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Newsletter FEBRUAR 2020

DER NEWSLETTER DES DEUTSCHEN BERUFSVERBANDES FÜR PFLEGEBERUFE: UNSER SERVICE- UND INFORMATIONSANGEBOT

Opernplatz Hannover, 7. März 2020 ab 10.00 Uhr:
Großkundgebung für die Zukunft der Pflege

Unter dem Motto NURSES FOR FUTURE - FUTURE FOR NURSES ruft der DBfK Nordwest alle Pflegenden und Unterstützende aus Politik und Gesellschaft dazu auf, ein deutliches und lautstarkes Zeichen zu setzen.

Es reicht! Bündnis „Nurses for Future“ macht mobil – für die Zukunft der professionell Pflegende
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Immer wieder wird die Berufsgruppe der Pflegenden zum Spielball politischer und wirtschaftlicher Interessen, wie aktuell im Zuge der Querelen um die Pflegeberufekammern in Niedersachsen und Schleswig-Holstein deutlich wird. Die Unterstützung aus den Reihen der politisch Verantwortlichen ist bestenfalls halbherzig, und bei anderen gesellschaftlichen Interessengruppen ist sie gar nicht vorhanden. Unter der Federführung des DBfK Nordwest hat sich jetzt ein Bündnis zusammengeschlossen, das für eine starke und selbstbewusste Pflege aktiv wird - mit gutem Grund im WHO Jahr der Pflegenden und Hebammen: NURSES FOR FUTURE – FUTURE FOR NURSES.

Die zentralen Forderungen des Bündnisses an Politik und Gesellschaft sind:

1. Qualität der Versorgung mit dem Wissen der Pflegefachpersonen entwickeln – Pflegeberufe haben einen Wert für die Menschen mit einem Pflegebedarf und die Gesellschaft als Ganzes.
2. Recht auf Vollzeit und Mitbestimmung ausbauen – in Teilzeit beschäftigten Frauen in Pflegeberufen droht oft Altersarmut.
3. Übertragung von heilkundlichen Aufgaben in voller Verantwortung und mit entsprechender Vergütung, die im Alltag schon heute von Pflegefachpersonen durchgeführt werden.
4. Verbindliche Aus-, Fort- und Weiterbildungsstandards – bessere Pflege heißt mehr Profession – nicht mehr Hände ohne Qualifikation.
5. Die Selbstverwaltung des Pflegeberufs durch Pflegeberufekammern in allen Bundesländern und im Bund, um gleichberechtigter Partner im Gesundheitssystem zu sein.
6. Eine der Verantwortung und Leistung entsprechende Vergütung.

Das Bündnis vertritt ausdrücklich auch die Rechte der Frauen – bei einem Anteil von 85 % an den beruflich Pflegenden höchste Zeit! Die Nichtachtung der Interessen von Pflegenden und die sich kontinuierlich verschlechternden Arbeitsbedingungen sind auch eine Benachteiligung von Frauen, ebenso eine von jungen Pflegefachpersonen, die sich gegen jeden Trend für diesen Beruf entscheiden. Sie werden durch mangelnde Wertschätzung, unzureichende Förderung durch Fort- und Weiterbildung und schlechte Arbeitsbedingungen um ihre Zukunftsperspektive betrogen.

Diese Benachteiligung spiegelt sich in einer kurzen Verweildauer im Beruf sowie einer hohen Teilzeitquote wider. Arbeitgeber und politische Entscheidungsträger haben über Jahre und Jahrzehnte hinweg die Perspektive von Pflegenden ignoriert und negiert. Damit ist der landesweit wahrnehmbare Mangel an Pflegefachpersonen hausgemacht. Er führt heute zu einer wahrnehmbaren Unterversorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertiger Pflege. So vergeht kaum ein Tag ohne Berichte über Betten- und Stationssperrungen im Krankenhaus und der stationären Altenpflege sowie über die Ablehnung von Menschen mit Pflegebedarf von ambulanten Pflegediensten. Ursächlich hierfür ist in der Regel der Mangel an Pflegefachpersonen. Dieser Entwicklung kann nur gegengesteuert werden durch ein entschiedenes Handeln und die politische Umsetzung der Forderungen des Bündnisses Nurses for Future.

Der DBfK Nordwest ruft deshalb nicht nur alle Pflegenden, sondern auch alle Frauen, Jugendlichen, Patientenvertreterinnen und Patientenvertreter und mobile Menschen mit Pflegebedarf auf, mit auf die Straße zu gehen und den Forderungen der beruflich Pflegenden Nachdruck zu verleihen.

