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Newsletter NOVEMBER 2019

DER NEWSLETTER DES DEUTSCHEN BERUFSVERBANDES FÜR PFLEGEBERUFE: UNSER SERVICE- UND INFORMATIONSANGEBOT

2020 - Internationales Jahr der Pflegenden und Hebammen

Das Motto des nächsten Internationalen Tags der Pflegenden am 12. Mai 2020 wird lauten: Nursing the World to Health. Damit fokussiert der International Council of Nurses (ICN) die große Bedeutung der professionellen Pflege für alle Menschen dieser Welt.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), deutsches Mitglied im ICN, wird wie jedes Jahr die deutsche Übersetzung des Mottos gemeinsam mit dem Pflegeberufsverband der Schweiz (SBK) und Österreichs (ÖGKV) abstimmen und veröffentlichen.

Der kommende Internationale Tag der Pflegenden wird ein besonderer sein, denn die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2020 zum weltweiten Jahr der Pflegenden und Hebammen erklärt; zudem ist es der 200. Jahrestag der Geburt von Florence Nightingale. Sie gilt als Begründerin professioneller Krankenpflege. ICN nimmt all dies zum Anlass, im kommenden Jahr vielfältige Aktivitäten vorzubereiten und zu koordinieren.

Das Thema für 2020 „Nurses: A Voice to Lead – Nursing the World to Health” macht deutlich, welch große Bedeutung Pflegefachpersonen in allen Ländern haben, und dass sie ein breites Spektrum gesundheitlicher Herausforderungen adressieren. Es soll die Pflegenden selbst, aber auch die Bevölkerung dazu aufrufen, diesen Tag zu feiern, aber auch über Pflege zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Vor allem aber soll das Motto dazu auffordern, in allen Ländern Ressourcen bereitzustellen, um das Profil der Pflegeprofession zu stärken und junge Menschen für den Beruf zu begeistern. 

In diesem Zusammenhang weist der DBfK darauf hin, dass der 12. Mai (International Nurses Day) der „Internationale Tag der (professionell) Pflegenden“ ist, nicht „der Pflege“. Auf diesen Unterschied legen die Pflegeberufsverbände großen Wert, denn es soll ausdrücklich die Leistung der qualifiziert beruflich Pflegenden und ihr Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung gewürdigt werden.

Auf der DBfK-Homepage ist eine Unterseite online, die interessierten Redaktionen, aber auch Einrichtungen des Gesundheitswesens, die eigene Aktivitäten im Jahr der Pflegenden und Hebammen planen und vorbereiten möchten, erste Informationen bietet. Die Seite wird laufend aktualisiert und ergänzt.

DBfK: 2020 - Internationales Jahr der Pflegenden und Hebammen

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Endspurt: DBfK-Online-Umfrage zu „Pflegepersonaluntergrenzen“

Bis Ende November läuft die DBfK-Online-Umfrage zum Umgang mit den Pflegepersonaluntergrenzen (PpUG). Sie gelten seit Januar 2019 in vier sogenannten ‚pflege-sensitiven‘ Bereichen der Krankenhäuser: der Intensivmedizin, Unfallchirurgie, Kardiologie und Geriatrie. Die PpUG sorgen für erhebliche Turbulenzen und Verwerfungen, heftige Widerstände und hohen zusätzlichen bürokratischen Aufwand in den Kliniken. 

In der – natürlich vollständig anonymisierten - Online-Umfrage soll es um solche Aspekte gehen. Sie richtet sich ausdrücklich nur an Pflegefachpersonen im Krankenhaus, die in bettenführenden Bereichen tätig sind bzw. als Vorgesetzte deren Personalplanung zu verantworten haben. Gefragt wird nach konkreten Erfahrungen in der Umsetzung der PpUG und nach einer persönlichen Einschätzung der Effekte. Die Umfrage ist kurz und kann mit wenigen Klicks beantwortet werden. Machen Sie mit und leiten Sie die Information dazu samt Link zur Umfrage gern weiter. Wir hoffen auf rege Beteiligung und erwarten interessante Ergebnisse.

