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Newsletter JULI 2019

DER NEWSLETTER DES DEUTSCHEN BERUFSVERBANDES FÜR PFLEGEBERUFE: UNSER SERVICE- UND INFORMATIONSANGEBOT

DGB-Index Gute Arbeit 2018:
Wenn die Arbeit zum Knochenjob wird

Ständiges Sitzen, Lasten heben, Arbeiten über Kopf oder in der Hocke: Mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland muss oft in ungünstigen Körperhaltungen arbeiten, rund ein Drittel verrichtet regelmäßig körperlich schwere Arbeit. Daran hat auch die Digitalisierung nichts geändert.

Schwerarbeit ist keine Männersache - Auch in Zeiten fortschreitender Digitalisierung besteht der Alltag vieler Beschäftigten aus körperlich harter Arbeit. Das geht aus der bundesweiten repäsentativen Befragung zum DGB-Index Gute Arbeit hervor. Danach müssen 27 Prozent der Arbeitnehmerinnen und 33 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland sehr häufig oder oft körperlich schwere Arbeit leisten. Mehr als die Hälfte der Befragten arbeitet oft oder sehr oft in in ungünstigen Körperhaltungen.

Das gilt nicht nur Menschen, die in der Produktion oder auf dem Bau arbeiten. Auch in vielen Dienstleistungsbereichen ist die Arbeit körperlich belastend, in der Pflege zum Beispiel oder im Verkauf. Entsprechend sind Frauen fast genauso stark oder häufig belastet wie Männer: Über alle Branchen hinweg gesehen liegt der Anteil der Männer, die sehr häufig oder oft körperlich schwer arbeiten, bei 33 Prozent, bei den Frauen sind es 27 Prozent. In einigen Berufen sind Frauen jedoch sogar deutlich höher belastet als Männer. Dazu gehören unter anderem Sicherheits- und Reinigungsberufe, Berufe aus dem Bereich Erziehung, Soziales und Kultur oder Lehrberufe.

Gleich nach den Land-, Forst und Gartenbauberufen mit 81% zählen die Pflegeberufe mit 74% zu den Berufsgruppen mit den höchsten Anteilen sehr häufig/oft körperlich schwer Arbeitender. Das zieht sich durch: bei den Berufsgruppen mit den höchsten Anteilen Beschäftigter, die in ungünstigen Körperpositionen arbeiten, rangieren die Pflegeberufe mit 76% gleichauf mit Land-, Forst und Gartenbauberufen (77%). Im Detail haben die Pflegeberufe die höchsten Anteile Beschäftigter, die bei ihrer Arbeit ungünstige Körperhaltungen einnehmen müssen: 

  • Rang 1 beim Arbeiten im Stehen, 
  • Rang 1 beim Arbeiten gebückter/vorgeneigter Haltung, 
  • Rang 1 beim Arbeiten im Hocken/Knien
  • Rang 1 beim Arbeiten in beengten Verhältnissen und 
  • Rang 1 beim Arbeiten in anderen unbequemen Haltungen     

Der vorliegende Bericht basiert auf den Angaben von 8.011 abhängig Beschäftigten. Die Daten wurden im Rahmen der bundesweiten Repräsentativumfrage zum DGB-Index Gute Arbeit 2018 erhoben. Befragt wurden dabei zufällig ausgewählte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus allen Branchen, Einkommensund Altersgruppen, Regionen, Betriebsgrößen, Wirtschaftszweigen und Beschäftigungsverhältnissen (außer Auszubildende), gewerkschaftlich Organisierte wie Nicht-Mitglieder. Die Angaben der Angehörigen der wichtigsten Beschäftigtengruppen sind mit jeweils dem Anteil ins Umfrageergebnis eingeflossen, der ihrem bundesweiten Anteil an der Arbeitnehmerschaft entspricht. Das vorliegende Ergebnis ist damit repräsentativ für das Urteil der Beschäftigten in Deutschland.