Wann? Am 7. März 2020 zwischen 10 und 15 Uhr
Wo? Auf dem Opernplatz in Hannover
Wie? Wir werden laut!
Mit wem? Aktiven aus den Verbänden, Unterstützern aus Politik und Gesellschaft, Mikrofon und Musik – und mit Ihnen
Was? Ein starkes Signal für die Aufwertung des Pflegeberufs - bundesweit

Weitere Informationen auf der Bündnishomepage www.future-for-nurses.de

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Neu aufgelegt: Poster-Reihe
„Pflege - Bilder - Perspektiven"

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat seine bekannte und seit Jahren beliebte großformatige Poster-Reihe „Pflege - Bilder - Perspektiven: Berufe mit Menschen“ aktualisiert und neu aufgelegt. Anlass dafür ist u.a. die Reform der Pflegeausbildung mit neuer Berufsbezeichnung.

Das Anliegen der Poster bleibt aber unverändert, nämlich auf diese Weise und mit diesem Medium zu einem besseren Verständnis für und Interesse an den Pflegeberufen als berufliche Karriere beizutragen. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch. Menschen, die auf pflegerische Betreuung angewiesen sind, und diejenigen, die diese Leistung professionell erbringen.

Die Poster-Reihe zeigt beispielsweise das breite Spektrum der Tätigkeitsfelder für professionell Pflegende, die berufliche Qualifizierung, Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Karriere, die geschichtliche Entwicklung professioneller Pflege sowie Perspektiven und Herausforderungen für den Beruf. Die Poster informieren, regen aber auch zum Weiterdenken und zur inhaltlichen Vertiefung an. Sie eignen sich gut für den berufskundlichen Unterricht in Pflegeschulen, zum Gestalten von Tagen der Offenen Tür, Veranstaltungen zur Berufsorientierung oder Events wie dem jährlichen Internationalen Tag der Pflegenden.

Die Poster haben ein Format von 60 x 120 cm. Der DBfK stellt - gegen Zahlung einer Nutzungsgebühr für die 8 Motive - die druckfähigen Vorlagen zur Verfügung. 

Mehr Informationen zum Inhalt der Poster und zur Bestellung gibt es im DBfK-Shop.

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Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs vorgestellt

Der Anteil der Menschen, die Hilfe zur Pflege benötigten ist im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozentpunkte auf den niedrigsten Wert seit Einführung der Pflegeversicherung gesunken. Damit wurden auch die Sozialhilfeträger deutlich entlastet. Das ist das Ergebnis einer jetzt vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchung zur Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs im Jahr 2017.

Um die Umsetzung der letzten Reformen wissenschaftlich zu begleiten, hat das BMG fünf Studien beauftragt. Die wissenschaftliche Evaluation fand von 2017 bis 2019 statt. Mit der Begleitforschung waren das IGES-Institut, die Prognos AG, Kantar Public sowie die Universität Bremen befasst.

Die Kernaussagen:
- Menschen mit Demenz haben nun gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung
- Die Zufriedenheit mit den Leistungen der Pflegeversicherung ist gegenüber früheren Befragungen weiter gestiegen.
- Vermehrt werden Pflegegeld und Kombinationsleistungen in Anspruch genommen, während die Zahl der reinen Sachleistungsempfänger im häuslichen Bereich gesunken ist.
- Der Anteil der Menschen, die Hilfe zur Pflege benötigten ist im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozentpunkte auf den niedrigsten Wert seit Einführung der Pflegeversicherung gesunken. Damit wurden auch die Sozialhilfeträger deutlich entlastet.
- Die Einführung des einrichtungseinheitlichen Eigenanteils in vollstationären Pflegeeinrichtungen hat zu besserer Planbarkeit geführt und Konflikte mit den Pflegeeinrichtungen entschärft.
- Die soziale Sicherung der Pflegepersonen hat sich verbessert. Die Pflegeversicherung entrichtet für deutlich mehr Pflegepersonen Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung, und die Ansprüche fallen vielfach höher aus.
- Begutachtung und Pflegeberatung haben sich gut entwickelt: Die Zufriedenheit in beiden Bereichen ist hoch.
- Der Fachpersonalmangel am Arbeitsmarkt bleibt ein drängendes Problem für die Pflege und gilt als wichtigster Grund für Schwierigkeiten bei der zügigen Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs in den Einrichtungen.

Zum Bericht nach § 18c Abs. 2 SGB XI sowie die Berichte zu den einzelnen Teilprojekten der Evaluation auf der Webseite des BMG

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7. Deutscher Pflegetag 2020 in der STATION Berlin

In der Zeit vom 12. bis 14. März 2020 lädt der Deutsche Pflegetag zum siebten Mal in Folge in die STATION nach Berlin ein!