Die Umfrage läuft bis zum 30. November 2019 –
Zugang über die DBfK Startseite

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Neu: DPR Position zur Digitalisierung in der Pflege

Die Informationstechnologie bzw. die Digitalisierung im professionellen pflegerischen Alltag ist heute allgegenwärtig. Aus diesem Grund hat das DPR Expertengremium zum Thema „Digitalisierung in der Pflege" ein Positionspapier entwickelt. Aus Sicht des Gremiums bietet die Digitalisierung große Chancen für die Profession Pflege. Die Kernforderungen des Deutschen Pflegerats zur Digitalisierung in der Pflege sind:

 - Die Digitalisierung fördert die pflegerische Qualität. Dazu bedarf es einer Digitalen Agenda Pflege
 - Die Profession Pflege muss in alle Entwicklungen der Digitalisierungen der Pflege eingebunden werden. Notwendig sind ein elektronisches Gesundheitsberuferegister und die Ausgabe der e-Heilberufeausweise
 - Die Digitale Agenda Pflege muss von einer Koordinierungsstelle begleitet werden
 - Die Förderung von Pflegeforschungsprojekten muss eng gekoppelt sein mit der pflegerischen Expertise. Der Deutsche Pflegerat, die Profession Pflege muss in allen entscheidenden Gremien vertreten sein
 - Der Bürokratieabbau durch Digitalisierung erfordert die Mitwirkung der Profession Pflege von Beginn an, aber auch die Konsensbildung
 - Um die Sichtbarkeit der Profession Pflege durch Digitalisierung zu erhöhen ist es erforderlich, dass die Pflege eine einheitliche Fachsprache bzw. Pflegeterminologie verpflichtend nutzt
 - Das Verständnis, dass die Pflege die Technik vorantreibt, und nicht die Technik die Pflege, muss Ausgangspunkt aller Bestrebungen zur Digitalisierung sein
 - Der Deutsche Pflegerat fordert dazu auf, die vielfältigen Möglichkeiten, die die Digitalisierung in der Pflege bietet, in die Pflegepraxis zu transferieren
 - Zukünftig müssen Informations- und Kommunikationstechnologie, technische Assistenzsysteme, Robotik etc. fester Bestandteil von Ausbildungs- und Studiencurricula sein

Hier finden Sie das Positionspapier zum Download

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BMG: Orientierungshilfe für das Pflegestellenförderprogramm

Mit dem Sofortprogramm Pflege finanziert das BMG 13.000 neue Pflegestellen in der Altenpflege. Damit Pflegeeinrichtungen die Stellen schneller und einfacher beantragen können, wurden eine Orientierungshilfe und Antworten auf Fragen rund um das Antrags- und Bewilligungsverfahren entwickelt und veröffentlicht.

Zur Übersichtsseite beim BMG mit weiterführenden Links zu den zuständigen Stellen 

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Es reicht! Klimaschutz jetzt und für alle!

Am Freitag, den 29. November 2019 ruft der Paritätische Gesamtverband in einem breiten Bündnis aus Klimaaktivist/innen, Umwelt-, Entwicklungs-, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden dazu auf, den globalen Klimastreik von Fridays For Future zu unterstützen. 

Die Bundesregierung hat ein unwirksames und sozial ungerechtes Klimapaket vorgelegt. Die Erderhitzung um mehr als 1,5 Grad kann damit nicht verhindert werden - mit drastischen Folgen insbesondere für die Ärmsten weltweit. 

Der Paritätische teilt die Empörung der Schüler/innen und Studierenden und fordert mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis eine sozial-ökologische Wende. Sozialpolitische Versäumnisse dürfen keine Ausrede für schwachen Klimaschutz sein, Soziales und Klima nicht gegeneinander ausgespielt werden. Gemeinsam zeigen wir am 29. November: Sozial- und Klimapolitik gehören unteilbar zusammen. Aktionen sind in mehr als 100 Städten geplant. 

Zum Aufruf, Informationen zum Bündnis sowie Mobilisierungsmaterial 

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Deutscher Pflegetag 2020 - das neue Programm nimmt Formen an - Frühbucherrabatt sichern

In der Zeit vom 12. bis 14. März 2020 lädt der Deutsche Pflegetag zum siebten Mal in Folge in die STATION nach Berlin ein!

In diesem Jahr gibt es Neuerungen: Die drei bestehenden Landespflegekammern sind neben dem Deutschen Pflegetag ideeller Veranstalter und Teil des Programmbeirats. Die TOP-Themen in der Pflege werden zu noch stärkeren, kontroversen Diskussionen und Interaktionen führen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, melden Sie sich hier für den Pflegetag-Newsletter an. Dort informieren die Veranstalter in regelmäßigen Abständen über alles Wichtige und Interessante rund um den Deutschen Pflegetag.