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ICN-Positionspapier übersetzt:
‚Minderwertige und gefälschte Medizinprodukte‘

Gefährliche Implantate, instabile Endoprothesen, verunreinigte Arzneimittel, gestreckte Wirkstoffbeimengungen, bedrohliche Lieferengpässe – die Liste der Probleme mit Medizinprodukten wird auch im deutschen Gesundheitssystem allmählich immer länger. Aus diesem Grund hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) jetzt ein kürzlich erschienenes Positionspapier des International Council of Nurses (ICN) mit dem Titel „Minderwertige und gefälschte Medizinprodukte“ ins Deutsche übersetzt und stellt es als Download bereit.

Minderwertige Medizinprodukte entwickeln sich weltweit zunehmend zum Problem und lösen signifikante Gesundheitsgefahren aus, z.B. Antibiotikaresistenzen. Sie verhindern Therapieerfolge, verursachen immense Folgekosten und schwächen so insbesondere die Gesundheitssysteme, die ohnehin unter äußerst begrenzten Ressourcen leiden. Und sie führen zu einem erheblichen Rückgang des Vertrauens in die Leistungsfähigkeit einer Gesundheitsversorgung und die Kompetenz von Gesundheitsfachkräften. Es gibt also viele gute Gründe, diesem Thema besondere Aufmerksamkeit zu schenken und mit aller Konsequenz gegen minderwertige Medizinprodukte vorzugehen, damit sie vom Markt genommen werden.

ICN appelliert an nationale Regierungen, den Kampf gegen solche Produkte zu verstärken und deren Quellen zu eliminieren. Aber auch Pflegefachpersonen werden aufgerufen, wachsam zu sein, Medizinprodukte in der Anwendung und ihrer Wirksamkeit kritisch zu beobachten und bei begründetem Verdacht auf Minderwertigkeit und/oder Fälschung umgehend Meldung zu erstatten.

Das 4-seitige Papier „Minderwertige und gefälschte Medizinprodukte“ als
Download auf der DBfK-Webseite 

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Wunsch oder Zwang? Teilzeitarbeit in der direkten Pflege

Ihre Meinung ist uns wichtig:
Bietet die Teilzeitquote eine Chance, den Pflegefachpersonenmangel zu verringern?

Um den Fachpersonenmangel in der Pflege abzufangen, steht immer wieder ein Ansatz zur Diskussion: Wichtige und schnell verfügbare Ressource für Personalaufstockung sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teilzeit

Auch bei der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) war das Thema in der Arbeitsgruppe 2; als wichtiges Handlungsfeld hat sie sich „Beruflich Pflegende (zurück-)gewinnen und halten“ vorgenommen. Dazu wollen sich „Pflegeeinrichtungen und die Krankenhäuser dafür einsetzen, dass ihre Führungskräfte die bei ihnen beschäftigten Teilzeitkräfte weiterhin gezielt motivieren, ihre Teilzeit aufzustocken oder in die Vollzeit zurückzukehren.“ (Maßnahmenkatalog der KAP, Seite 52)

Mehr als 50% der professionell Pflegenden arbeiten in Teilzeit – aus unterschiedlichen Gründen. Doch sie könnten bereit sein, mehr zu arbeiten – wenn sich die Bedingungen am Arbeitsplatz grundsätzlich und nachhaltig ändern. Wie groß ist das Interesse daran, dass Arbeitszeit aufgestockt wird – bei Teilzeitbeschäftigten bzw. bei den Arbeitgebern?

In unserer kurzen Online-Umfrage soll es um diese Aspekte gehen: Wir möchten wissen, warum Sie in Teilzeit arbeiten. Die Umfrage richtet sich an Pflegefachpersonen in der direkten Pflege, die in Teilzeit arbeiten oder einen speziellen Vertrag haben (z. B. Arbeit auf Abruf).

Zum Ausfüllen benötigen Sie etwa fünf bis zehn Minuten. Ihre Angaben werden streng vertraulich behandelt. Nach Auswertung der Umfrage bis Anfang September können Sie die Ergebnisse auf der Homepage des DBfK abrufen.

Der Link zum Fragebogen: www.surveymonkey.de/r/DBfK-Teilzeit-2019

Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen und den Hinweis auf die Umfrage auch weiter verbreiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Teilnahme an der Umfrage.

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Aufruf an Arbeitgeber:
Machen Sie mit bei der ‚Nightingale Challenge‘!