In diesem Jahr gibt es Neuerungen: Die drei bestehenden Landespflegekammern sind neben dem Deutschen Pflegetag ideeller Veranstalter und Teil des Programmbeirats. Die TOP-Themen in der Pflege werden zu noch stärkeren, kontroversen Diskussionen und Interaktionen führen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, melden Sie sich hier für den Pflegetag-Newsletter an. Dort informieren die Veranstalter in regelmäßigen Abständen über alles Wichtige und Interessante rund um den Deutschen Pflegetag.

Die Programm Highlights des Deutschen Pflegetages 2020 finden Sie auf diesen Seiten.

Für die Mitglieder der Verbände des Deutschen Pflegerates, der Pflegeberufekammern und der freiwilligen Registrierung RbP sind Rabatte gewährt. 

Zu den Teilnahmegebühren und Online Registrierung auf der Webseite www.deutscher-pflegetag.de Zudem gilt ein Rabatt für Gruppen ab 10 Personen.

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DBfK-Mittagslounge beim Deutschen Pflegetag am 13. März 2020


Auch in 2020 sind die DBfK-Mitglieder während des Deutschen Pflegetags zu einer Mittagslounge eingeladen. Die DBfK-Mittagslounge ist für Freitag, 13. März um 12:00 Uhr arrangiert. Wir stellen wieder Snacks und Getränke bereit und wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen: Über das Internationale Jahr der Pflegenden und Hebammen, über Ihre Arbeitssituation, die neue Ausbildung, die geänderte Berufsbezeichnung usw. Was immer Ihnen auf den Nägeln brennt, bringen Sie es mit und stellen Sie uns Ihre Fragen. Treffen Sie u.a. die DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein, die Mitglieder des Bundesvorstands und viele Kolleginnen und Kollegen – exklusiv bei der DBfK-Mittagslounge in der STATION-Berlin.

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DBfK Fachtagungen in 2020 - jetzt anmelden!

Forum Pflegeexpertise Schmerz 2020

Ein neues Veranstaltungsangebot für beruflich Pflegende, die Patientinnen und Patienten mit akuten und/oder chronischen Schmerzen kompetent und nachhaltig unterstützen und versorgen wollen. Ob im Krankenhaus, in der stationären und ambulanten Langzeitpflege, in Ambulanzen oder in sonstigen Einrichtungen – die Zahl der Schmerzpatienten steigt und längst nicht immer wird ihnen wirksam geholfen. Pflegende als direkteste Bezugspersonen spielen für ein gutes Schmerzmanagement eine große Rolle, denn nur mit der Expertise aller am Behandlungsprozess beteiligten Professionen lässt sich eine erfolgreiche und effiziente Therapie finden.

Wir laden Pflegefachpersonen aus allen pflegerischen Settings am 27. März 2020 nach Berlin ein. Treffen Sie Fachexpertinnen und –experten, aber auch Kolleginnen und Kollegen mit ähnlichen Fragen, wie Sie sie im täglichen Alltag zu beantworten haben. Die Veranstaltung bietet Interessierten neues Wissen, fachlichen Erfahrungs– und Meinungsaustausch, Infos über neue Aspekte der Versorgung und insbesondere auch eine Plattform zur überregionalen Vernetzung. 

Details und Online-Anmeldung

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DBfK-Fortbildungstage für Pflegeberufe in der Chirurgie

Der nächste Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie findet im April 2020 auf dem Messegelände Berlin statt und steht unter dem Motto ‚Intelligenz, Intuition und Individualität‘. 

Darin integriert sind die traditionsreichen DBfK-Fortbildungstage für Pflegeberufe im Operationsdienst am 23. und 24. April 2020 im CityCube in Berlin. Die Expert/innen aus der Bundesarbeitsgemeinschaft Funktionsdienste im DBfK haben für Sie wieder ein spannendes Programm mit einem vielfältigen Mix aus interessanten Themen und praxisbezogenen Workshops erstellt.

Alle weiteren Informationen auf der Webseite zum DCK 2020

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DBfK im ALTENPFLEGE Zukunftstag 2020

 24.-26. März in der Messe Hannover

Kompetenz, Haltung und stetige Veränderungsbereitschaft – dieser Dreiklang hat Fach- und Führungskräfte in der Altenhilfe bis heute durch jede Herausforderung getragen. Das ist gut so, denn die professionelle Altenpflege ist geprägt von Veränderung! Rahmenbedingungen, Strukturen, Qualitätsvorgaben, Digitalisierung … vieles steht unter dem Vorzeichen des tiefgreifenden Wandels. Vom 24. bis 26. März 2020 öffnen sich in Hannover die Tore des Messegeländes, um mit Ihnen als Wegbereiter, Führungskräfte, Gestalter und Praktiker im Rahmen des Messekongresses ALTENPFLEGE Zukunftstag, dem größten und bedeutendsten Diskussions- und Gestaltungsforum der professionellen Altenpflege, den bestmöglichen Umgang mit diesen Herausforderungen zu definieren.