Die Vertreter der Pflegeprofessionen und der Gesundheitsberufe, sowie hochkarätige Referenten haben bereits heute ihre Teilnahmen zugesichert. Treffen Sie die Entscheider der Pflege auf Augenhöhe in Berlin und bringen Sie sich gerne aktiv ein. Führen Sie den Diskurs mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland und arbeiten Sie gemeinsam an den Lösungsansätzen für die großen Herausforderungen der Pflege von heute und morgen mit!

Die Programm Highlights des Deutschen Pflegetages 2020 finden Sie auf diesen Seiten.

Für die Teilnahmegebühren gilt ein Frühbucherrabatt bis 30.11.2019. Für die Mitglieder der Verbände des Deutschen Pflegerates, der Pflegeberufekammern und der freiwilligen Registrierung RbP sind ebenfalls Rabatte gewährt. Zudem gilt ein Rabatt für Gruppen ab 10 Personen. 

Zu den Teilnahmegebühren und Online Registrierung auf der Webseite www.deutscher-pflegetag.de

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DBfK-Mittagslounge beim Deutschen Pflegetag am 13. März 2020


Auch in 2020 sind die DBfK-Mitglieder während des Deutschen Pflegetags zu einer Mittagslounge eingeladen. Die DBfK-Mittagslounge ist für Freitag, 13. März um 12:00 Uhr arrangiert. Wir stellen wieder Snacks und Getränke bereit und wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen: Über das Internationale Jahr der Pflegenden und Hebammen, über Ihre Arbeitssituation, die neue Ausbildung, die geänderte Berufsbezeichnung usw. Was immer Ihnen auf den Nägeln brennt, bringen Sie es mit und stellen Sie uns Ihre Fragen. Treffen Sie u.a. die DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein, die Mitglieder des Bundesvorstands und viele Kolleginnen und Kollegen – exklusiv bei der DBfK-Mittagslounge in der STATION-Berlin.

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DBfK - Save the dates - DBfK Fachtagungen in 2020

Forum Praxisanleitung 2020

Die beliebte Veranstaltungsreihe geht in die nächste Runde: Unter dem Motto „Kurs Richtung Zukunft“ gibt es 2020 wieder 2 Veranstaltungen. Bitte reservieren Sie sich die Termine vor: Berlin, 21.02.2020 und Ulm 25.03.2020. Die Veranstaltung richtet sich an Praxisanleitende aus dem Krankenhaus sowie der stationären und ambulanten Langzeitpflege. Es gibt wieder einen bunten Strauß an Themen: Berufspolitik, gesetzliche Neuerungen, Vorgaben aus dem Medizinproduktegesetz, Methodentraining und ein innovative Projekt zum berufsgruppenübergreifenden Lernen. 

Infos und Online-Anmeldung:
Berlin, 21.02.2020  
Ulm 25.03.2020

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Forum Pflegeexpertise Schmerz 2020

Ein neues Veranstaltungsangebot für beruflich Pflegende, die Patientinnen und Patienten mit akuten und/oder chronischen Schmerzen kompetent und nachhaltig unterstützen und versorgen wollen. Ob im Krankenhaus, in der stationären und ambulanten Langzeitpflege, in Ambulanzen oder in sonstigen Einrichtungen – die Zahl der Schmerzpatienten steigt und längst nicht immer wird ihnen wirksam geholfen. Pflegende als direkteste Bezugspersonen spielen für ein gutes Schmerzmanagement eine große Rolle, denn nur mit der Expertise aller am Behandlungsprozess beteiligten Professionen lässt sich eine erfolgreiche und effiziente Therapie finden.

Wir laden Pflegefachpersonen aus allen pflegerischen Settings am 27. März 2020 nach Berlin ein. Treffen Sie Fachexpertinnen und –experten, aber auch Kolleginnen und Kollegen mit ähnlichen Fragen, wie Sie sie im täglichen Alltag zu beantworten haben. Die Veranstaltung bietet Interessierten neues Wissen, fachlichen Erfahrungs– und Meinungsaustausch, Infos über neue Aspekte der Versorgung und insbesondere auch eine Plattform zur überregionalen Vernetzung. 