Die Weltgesundheitsorganisation hat 2020 als „Jahr der Pflegenden und Hebammen“ ausgerufen, äußerer Anlass ist der 200. Geburtstag von Florence Nightingale. Und deshalb trägt die Kampagne, die am 28. Juni 2019 beim ICN-Kongress in Singapur gestartet wurde und von Januar bis Dezember 2020 weltweit laufen soll, ihren Namen: THE NIGHTINGALE CHALLENGE. Ihr Ziel ist, eine Generation junger Pflegefachpersonen und Hebammen als Führungskräfte, Praktiker und einflussreiche Interessenvertreter im Gesundheitswesen zu befähigen und zu fördern. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert Einrichtungen im deutschen Gesundheitswesen ausdrücklich dazu auf, diese Gelegenheit zu nutzen und sich an der Initiative aktiv zu beteiligen. Träger der Kampagne sind u.a. die NURSING NOW Initiative und der International Council of Nurses (ICN).

Was ist geplant? Arbeitgeber im Gesundheitswesen sind aufgefordert, sich an der Challenge verbindlich zu beteiligen. Sie zeichnen eine Selbstverpflichtung und führen in 2020 ein Trainingsprogramm für eine Gruppe ihrer jungen Pflegefachpersonen bis zum Alter von 35 durch. Unter www.nursingnow.org/nightingale gibt es eine Informationsbroschüre dazu, auch Impulse und Vorschläge für eine wirksame und attraktive Umsetzung sind enthalten. Teilnehmenden Einrichtungen wird Unterstützung geboten, sie können sich regional und national vernetzen und ihre Ideen und Erfahrungen teilen. Ende 2020 liefert jede teilnehmende Einrichtung einen Bericht ab.

Der DBfK ist nationaler NURSING NOW-Partner und unterstützt diese Initiative ausdrücklich. Sie kann gerade in Deutschland ein wichtiger Baustein zur Talentförderung und Mitarbeiterbindung und damit Lösungsansatz gegen den Pflegefachpersonalmangel sein. Wir hoffen, dass sich besonders junge Frauen in der Pflege diese Chance nicht entgehen lassen bzw. sie von ihren Arbeitgebern offensiv einfordern. Alle Informationen über die Initiative, Materialien zum Download und die Online-Anmeldung gibt es unter www.nursingnow.org/nightingale

Im Februar 2018 gestartet hat sich die NURSING NOW Initiative inzwischen weltweit ausgebreitet. In mehr als 89 Ländern setzt sie sich aktiv für bessere Gesundheitssysteme ein und unterstützt Pflegefachpersonen darin, regional, national und weltweit Veränderungen anzustoßen und zu steuern.

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GERAS-Preis 2019: „Kunst und Kultur als Schlüssel zur Teilhabe von Menschen in Pflegeeinrichtungen“

Die Begegnung mit Kunst und Kultur ist überall möglich – auch für Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben. Durch die Kooperation von Pflegeeinrichtungen mit Museen, Theatern oder durch musikalische Angebote sind vielerorts interessante Ansätze entwickelt worden. Sie eröffnen Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen, unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen, Möglichkeiten des Ausdrucks und des sinnlichen Erlebens.

Offene Ateliers, assoziative Spaziergänge im Museum oder Musik- und Theaterprojekte schaffen neue Räume der Begegnung, des kreativen Gestaltens und des gemeinsamen Austauschs – auch im Bereich der nonverbalen Kommunikation. Oft holen sie sogar verloren geglaubte Fähigkeiten und Fertigkeiten wieder hervor.

Mit dem GERAS-Preis 2019 möchte die BAGSO Pflegeeinrichtungen und Initiativen auszeichnen, die mit außergewöhnlichen Angeboten im Bereich Kunst und Kultur neue Wege gehen. Mit dem Wettbewerb will sie gute Beispiele auszeichnen, um sie bundesweit bekannter zu machen und weitere Einrichtungen und Institutionen zur Nachahmung anzuregen.

Die Unterlagen müssen spätestens bis zum 16. August 2019 gesendet werden an:
geras@bagso.de. Alle Bewerbungen erhalten eine Eingangsbestätigung.

