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Newsletter MÄRZ 2020

DER NEWSLETTER DES DEUTSCHEN BERUFSVERBANDES FÜR PFLEGEBERUFE: UNSER SERVICE- UND INFORMATIONSANGEBOT

DBfK: Informationen für Pflegefachpersonen zur CoViD-Pandemie

Deutschland steht wie alle anderen Länder weltweit im Zeichen des Kampfs gegen das Coronavirus. Höchste Priorität haben hierbei die Funktionsfähigkeit und Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung im Land, die nur mit der Kompetenz und dem enormen Einsatz der Gesundheitsprofessionen gewährleistet werden kann. Das Gesundheitssystem hat eine Belastungsprobe zu bewältigen, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat. Unzählige Fragen in Bezug auf den (Arbeits)alltag ergeben sich daraus für beruflich Pflegende. Zur Unterstützung und zur Klärung mancher Unsicherheiten hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) jetzt eine umfangreiche Informationsseite bereitgestellt. Sie beantwortet häufig gestellte Fragen, vor allem zu Arbeitsrecht und Arbeitsschutz. In kompakter Form zusammengestellt wurden aber auch Informationen, Tipps, hilfreiche Links und Arbeitshilfen für Unternehmer/innen, zu Hygiene, Auswirkungen der Krise auf die Ausbildung sowie weitere Themen.

Die Seite befindet sich im Aufbau und wird laufend aktualisiert und ergänzt. Wir bitten allerdings zu beachten, dass wir nicht die tagesaktuelle Entwicklung bzw. die besondere Lage in jedem Bundesland abbilden können, sondern an dieser Stelle spezifische Informationen zum Umgang mit der Corona-Krise vor allem für Pflegefachpersonen aufbereiten. Auch aufgrund der föderalistischen Struktur Deutschlands gibt es Informationen und Regelungen zu einzelnen Fragestellungen, die in den Bundesländern unterschiedlich gehandhabt werden.

Die aktuelle Situation fordert uns als Gesellschaft insgesamt und unsere ganze Solidarität miteinander. Wir wollen als Berufsverband unseren Teil zu einer verantwortungsvollen Bewältigung der Krise beitragen. Den uns darüber hinaus übertragenen politischen Auftrag nehmen wir ernst: Es gilt, Lehren aus der Krise zu ziehen. Wir sammeln jetzt - auch auf der Grundlage der Rückmeldungen unserer Mitglieder - wo dringender Handlungsbedarf ist, mit dem Ziel, dies nach der CoViD-Pandemie in politische Entscheidungen zu überführen, um für die nächste Krise besser gewappnet zu sein. Und um die Rahmenbedingungen pflegerischer Arbeit außerhalb von Krisenzeiten zu verbessern. 

DBfK: Informationen für Pflegefachpersonen zur CoViD-Pandemie

Wir weisen zudem auf unsere Pressemitteilung vom 16.3.2020 zur Forderung nach umfassender Unterstützung für Pflegefachpersonen hin. Weltweit wurde durch die World Health Professions Alliance (WHPA) an alle Regierungen die Forderung gerichtet, dass sie Mitarbeiter/innen im Gesundheitssystem im Kampf gegen Covid-19 unterstützen. Zur deutschen Übersetzung vom 4. März 2020 auf der DBfK Homepage.

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Portal für Unternehmerinnen und Unternehmer im DBfK:
Informationen zur CoViD-Pandemie

Der DBfK stellt seit dem 4. März 2020 im Portal für Unternehmerinnen und Unternehmer im DBfK wichtige und interessante Links für Leistungserbringer im SGB XI-Bereich rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 bzw. COVID-19 (Informationen, Risikobewertungen, Risikogebiete, Hygienemaßnahmen, Kontaktdaten und Hotlines) zur Verfügung.

Die letzten Aktualisierungen werden immer in rot dargestellt!

Zur Internetseite auf dem Portal www.dbfk-unternehmer.de

(Die Seite www.dbfk-unternehmer.de ist ein gemeinsames Angebot des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe Nordwest e.V. und des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe Südost e.V. für im DBfK organisierte Unternehmerinnen und Unternehmer.)

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CoViD-Pandemie: Informationen und Handlungshilfen zu häufig gestellten Fragen beim Paritätischen Gesamtverband

Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Corona-Virus und den daraus resultierenden Folgen für soziale und gemeinnützige Einrichtungen informiert der Paritätische Gesamtverband auf einer Internetseite mit Informationen und Handlungshilfen zu häufig in diesem Kontext gestellten Fragestellungen. Der Paritätische weist darauf hin, dass diese Seite fortlaufend mit weiteren Informationen ergänzt und aktualisiert wird.