Details und Online-Anmeldung

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Pflege Update 2020

Die Zukunft hat begonnen! In den letzten Jahren hat die Politik viele Änderungen auf den Weg gebracht – 2020 ist das Jahr der Umsetzungen. Wo sich die Personalsituation immer weiter verschärft, ist die Einführung von Neuem in den Pflegediensten und -einrichtungen nicht leicht. Der DBfK möchte Sie unterstützen und Ihnen wieder Anfang des Jahres einen Überblick zu ausgewählten Themen geben. Darüber hinaus erhalten Sie Anregungen, wie Sie die Neuerungen in der Praxis umsetzen können.

Im Update 1 erfahren Sie Aktuelles zu berufspolitischen Themen: Umsetzung Konzertierte Aktion Pflege, Tariflohn in der Pflege, Personalbemessung, Bundespflegekammer und mehr. Die Erprobungsphase für die neuen Qualitätsprüfungen im stationären Bereich beginnt im Herbst 2019. Im Update 2 erfahren Sie, wie die Bilanz nach den ersten 100 Tagen aussieht – aus Sicht der externen Prüfinstanzen und aus Sicht der stationären Pflegeeinrichtungen. Auch der ambulante Bereich erwartet ein neues Prüfsystem. Welche Aspekte aus dem stationären Bereich übernommen werden und wann die Pflegedienste frühestens nach neuem Modus geprüft werden, bringt Update 3. 2020 geht die generalistische Pflegeausbildung an den Start – nach langer Vorarbeit und kontroversen Diskussionen. Welches Potential in der Reform steckt, aber auch welche Befürchtungen mit der neuen Ausbildung verbunden werden, erfahren Sie im Update 4. Ein Tag voll mit Informationen und anregenden Diskussionen erwartet Sie. Mit gleichem Programm jeweils am 29. Januar in Berlin und am 12. Februar in Düsseldorf

Infos und Anmeldung
Berlin, 29.01.2020
Düsseldorf, 12.02.2020

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DBfK-Fortbildungstage für Pflegeberufe in der Chirurgie


Der nächste Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie findet im April 2020 auf dem Messegelände Berlin statt und steht unter dem Motto ‚Intelligenz, Intuition und Individualität‘. 

Darin integriert sind die traditionsreichen DBfK-Fortbildungstage für Pflegeberufe im Operationsdienst am 23. und 24. April 2020 im CityCube in Berlin. Die Expert/innen aus der Bundesarbeitsgemeinschaft Funktionsdienste im DBfK haben für Sie wieder ein spannendes Programm mit einem vielfältigen Mix aus interessanten Themen und praxisbezogenen Workshops erstellt.

Alle weiteren Informationen auf der Webseite zum DCK 2020

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Pflegepädagogik im Diskurs: PiD 2020 – im 10. Jahr!

Die Bundesarbeitsgemeinschaft BAG Pflegebildung im DBfK veranstaltet am 6. März 2020 zum 10. Mal die Fachtagung Pflegepädagogik im Diskurs in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf. Das Schwerpunktthema dieses Jahr lautet:

Neue Wege in der Pflegebildung!?
Was ist für die nächsten 10 Jahre in der Pflegepädagogik relevant?


Die Fachtagung richtet sich an Lehrende an Schulen des Gesundheitswesens, Pflegewissenschaftler, Studierende sowie weitere Interessierte. Die Fachtagung bietet die Plattform für den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Praktikern der pflegeberuflichen Bildung einerseits und der Wissenschaft und der Politik andererseits im Kontext der bildungs- und berufspolitischen Entwicklungen.

Programm, Anmeldung und weitere Informationen demnächst auf www.dbfk.de

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VAMOS-Studie: Absolvent/innen bringen erweiterte Kompetenzen in die Versorgung ein

Der Abschlussbericht der Verbleibstudie der Absolventinnen und Absolventen der Modellstudiengänge in Nordrhein-Westfalen (VAMOS) liegt veröffentlicht vor. Er gibt Auskunft darüber, in welchen Aufgabenfeldern die Absolvent/innen beschäftigt sind. Außerdem hat er die Sicht der Arbeitgeber/innen abgefragt.

In der Studie VAMOS wurde der berufliche Verbleib der Absolvent/innen nach dem Abschluss eines Studiums in den Modellstudiengängen der Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Pflege und Physiotherapie untersucht, die seit dem Wintersemester 2010/2011 an sieben Hochschulstandorten in Nordrhein-Westfalen angeboten werden. Die Studie, durchgeführt vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2019, wurde durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS NRW) gefördert. Der Forschungsverbund bestand aus sieben Hochschulen und drei Instituten. Im Rahmen einer Querschnittstudie wurden insgesamt 515 Absolvent/innen und 109 Arbeitgeber/innen befragt.