Zum Download des Programmheftes

Alle weiteren Informationen auf der Webseite zum ALTENPFLEGE Zukunftstag 2020

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Pflege schreibt Geschichte:
DBfK-Kongress in Nürnberg am 12. Mai 2020

Das von der WHO ausgerufene Internationale Jahr der Pflegenden und Hebammen begleitet der DBfK Südost mit einem Kongress am 12. Mai, dem Tag der Pflegenden, in Nürnberg.

Unter dem Motto „Pflege schreibt Geschichte!“ stehen vielfältige Themen auf dem Programm, die zeigen, dass der Pflegefachberuf ein systemrelevanter Heilberuf und damit ein zentraler Leistungsfaktor des Gesundheitswesen ist. Der Rückblick in die Geschichte soll verdeutlichen:
Schon immer ist die Pflege eigene Wege gegangen, in der Vergangenheit und der Gegenwart. Wie die Pflege sich verändert und was Pflege in Zukunft braucht, auch dieser Frage wird in Vorträgen nachgegangen. Denn so viel steht fest: Nur mit guter Pflege hat die alternde Gesellschaft auch Aussicht auf eine gute Zukunft. 

Weitere Infos und Anmeldung

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Webseite zum Thema Masernschutz:
www.masernschutz.de

Seit Anfang Februar 2020 haben das Bundesgesundheitsministerium, das Paul-Ehrlich-Institut, das Robert  Koch Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine Webseite zum Thema Masernschutz veröffentlicht: www.masernschutz.de 

Auf der Webseite sind nicht nur für Eltern, Leitungen und Ärzteschaft Materialien zur Verfügung gestellt, sondern auch speziell für Beschäftigte in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen häufig gestellte Fragen systematisch aufbereitet.

Unter anderem auch zu diesen Fragen (und vielen weiteren):
- Was passiert, wenn ein Nachweis nicht vorgelegt wird?
- Wie wird die Einhaltung der Masernimpf-Pflicht kontrolliert?
- Was sind die dienst- und arbeitsrechtlichen Folgen für die betroffenen Personen?

Das Masernschutzgesetz gilt ab dem 1. März 2020. Alle nach 1970 geborenen Personen, die in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut werden, müssen den Impfschutz nachweisen. Dies gilt auch für Personen, die bereits vier Wochen in einem Kinderheim betreut werden oder in einer Unterkunft für Geflüchtete untergebracht sind, sowie für in den genannten Einrichtungen und in Gesundheitseinrichtungen Tätige.

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Prävention in der Pflege: Was nützt?
Wirksamkeit von Interventionen auf einen Blick

Neuer Online-Dienst des ZQP stellt den Wissensstand zur Wirksamkeit präventiver Interventionen in der ambulanten und stationären Pflege dar. Die Nutzung ist kostenlos.

Gezielte Maßnahmen der Prävention und Rehabilitation können entscheidend zur Gesundheit und Selbständigkeit und damit zur Lebensqualität älterer pflegebedürftiger Menschen beitragen. Solche Interventionen sollen helfen, das Fortschreiten von Pflegebedürftigkeit zu verlangsamen oder gar zu verhindern. Voraussetzung für den Erfolg ist aber unter anderem ein guter Wissensstand in der Pflegepraxis über Wirksamkeit und Eignung solcher Maßnahmen sowie über die korrekte Anwendung. 

Vor diesem Hintergrund hat das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) den neuen frei zugänglichen Online-Dienst „Pflegerische Prävention und Rehabilitation“ entwickelt, der aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu präventiven und rehabilitativen Interventionen in ambulanten und stationären Pflegesettings bündelt. Er kann zum Beispiel von Pflegefachpersonen aber auch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern genutzt werden.

Der ZQP-Dienst enthält übersichtlich aufbereitete Informationen zu 175 systematisch recherchierten und ausgewählten Studien. Diese sind nutzerfreundlich nach Themen und Pflegesettings gegliedert: Dazu gehören beispielsweise Maßnahmen zum Einsatz des Case Managements im ambulanten Bereich, zur Förderung funktionaler Fähigkeiten im stationären Setting oder zum Erhalt kognitiver Fähigkeiten bei demenziell Erkrankten im Rahmen der pflegerischen Rehabilitation. Für jedes der insgesamt 27 Themen gibt es einen Überblick zur Studienlage, zum Forschungsstand und zum weiteren Forschungsbedarf. Zu allen analysierten Studien werden detaillierte Informationen bereitgestellt – insbesondere zur Rolle und Aufgabe von Pflegenden bei der jeweiligen Intervention. Auf den ersten Blick ersichtlich sind zudem Signifikanzniveaus und Verzerrungsrisiken. Die 125 Interventionen, die sich als wirksam erwiesen haben und zumindest bedingt für die Pflegepraxis empfohlen werden können, sind speziell hervorgehoben und nach Empfehlungsstärke geordnet.