Zu den Ausschreibungsbedingungen auf der BAGSO-Webseite

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Erstes Fachsymposium 360° Pflege – Qualifikationsmix für den Patienten – in der Praxis

Qualifikationsmix im ambulanten Versorgungssektor

Die Robert Bosch Stiftung GmbH lädt zum Ersten Fachsymposium 360° Pflege. Stattfinden wird die Veranstaltung am 5. November 2019, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr, in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung in Berlin, Französische Straße 32, 10117 Berlin.

Exzellente und zukunftsfähige professionelle Pflegepraxis braucht vielfältige Kompetenzen – in allen Versorgungsbereichen! Jede Pflegefachperson kann einen unverzichtbaren Beitrag leisten: mit Bachelor-, Masterabschluss oder mit beruflicher Ausbildung in einem Pflegeberuf. 

Hier setzt das Projekt „360° Pflege – Qualifikationsmix für den Patienten“ an. Expertinnen und Experten aus der Praxis haben in vier Arbeitsgruppen Strategien und Lösungen zur Umsetzung eines Pflege-Qualifikationsmix für die Versorgungssektoren Akutstationäre Pflege, Ambulante Pflege, Stationäre Langzeitpflege und Rehabilitationspflege erarbeitet. Die Robert Bosch Stiftung GmbH fördert und begleitet nun im Rahmen des Förderprogramms sechs Einrichtungen aus den verschiedenen Sektoren, die sich auf den Weg machen, anhand der erarbeiteten Ergebnisse einen Qualifikationsmix in ihren Einrichtungen umzusetzen.

Das erste Fachsymposium gibt Einblicke in das Projekt und das Förderprogramm mit besonderem Fokus auf die Möglichkeiten und Entwicklungen im ambulanten Sektor. Dies findet u.a. im Austausch mit Expertinnen und Experten aus der Praxis, Projektteilnehmenden sowie Politikvertreterinnen und -vertretern statt. Bitte reservieren Sie sich diesen Termin in Ihrem Kalender und leiten Sie die INformation gerne an Interessierte weiter.

Weitere Informationen zum Projekt auf der Homepage: www.qualifikationsmix-pflege.de

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"Pflegebedürftig - Was tun?" in der 5. Auflage erschienen

Mit der Broschüre stellt der Paritätische Gesamtverband betroffenen Menschen und deren Angehörigen „Handwerkszeug“ zur Verfügung, mit der Situation der Pflegebedürftigkeit umgehen zu können.

Wie kann ich mich möglichst lange selbst versorgen? Was ist möglich, wenn ich etwa nach einem Sturz oder Schlaganfall nicht mehr so viel kann wie vorher? Wenn ich fremde Hilfe brauche – wie kann ich dennoch eigenständig bleiben und meine Würde behalten? Ich will als Pflegebedürftiger meine Angehörigen nicht zu sehr belasten – wie schaffen wir das?

Was Sie noch in dieser Broschüre finden: einen „Markt der Möglichkeiten“ – Leistungen der gesetzlichen Pflege-Versicherung – zusätzliche Sozialhilfe für Pflegebedürftige – was Sie selbst bezahlen müssen. Sie erfahren, was alles zur Pflege gehört, und wo sie geleistet wird – zu Hause oder in einer Einrichtung. Sie finden viele Hinweise auf Beratung und weitere Informationen sowie ein ausführliches Stichwort-Verzeichnis.

Download Pflegebedürftig - Was tun? Ein Ratgeber für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen. Hrsg: Der Paritätische Gesamtverband. Verlag: C. H. Beck 5. Auflage 2019
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Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen für die Stärkung der Pflegeforschung

Bundesanzeiger vom 19.06.2019. Pflege ist ein in unserer Gesellschaft allgegenwärtiges Thema. Im Zuge der bereits länger andauernden Diskussionen zum demografischen Wandel steht besonders die Altenpflege im Fokus. Aber auch in allen anderen Lebensphasen können akute und dauerhafte Pflegebedürftigkeit entstehen und bestehen. Nicht nur die Zusammensetzung der Bevölkerung, sondern auch die Rahmenbedingungen für die pflegerische Versorgung verändern sich aufgrund des demografischen Wandels stark. Insbesondere der Umbruch familiärer Strukturen hat große Auswirkungen auf die Pflege und trägt maßgeblich dazu bei, dass Pflege sich immer stärker professionalisiert.