Download zum Abschlussbericht der Studie

(Quelle: PM der hsg vom 4.11.2019)

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Stärkung der Patientenrechte
Positionspapier der AOK-Gemeinschaft

Viereinhalb Jahre nach Verabschiedung hat die AOK-Gemeinschaft Erfahrungen ausgewertet, Bilanz gezogen und erheblichen Nachholbedarf beim Patientenrechtegesetz ausgemacht. In einem umfangreichen Positionspapier formuliert sie Vorschläge zur Stärkung der Patientenrechte. 

Bestätigt hat die AOK unter anderem eine repräsentative Online-Befragung des Instituts YouGov. Demnach hat jeder vierte Bundesbürger seinen behandelnden Arzt schon einmal darum gebeten, Einsicht in seine Behandlungsunterlagen zu nehmen – und immerhin 15 Prozent dieser Patienten wurde die gewünschte Einsicht nach eigenen Angaben verweigert. Mehr als vier von fünf Bundesbürgern (83 Prozent) sprechen sich in der Umfrage für rechtliche Konsequenzen bei Ärzten aus, wenn sie Patienten die Einsicht in ihre Behandlungsunterlagen ohne Grund verweigern.

Das Gesetz war Ende Februar 2013 ist in Kraft getreten. Damit wurde die bisherige Rechtsprechung in einem neuen Unterkapitel des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), dem Behandlungsvertrag, zusammengefasst, konkretisiert und zugleich die Patientenrechte im Fünften Sozialgesetzbuch (SGB V) ergänzt und erweitert. Neue, zusätzliche Rechte für die Patienten sind in dem Gesetz nicht enthalten.

Download: Vorschläge der AOK-Gemeinschaft zur Stärkung der Patientenrechte bei Behandlungs- und Pflegefehlern sowie bei Schäden durch Medizinprodukte und Arzneimittel

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BAGFW-Fachtag Strukturmodell: Dokumentation online

Im Nachgang zur Veranstaltung BAGFW-Fachtag zum Strukturmodell der Pflegedokumentation am 23.8.2019 in Berlin ist Ende Oktober die Dokumentation zur Tagung online geschaltet worden.

Das Strukturmodell der Pflegedokumentation im Kontext der Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs: Präsentationen und Bilder des Fachtags

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Abstractband der Pflegeinformatik-Tagung ENI 2019

Unter dem Motto „Brücken bauen - Grenzen überwinden: Innovationen in der ambulanten und stationären Pflege“ fand am 5. und 6. September 2019 an der Hochschule Flensburg die Pflegeinformatik-Tagung ENI 2019 statt. Das Abstractband mit allen Beiträgen ist nun auf der ENI-Webseite abrufbar. Die nächste ENI-Tagung wird voraussichtlich 2021 stattfinden. 

Zum ENI-Abstractband 2019

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Berufsübergreifend Denken - interprofessionell handeln

Hochwertige Patientenversorgung erfordert die Zusammenarbeit von ÄrztInnen und VertreterInnen verschiedener Gesundheitsberufe. Von der Qualität dieser Zusammenarbeit hängen die Qualität und die Effizienz der Patientenversorgung ab. Dabei spielt interprofessionelle Kommunikation eine tragende Rolle. In der Broschüre Berufsübergreifend Denken – Interprofessionell Handeln wurden im September 2019 Empfehlungen zur Gestaltung der interprofessionellen Lehre an den medizinischen Fakultäten als Ergebnis aus dem Projekt Nationales Mustercurriculum interprofessionelle Zusammenarbeit und Kommunikation veröffentlicht.

Zum Download Berufsübergreifend Denken – Interprofessionell Handeln

Das Projekt wurde vom August 2016 bist Juli 2019 von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert.

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Pausentaste: Informationen für Fachleute
zu und über pflegende Kinder und Jugendliche

Am 29. Oktober fand in Berlin das dritte Netzwerktreffen des Projekts "Pausentaste - Wer anderen hilft, braucht manchmal selber Hilfe" statt. Das Projekt, 2018 vom Bundesfamilienministerium gestartet, unterstützt Kinder und Jugendliche, die sich um pflegende Angehörige kümmern. Ab sofort können sie sich auch in einem Chat beraten lassen. Zwei Mal in der Woche stehen Fachleute vom Kinder- und Jugendtelefon "Nummer gegen Kummer" bereit. Schon die bisherigen Angebote werden gut angenommen. Seit Beginn im Januar 2018 verzeichnete die Webseite www.pausentaste.de über 50.000 Besuche. Zudem wurden bereits rund 3.300 Beratungen per Telefon oder E-Mail mit Betroffenen geführt.