Zum Online-Dienst „Pflegerische Prävention und Rehabilitation“ 

Zum ZQP-Portal www.praevention-pflege.de

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Gemeinsame Gestaltung des Reha-Prozesses: Welche Aufgaben und Verantwortung haben die Leistungserbringer?

Für mehr Rollen- und Aufgabenklarheit im Reha-Prozess hat die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) eine Übersicht veröffentlicht, in der die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Leistungserbringer beschrieben werden.

Reha-Träger und Leistungserbringer tragen beide Verantwortung für den Erfolg von Leistungen zur Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. Die Reha-Träger entscheiden über den Leistungsanspruch und sind auch für die Organisation der Leistungserbringung verantwortlich. Für die Durchführung sind sie auf geeignete Leistungserbringer angewiesen, die den Reha-Prozess in verschiedenen Phasen aktiv mitgestalten und steuern indem sie z. B. neue oder veränderte Bedarfe erkennen. Nur gemeinsam können Reha-Träger und Leistungserbringer somit eine möglichst umfassende Teilhabe am Leben in der Gesellschaft durch Reha- und Teilhabeleistungen erreichen.

Für eine zielorientierte Zusammenarbeit ist es wichtig, die jeweiligen Aufgaben und Verantwortlichkeiten gegenseitig zu kennen und zu verstehen. In der Übersicht der BAR wird hierfür die Rolle der Leistungserbringer entlang der Phasen des Reha-Prozesses verdeutlicht. Grundlage der Beschreibung sind gesetzliche Reglungen ebenso wie die auf Ebene der BAR trägerübergreifend abgestimmten Gemeinsamen Empfehlungen der Reha-Träger.

Die Übersicht richtet sich für ein gemeinsames Verständnis an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Leistungserbringern und bei Leistungsträgern. Neben ausführlichen Informationen wird unter der Rubrik „Kurz & Knapp“ eine schnelle Zusammenfassung der Inhalte bereitgestellt. Damit kann die Übersicht sowohl einen Einstieg in das Thema bieten als auch zur Vertiefung bestehender Kenntnisse genutzt werden.

Zur Übersicht auf der Homepage der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR)

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Winterzeit ist Kinozeit: Tipps vom DBfK

Sorry we missed you - Ken Loach 2019

Ende Januar ist in den deutschen Kinos ein Spielfilm gestartet, der sozialkritische Töne anschlägt und ein Schlaglicht wirft auf prekäre Verhältnisse und Herausforderungen der Arbeitswelt. SORRY WE MISSED YOU von Filmemacher Ken Loach lief 2019 bei den Filmfestspielen in Cannes.
Loach, der als wichtiger sozialkritischer europäischer Filmemacher bekannt ist und in der Vergangenheit bereits große Preise gewonnen hat, porträtiert eine Familie, die an den Bedingungen der globalisierten Arbeitswelt zu zerbrechen droht. Ein Thema, das auch in unserem Land und in den Pflegeberufen eine zentrale Rolle spielt.

Ricky, Abby und ihre zwei Kinder leben in Newcastle. Sie sind eine liebevolle Familie, in der jeder für den anderen einsteht. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby als Altenpflegerin. Egal, wie sehr die beiden sich jedoch anstrengen, wissen sie, dass sie niemals unabhängig sein oder ihr eigenes Haus haben werden. Doch dann heißt es: Jetzt oder nie! Abby und Ricky setzen alles auf eine Karte. Sie verkauft ihr Auto, damit Ricky sich einen Lieferwagen leisten und als selbständiger Kurierfahrer durchstarten kann. Die Zukunft scheint verlockend. Doch der Preis für Rickys Selbstständigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht. Die Familie muss enger zusammenrücken und um ihren Zusammenhalt kämpfen.

In SORRY WE MISSED YOU thematisiert Ken Loach erneut die Missstände unserer modernen Welt und gibt den einfachen Leuten eine Stimme. Eine Geschichte über Leistungsdruck und Ausbeutung, über Pflegenotstand und Nächstenliebe, über Kampfgeist und Zusammenhalt – kurz über die Themen, die aktuell europaweit die Menschen beschäftigen.

Bei der Deutschlandpremiere des Films in Berlin, Hamburg und Leipzig im Januar gab es im Anschluss an die Vorführung jeweils eine Gesprächsrunde mit hochrangigen Vertreter/innen aus Politik, Wissenschaft und den Interessenvertretungen der Beschäftigten. 