Eine leistungsfähige Pflegeforschung schafft die notwendige Evidenz, um die Pflegepraxis gezielt und qualitativ hochwertig weiterzuentwickeln. Sie trägt z. B. dazu bei, Qualitätsstandards und Modelle zur sektorenübergreifenden und interprofessionellen Zusammenarbeit neu- und fortzuentwickeln. Damit Ergebnisse der Pflegeforschung nachhaltige Wirkungen entfalten können, müssen sowohl Akteurinnen und Akteure des Gesundheitswesens, die an der Pflege von Menschen beteiligt sind, als auch die von Pflegebedürftigkeit Betroffenen in angemessener Form in den Forschungsprozess eingebunden sein. Konkret handelt es sich hierbei z. B. um Pflegebedürftige, professionelles Pflegepersonal und weitere an der Versorgung Pflegebedürftiger beteiligte Berufsgruppen sowie (pflegende) An- und Zugehörige und gegebenenfalls auch Kostenträger (z. B. Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung).

Ziel dieser Fördermaßnahme ist die Stärkung der Pflegeforschung in Deutschland. An ausgewählten Hochschulstandorten sollen Entwicklung und Ausbau von Forschungskapazitäten in den Fachdisziplinen der Pflegeforschung unterstützt werden. Hierzu werden an neu eingerichteten Lehrstühlen oder Abteilungen für Pflegewissenschaft für eine begrenzte Zeit zusätzliche Personalstellen zur Durchführung von Forschungsprojekten zu zukunftsträchtigen Themen mit einer hohen Relevanz für die pflegerische Versorgung gefördert. Zudem werden an etablierten Instituten und Abteilungen für Pflegewissenschaft Forschungsprojekte des wissenschaftlichen Nachwuchses zu entsprechenden Themen gefördert. Mit dieser Fördermaßnahme leistet das BMBF einen Beitrag zur Ausgestaltung des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung (vgl. Nummer 1.2 dieser Förderrichtlinie).

Alle Details auf den Seiten des BMBF 

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Info Masterstudiengang Gesundheits- und Versorgungswissenschaften

An der Uni zu Lübeck geht ab kommenden Semester der Masterstudiengang Gesundheits- und Versorgungswissenschaften an den Start.

Der Studiengang richtet sich sowohl an Pflegefachpersonen und Hebammen mit Bachelorabschluss als auch an alle anderen Therapieberufe bzw. Personen mit einem Bachelor Abschluss in einem gesundheitswissenschaftlichen Studiengang.  Hervorzuheben ist sicherlich der Vertiefungsschwerpunkt „Digitales Gesundheitswesen“, der in dieser Form erstmalig in Deutschland angeboten wird.

Informationen zu Bewerbungsfristen, Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen etc. auf den Seiten der Universität Lübeck 

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New Policy Brief on Nurse Retention has been released

ICN’s International Centre on Nurse Migration (ICNM) has released a new Policy Brief on Nurse Retention, which focuses on identifying which policies are effective in keeping nurses in work and practice, with the aim of informing National Nursing Associations (NNAs) and policy makers.

Written by Professor James Buchan, a consultant with the International Council of Nurses, international adviser to CGFNS International, Inc. and adjunct professor at the WHO Collaborating Centre at the University of Technology, Sydney, Australia, the report looks at why improving nurse retention is so important. It identifies the cost, productivity, care quality, and workload and working condition impacts of nurses leaving organisations and the profession. It provides an overview of the evidence base, and focuses on developing a framework approach for policy interventions aimed at improving nurse retention.

The report highlights four linked aspects of policy analysis and implementation: (1) access to data and information; (2) development of a sustainable strategic approach to the nursing workforce; (3) development of a framework focusing on the practical implementation of policies; and (4) alignment or coordination of policy options.

Full report (07/18) can be read here

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v.i.S.d.P.:

Peter Tackenberg BScN, MScN | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | newsletter@dbfk.de

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