Für Fachleute
Junge Menschen mit Pflegeverantwortung erhalten bislang wenig Aufmerksamkeit. Mit dem Projekt „Pausentaste – Wer anderen hilft, braucht manchmal selber Hilfe“ soll ein Beratungsangebot für pflegende Kinder und Jugendliche etabliert werden. Darüber hinaus sollen Lehrerinnen und Lehrer, ambulante Pflegedienste, Sozialdienste an Schulen und Kliniken sowie Jugendorganisationen und die Öffentlichkeit für die Situation der Kinder und Jugendlichen sensibilisiert werden. Weitere Informationen zu pflegenden Kindern und Jugendlichen sowie eine Datenbank mit Projekten und Initiativen, die sich in dem Bereich engagieren, sind auf einer Webseite zusammengestellt.

Informationen für Fachleute auf der Webseite www.pausentaste.de

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Neue Veröffentlichung: „Ageing Europe –
looking at the lives of older people“

Ein alterndes Europa – Einblicke in das Leben älterer Menschen: der 20. Oktober war der vierte Europäische Tag der Statistik. Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union (EU), beging den mit der Veröffentlichung „Ageing Europe – looking at the lives of older people“.

Die Publikation gibt mit einer breiten Palette von Statistiken über den Alltag der in der EU lebenden älteren Generationen Aufschluss. Die Alterung der Bevölkerung ist ein Phänomen, das mit der zahlen- und anteilsmäßigen Zunahme der älteren Menschen in aller Welt fast alle Industrieländer betrifft und Auswirkungen auf die meisten Aspekte des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens hat, etwa auf das Wohnen, die Gesundheitsversorgung und den Sozialschutz, die Arbeitsmärkte, die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen, die makroökonomische und finanzielle Tragfähigkeit sowie die Familienstrukturen und die Beziehungen zwischen den Generationen.

Anfang 2019 waren 101,1 Millionen Menschen in der EU – und damit 20% der Gesamtbevölkerung – 65 Jahre oder älter; bis 2050 soll dieser Anteil auf 29% ansteigen. Die Alterung ist hauptsächlich auf einen langfristigen Rückgang der Geburtenraten und eine höhere Lebenserwartung zurückzuführen.

Die Veröffentlichung untersucht verschiedene sozioökonomische Indikatoren nach Altersgruppen und vermittelt für die gesamte EU ein detailliertes Bild über das Leben älterer Menschen in den folgenden sechs Bereichen:
 - Bevölkerungsentwicklung,
 - Wohnverhältnisse und Lebensbedingungen,
 - Gesundheit und Behinderungen,
 - Arbeitsleben und Eintritt in den Ruhestand,
 - Renten, Einkommen und Ausgaben,
 - Leben und Meinungsäußerung in der Gesellschaft.

Eine Auswahl an Indikatoren ist als digitale Publikation mit interaktiven Grafiken abrufbar.

(Quelle: Eurostat-PM vom 18.10.2019)

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In 2020: zwei attraktive Fernreisen für DBfK-Mitglieder

Der DBfK bietet wieder zwei Fernreisen mit Fachexkursionen an, exklusiv und mit Sonderkonditionen für seine Mitglieder samt Partnern. Schauen Sie sich den jeweiligen Reiseverlauf, das Ausflugsprogramm, die Fachexkursionen, die Verlängerungsoption und natürlich die Reisekonditionen an und vergleichen Sie mit ähnlichen Angeboten. Die DBfK-Reisen in Kooperation werden in Kooperation mit dem Reisedienst Bartsch organisiert.

Reise 1 - Vom 09. bis 16. Februar 2020 ins „Reich der Mitte“ und nach Peking
Reise 2 - Vom 13. bis 22. September 2020 nach Chengdu und Shanghai

Zu ausführlichen Informationen zu beiden Reiseangeboten sowie zur Online-Buchung

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v.i.S.d.P.:

Peter Tackenberg BScN, MScN | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | newsletter@dbfk.de

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