Informationen zum Film und Kinostandorte: www.sorrywemissedyou-derfilm.de

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Romys Salon - Mischa Kamp 2019

ROMYS SALON ist die warmherzige Verfilmung des gleichnamigen Buches von Tamara Bos und greift das Thema einer beginnenden Demenz auf. Auch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. hat den Film sehr empfohlen, auf internationalen Filmfestivals räumte er bereits hochrangige Preise ab. 

Romy geht nach der Schule immer zu ihrer Oma und hilft ihr in deren Frisiersalon. Doch in letzter Zeit ist Oma anders, vergisst vieles und erzählt immer von ihrer Kindheit in Dänemark. Romy unterstützt ihre Oma, so gut sie kann, damit keiner etwas merkt. Bis zu dem Tag, an dem Oma Stine im Nachthemd im Salon steht.

Die schleichende Entwicklung der Demenz wird behutsam dargestellt, aber auch die Ratlosigkeit der Umgebung und der Familie. Der Film wirft einen liebevollen Blick auf die Schwächen und Herausforderungen des Alters – aus der Sicht eines Kindes und seiner Eltern. ROMYS SALON ist ein Film, der anrührt und anregt, aber den Kinobesucher trotz des ernsten Themas durchaus hoffnungsvoll und positiv gestimmt zurücklässt.

Seit 30. Januar läuft der Spielfilm in vielen Städten bundesweit und verspricht nicht nur für Kinder, sondern gerade auch für Familien einen sehr berührenden Kinobesuch. 

Informationen zum Film inkl. Trailer sowie zu den Kinostandorten: www.romyssalon.de

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MIOs: neue Standards für den Datenaustausch

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV hat eine Webseite, auf der laufend zum Thema Medizinische Informationsobjekte informiert wird.

MIOs dienen dazu, medizinische Daten (etwa in einer elektronischen Patientenakte) standardisiert, also nach einem festgelegten Format, zu dokumentieren. Sie können als kleine digitale Informationsbausteine verstanden werden, die universell verwendbar und kombinierbar sind. Ziel ist es, dass MIOs im Sinne der Interoperabilität für jedes System lesbar und bearbeitbar sind. Informationen sollen so deutlich leichter zwischen den einzelnen Akteuren im Gesundheitswesen ausgetauscht werden können. Das erste MIO ist der Impfpass. Folgen werden das zahnärztliche Bonusheft, der Mutterpass und das U-Untersuchungsheft. 

Ende Januar erschien ein gut gemachtes Erklärvideo zu den MIOs

Das Konzept der MIOs (Abkürzung für: Medizinische Informationsobjekte) stammt von der KBV. Sie folgt damit dem Auftrag aus dem TSVG, die semantische und syntaktische Interoperabilität für Inhalte der elektronischen Patientenakte in Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen und Organisationen zu erarbeiten und festzulegen. Externe Experten werden bereits bei der Entwicklung der technischen und inhaltlichen Standards einbezogen. Auch die Umsetzung erfolgt im Rahmen einer Benehmensherstellung mit mehr als 20 Institutionen aus dem Gesundheitswesen.

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BKK Dachverband: Ein neues Pflegekonzept für Kommunen mittels pflegerischer Versorgungszentren

Um die pflegerische und medizinische Versorgung auch in Zeiten knapper personeller Ressourcen sicherzustellen, schlägt der BKK DV perspektivisch die Etablierung kommunaler pflegerischer Versorgungszentren vor (KpVZ). Ein KpVZ sichert, koordiniert, vernetzt und bündelt insbesondere die Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen unter der Führung und Verantwortung hochqualifizierter Pflegefachkräfte. Für diese ergeben sich dadurch neue berufliche Perspektiven und Kompetenzen.

In den KpVZ nehmen Pflegekräfte ein breites Aufgabenspektrum wahr: Von der Prävention über die Versorgung von Bagatellerkrankungen bis hin zur pflegefachlichen Versorgung können auf Masterniveau qualifizierte Pflegekräfte die Grundversorgung entsprechend spezifischer kommunaler Versorgungsbedarfe sicherstellen.

Zum Download auf den Seiten der BKK

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Save the date: Meilenstein-Konferenz 2020
Community Health Nursing

Die „Meilenstein-Konferenz 2020 Community Health Nursing – Versorgung innovativ gestalten“ findet statt am

18.06.2020 in Berlin,
Robert Bosch Stiftung, Französische Straße 32, von 9.30 bis 16.15 Uhr.