Zur Internetseite auf der Homepage des Paritätischen Gesamtverbandes

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Neues DBfK-Poster: Qualitätsprüfsystem in der vollstationären Pflege

Ende 2019 wurde der seit Jahren umstrittene „Pflege-TÜV“ in der vollstationären Pflege durch ein neues Prüfsystem ersetzt. Anstatt der bisherigen Noten, die nachweislich nichts aussagten über die erreichte Qualität der pflegerischen Versorgung, gibt es nun zwei Säulen, auf denen die Prüfung ruht. Zum einen relevante Indikatoren für Ergebnisqualität, die halbjährlich durch die Pflegeeinrichtung erhoben werden müssen. Daneben die externe, angemeldete Qualitätsprüfung, die in der Regel jährlich, womöglich aber auch nur alle 2 Jahre, durch MDK bzw. PKV vorgenommen wird.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat ein neues großformatiges Poster gestaltet, das die Systematik dieses Qualitätsprüfsystems übersichtlich darstellt und sehr gut zur Vorbereitung der externen Prüfungen, aber auch als Hilfe für die Indikatorenerhebung genutzt werden kann.

Das Poster im Format A1 kann im DBfK-Shop (www.dbfk.de/shop) zum Preis von 2,50 Euro zuzgl. Versandkosten bestellt werden.

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Aktualisiert: Poster-Reihe
„Pflege - Bilder - Perspektiven"

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat seine großformatige Poster-Reihe „Pflege - Bilder - Perspektiven: Berufe mit Menschen“ aktualisiert und neu aufgelegt. Anlass dafür ist u.a. die Reform der Pflegeausbildung mit neuer Berufsbezeichnung.

Das Anliegen der Poster bleibt aber unverändert, nämlich auf diese Weise und mit diesem Medium zu einem besseren Verständnis für und Interesse an den Pflegeberufen als berufliche Karriere beizutragen. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch. Menschen, die auf pflegerische Betreuung angewiesen sind, und diejenigen, die diese Leistung professionell erbringen.

Die Poster-Reihe zeigt beispielsweise das breite Spektrum der Tätigkeitsfelder für professionell Pflegende, die berufliche Qualifizierung, Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Karriere, die geschichtliche Entwicklung professioneller Pflege sowie Perspektiven und Herausforderungen für den Beruf. Die Poster informieren, regen aber auch zum Weiterdenken und zur inhaltlichen Vertiefung an. Sie eignen sich gut für den berufskundlichen Unterricht in Pflegeschulen, zum Gestalten von Tagen der Offenen Tür, Veranstaltungen zur Berufsorientierung oder Events wie dem jährlichen Internationalen Tag der Pflegenden.

Die Poster haben ein Format von 60 x 120 cm. Der DBfK stellt - gegen Zahlung einer Nutzungsgebühr für die 8 Motive - die druckfähigen Vorlagen zur Verfügung. 

Mehr Informationen zum Inhalt der Poster und zur Bestellung gibt es im DBfK-Shop.

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Sonderedition zum Thema "Pflege" der Bundeszentrale für politische Bildung

Die  Bundeszentrale für politische Bildung hat eine Sonderedition zum Thema "Pflege" in der Zeitschriftenreihe "Aus Politik und Zeitgeschichte (ApuZ)" Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament") veröffentlicht. Es ist ein vielfältiges Sammelwerk mit insgesamt 28 meist wissenschaftlichen Beiträgen geworden, dass sich lohnt zu lesen. Manuela Völkel und Frank Weidner von der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PHTV) befassen sich im vorletzten Beitrag mit dem Thema "Community Health Nursing ‒ Meilenstein in der Primärversorgung und der kommunalen Daseinsvorsorge".

Download auf der Webseite der PHTV

Die gesamte ApuZ Sonderedition 10497 Pflege: Praxis - Geschichte - Politik (348 Seiten) kann online als Printversion (1,50€) oder als PDF bestellt werden.

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Umgang mit Hass und Hetze in Sozialen Medien -
Handreichung für die Plattformen Facebook und Twitter

Hate Speech, Hassrede im Internet, ist längst zum Massenphänomen geworden. Auch die im Paritätische Gesamtverband zusammengeschlossenen Träger der Sozialen Arbeit und der Freien Wohlfahrt bleiben davon nicht verschont, arbeiten sie doch auch mit marginalisierten gesellschaftlichen Gruppen zusammen und beziehen eindeutig Position für eine offene, tolerante und vielfältige Gesellschaft. Mit Erstarken der Rechten intensiviert sich deren Strategie, politische Gegner/innen gezielt zu diffamieren, einzuschüchtern und zu bedrohen, bevorzugt in den Sozialen Netzwerken. Es ist zu beobachten, dass auch Paritätische Mitgliedsorganisationen sich zunehmend mit derlei Angriffen konfrontiert sehen.

