der integrierten patientenorientierten Pflege.

Bürger/innen, Patientenorganisationen, Beschäftigte aus dem medizinischen und pflegerischen Bereich, Behörden, Forschende, Unternehmen, Investoren, Versicherungen sowie Nutzer digitaler Gesundheitsinstrumente sind aufgerufen, ihre Ansichten via EU Survey zu äußern.

Weitere Informationen

Quelle: EUFIS-Webseite

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CfA: “Bads” in healthcare: Negative experience as an impetus to reform in nineteenth and twentieth centuries

21.-22.06.2018, Zurich University of Applied Sciences (ZHAW), School of Health, Winterthur (Switzerland): European Conference of the Swiss Society of the History of Health and Nursing (GPG-HSS) in Cooperation with the European Association for the History of Nursing (EAHN) and the European Journal for Nursing History, Theory and Ethics (ENHE).

Cultural expectations of ‘good care’ change according to context. They vary according to time and place. They are constantly shaped and reshaped by knowledge and techniques of health professions; by bodily and emotional needs and sensations; by symbols and rituals of attention and of sympathy; by religious ideas; and by views of justice, of caring human relations and of the person’s dignity. Individual experiences sometimes harmonize with expectations so that patients, and their nurses, midwives and physiotherapists, all feel satisfied. But sometimes, whether during birth, while nursing a newborn or a dying person, or whether engaging in some other healthcare process, things can and do go wrong.

This international Conference will provide an opportunity for scholars from a range of disciplines to debate historical research relating to this subject. It will consider both individual and collective experiences of healthcare; explanations for bad care; and descriptions of ways in which individuals and groups have attempted to find impetus for reform.

To participate at the conference, please apply with an abstract of 400 words maximum, which includes title, research question, methods, and sources used as well as results, before the 30th of November 2017 via email to gpg@gpg-hss.ch.

visit the website for more information to the cfa and the conference

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Healthy lives for people in the UK

The greatest influences on people's health and wellbeing come from outside health care. They include factors such as education, employment, housing and community.  During 2017 the Health Foundation will begin implementing a long-term strategy to improve people's health in the UK.
The document Healthy lives for people in the UK introduces eight key themes that underpin the strategy.

Download Healthy lives for people in the UK. 

An accompanying Resources guide is also available. 

The Resources guide brings a number of useful resources and case studiestogether as they provide useful background to the strategy.

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v.i.S.d.P.:

Peter Tackenberg BScN, MScN | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | newsletter@dbfk.de

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