Im Community Health Nursing-Projekt der Agnes-Karll-Gesellschaft im DBfK wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Ab Wintersemester 2020 bieten drei beteiligte Hochschulen Masterstudiengänge zu Community Health Nursing an. Dadurch können sich Pflegefachpersonen für die Übernahme von erweiterten Aufgaben in der Primärversorgung qualifizieren. International ist diese Rolle anerkannt und lange bewährt. Community Health Nurses wirken in der Primärversorgung mit und leisten eine effektive und kontinuierliche gesundheitliche Grundversorgung, Gesundheitsförderung, Krankheitsvorbeugung und Beratung. 

Auch in Deutschland sind neue Versorgungskonzepte sind gefragt, sowohl auf dem Land als auch in der Stadt. Wichtige Kriterien sind gute Erreichbarkeit, integrierte Versorgungsangebote und ein breites Versorgungsspektrum bei hoher Qualität. Beratung und Anleitung spielen dabei eine wichtige Rolle, gerade für Menschen mit chronischen Krankheiten. Diese Leistungen werden von den Pflegeberufen professionell erbracht. Gerne laden wir Sie zu der Meilenstein-Konferenz ein um mit Ihnen die zukünftigen Herausforderungen für eine sichere Gesundheitsversorgung zu diskutieren. Referent/innen aus dem In- und Ausland werden die Perspektiven von Wissenschaft und Politik, Leistungserbringern und Leistungsträgern sowie rechtliche Aspekte vorstellen.

Erste Informationen zu Programm und Anmeldung auf der Webseite des DBfK

Weitere Details werden zeitnah online gestellt. Die Veranstaltung ist kostenfrei. 

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RefHunter 4.0 - drittes Update des Manuals zur Literaturrecherche in Fachdatenbanken

Nach fast zweijährigem Bestehen des Projekts RefHunter wurde nun die vierte Version des Manuals veröffentlicht. Der Schwerpunkt des Manuals sind weiterhin Informationsblätter zu den Funktionen und Spezifika von Fachdatenbanken aus dem Gesundheitsbereich. Ergänzend stehen zudem ein Recherchekompass als Auswahlhilfe geeigneter Fachdatenbanken sowie eine zehnschrittige Vorgehensweise zur Literaturrecherche zur Verfügung. Neben den beiden Autoren, Thomas Nordhausen (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Julian Hirt (FHS St. Gallen), haben insgesamt 40 weitere Personen aus Forschung und Bibliothekswesen an der Erstellung und Gestaltung mitgearbeitet.

RefHunter kann wie bisher kostenfrei heruntergeladen werden unter: https://refhunter.eu/

Die folgenden Inhalte sind mit dem aktuellen Update im Manual hinzugekommen:
- Informationsblätter zu 17 neuen Fachdatenbanken, darunter Leitlinien-, Open Access und Preprintdatenbanken sowie Studienregister und Point of Care Tools, aber auch
- für die neue PubMed-Oberfläche (!),
- eine Grafik zur Veranschaulichung des Rechercheprozesses sowie
- ein Kapitel zur «fortgeschrittenen Schnellsuche».

Ergänzend zum Manual stehen zudem weitere Inhalte zum Download zur Verfügung:

- Ein aktualisiertes Rechercheprotokoll zur Dokumentation des Rechercheprozesses
- Eine mehrteilige Publikationsreihe, in der die in RefHunter beschriebene Vorgehensweise zur systematischen Recherche anschaulich an einer Beispielfragestellung dargestellt wird: Download

RefHunter wird auch in Zukunft aktualisiert bzw. weiterentwickelt und lebt auch vom Feedback der Nutzenden. Jegliche Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind willkommen und können gerne an RefHunter@gmx.net gesendet werden.

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5. ANP- Fachtagung in Kaiserswerth am 15. Mai 2020:
Clinical Leadership – Praxis und Perspektiven

Im Mittelpunkt der fünften ANP-Fachtagung „ANP konkret“ steht Clinical Leadership. Um diesen wichtigen Teil im Rahmen der Advanced Nursing Practice (ANP) zu beleuchten und zu diskutieren, laden die Pflegedirektion und die Pflegeexperten APN des Florence-Nightingale-Krankenhauses der Kaiserswerther Diakonie am 15. Mai 2020 nach Düsseldorf ein. Erstmalig wird im Rahmen der Tagung die Theodor-Fliedner-Medaille für innovative Pflegepraxis verliehen.

Clinical Leadership stellt einen wichtigen Teil der APN-Rolle dar. Es beinhaltet unter anderem, Veränderungen im pflegerischen Versorgungssetting herbeizuführen und zu gestalten, von der Verantwortungsübernahme bis hin zu Veränderungen einer Organisation. Im Rahmen der Tagung werden Praxis und Perspektiven des Clinical Leadership dargestellt sowie die Verknüpfung von klinischen Fertigkeiten und Führungskompetenzen in ihren unterschiedlichen Facetten diskutiert.

Dazu geben am Vormittag Referenten aus Deutschland, Irland und der Schweiz in Vorträgen, Posterpräsentationen sowie Workshops Einblicke in das Thema. Aspekte wie die Unterstützung durch das Pflegemanagement, die Rolle der Forschung und der Einsatz von Bachelorpflegenden werden aufgegriffen.

Am Nachmittag können die Teilnehmer zwischen den Workshops „I’m an Expert – How do I become a Clinical Leader“, „Advanced Practice neu definiert vom ICN: CNS und NP – Unterschiede in der Praxis“ sowie „Pflegeexperten APN im Praxisalltag: Rollen und Interventionen“ wählen.

Den Höhepunkt der Tagung bildet die feierliche Verleihung der Theodor-Fliedner-Medaille für innovative Pflegepraxis. Die Auszeichnung wird zum ersten Mal vergeben. Die Preisträger stellen ihre ausgezeichneten Lösungsansätze für die vielfältigen pflegerischen Versorgungsherausforderungen und -bedarfe von Patienten, Bewohnern und Klienten als Posterbeitrag vor.

Weitere Informationen zur fünften Fachtagung am 15. Mai 2020 sind auf der Website des Florence-Nightingale-Krankenhauses www.florence-nightingale-krankenhaus.de zu finden. Anmeldeschluss ist der 30. April 2020.

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DNQP: Praxisprojekt zum
Expertenstandard Entlassungsmanagement

Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) sucht für ein Praxisprojekt zum Expertenstandard "Entlassungsmanagement in der Pflege" Krankenhäuser jeder Versorgungsart, Rehabilitationskliniken und Einrichtungen der Kurzzeitpflege, die ihr aktuelles Qualitätsniveau zum Entlassungsmanagement auf den Prüfstand stellen und weiter entwickeln wollen. Kern des Praxisprojekts ist die wissenschaftlich begleitete Erhebung des aktuellen Qualitätsniveaus zum pflegerischen Entlassungsmanagement.

Interessierte Einrichtungen können sich noch bis zum 31. März bewerben. Für Rückfragen zum Projekt steht Heiko Stehling (h.stehling@hs-osnabrueck.de oder 0541-969 7003) zur Verfügung.

Weitere Informationen auf der Webseite des DNQP

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EFN: Brandbrief aus Europa zur Sicherstellung der Selbstverwaltung in den Pflegeberufen

Der Dachverband der Europäischen Pflegeverbände, die European Federation of Nurses Association (EFN) hat sich in einem offenen Brief an die zuständigen Ministerien in Schleswig-Holstein und Niedersachsen gerichtet und appelliert auch aus einer europäischen Perspektive dafür, pflegeprofessionelle Entwicklungen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen nicht zurückzunehmen.

Patientensicherheit und Pflegequalität erfordern eine Selbstverwaltung beruflich Pflegender. Die Selbstverwaltung beruflich Pflegender in Deutschland dürfe nicht fallen gelassen werden – so die European Federation of Nurses Associations (EFN), Dachverband von 36 Berufsverbänden und 3 Mio. Pflegefachpersonen europäischer Länder. Eine Entwicklung von Pflegeberufekammern zur Bewerkstelligung zukünftiger Herausforderungen in der Sicherstellung professioneller Pflege begrüßt die EFN und erachtet sie sogar für notwendig – insbesondere die Entwicklung und Verpflichtung zur Einhaltung einer ständischen Berufsordnung wird als elementar angesehen.

Wir schließen uns im DBfK diesen Forderungen in vollem Umfang an und werden diese im Kern auf der Kundgebung am 07.03.2020 in Hannover für eine Unterstützung der Professionalität der Pflegeberufe (www.future-for-nurses.de) den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gegenüber wiedergeben.

Zum Brandbrief mit deutscher Übersetzung auf der DBfK-Homepage

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European Observatory on Health Systems and Policies:
Working at older ages

This policy brief critically examines the economic arguments for later retirement and longer working careers in response to population ageing.

It supports the view that dominant policy approaches such as increasing the statutory retirement age are often overshadowed by a lack of attention to two critical questions: firstly, are older workers in sufficiently good health to work longer? And secondly, does increasing the statutory retirement age have consequences, negative or positive, for the health of older workers?

The brief argues that a more comprehensive approach is necessary to ensure longer working careers. It argues that health systems are instrumental to achieving this goal, particularly by embracing policies that support older people’s health through the workplace, and incentivising employers to create supportive environments for older people.

Download: Working at older ages: why it’s important, how it affects health, and the policy options to support health capacity for work (2019)

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v.i.S.d.P.:

Peter Tackenberg BScN, MScN | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | newsletter@dbfk.de

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