Die vorliegende Handreichung dient der Hilfestellung und Prävention. Sie bietet einen knappen Einstieg in das Themenfeld und konzentriert sich auf Praxistipps: Wie analysiere ich Hate Speech und Shit Storms? Wie schütze ich mich und meine Organisation im Vorfeld? Was tun im akuten Fall? Welche Anlaufstellen gibt es, wo finde ich weitere Literatur? Die Handreichung bezieht sich dabei auf die Sozialen Netzwerke Twitter und Facebook.

Zum Download: Umgang mit Hass und Hetze in Sozialen Medien - Handreichung für die Plattformen Facebook und Twitter

Die Handreichung ist entstanden als Gemeinschaftsproduktion der Schwerpunkte Beratung gegen Rechts - Vielfalt ohne Alternative sowie #GleichImNetz, beide angesiedelt beim Paritätischen Gesamtverband.

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Neu: Studie zur Arbeit mit Menschen - Interaktionsarbeit

Die ver.di-Sonderauswertung basiert auf den Angaben von annähernd 6.000 Befragten der Repräsentativerhebung mit dem DGB-Index Gute Arbeit, die im Dienstleistungssektor beschäftigt sind. 70 Prozent der befragten Beschäftigten des Dienstleistungssektors geben an, sehr häufig oder oft im direkten Kontakt mit Kund*innen, Patient*innen, Klient*innen, Bürger*innen oder Lernenden zu arbeiten. Diese Arbeit mit Menschen unterscheidet sich von nicht interaktiver Arbeit.

Den Ergebnissen der Sonderauswertung zufolge sehen interaktiv Arbeitende unter den derzeitigen Bedingungen in höherem Maß einen Sinn in ihrer Tätigkeit und sie identifizieren sich auch mehr damit. An Interaktionsarbeitende werden höhere emotionale und körperliche Anforderungen gestellt: Sie müssen eher ihre Gefühle verbergen, sind Streitigkeiten mit der Kundschaft ausgesetzt. Dazu kommt eine höhere Arbeitsintensität und schlechtere Arbeitszeitlage. Außerdem leisten viele Interaktionsarbeitende schwere körperliche und/oder einseitig körperlich belastende Arbeit. Nur 22 Prozent der interaktiv Arbeitenden sind der Meinung, dass die spezifischen Anforderungen dieser Tätigkeit bei ihrem Einkommen berücksichtigt werden.

Die Branchen IKT, Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, Öffentliche Verwaltung, Einzelhandel, Alten- und Krankenpflege wurden gesondert betrachtet.

Zum Download der Studie Arbeiten mit Menschen - Interaktionsarbeit und begleitenden Materialien auf der ver.di-Homepage

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Neuer Wissensband: Gendersensible Betriebliche Gesundheitsförderung

Ein weiblicher und ein männlicher Lehrling mit einem Facharbeiter Gesundheit hat ein Geschlecht. Um in der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) sowohl Frauen als auch Männern gerechte Chancen für mehr Gesundheit einzuräumen, sollte in jeder Phase Betrieblicher Gesundheitsförderung der Genderaspekt Berücksichtigung finden. Ziel dieses Wissensbands ist es, Akteurinnen und Akteure in BGF-Prozessen hinsichtlich der Dimension Gender und Geschlecht zu sensibilisieren und damit auch zu einer Qualitätssteigerung von BGF Prozessen beizutragen. Dafür werden hier Kriterien und Fragen für die Praxis einer gendersensiblen BGF sowie Modelle guter Praxis zur Verfügung gestellt.

Download auf der Webseite des Fonds Gesundes Österreich

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BAGFW-Fachtag Expertenstandards:
Online-Tagungsdokumentation

Am 14.2.20 fand in Berlin bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) der Fachtag ‚Expertenstandards in der Pflege‘ statt. 

Auf der Webseite der BAGFW ist die Tagungsdokumentation bereitgestellt. 

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Digitale Pflegehelfer: Kassen sollen Kosten erstatten

Ein aktuelles Gutachten der Rechtsanwaltsgesellschaft Dierks + Company im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesberbands (vzbv) bestätigt die mangelnde Erstattungsfähigkeit digitaler Pflegehelfer. Gegenwärtig sind nur Hausnotrufsysteme und ein mit geringen Funktionen ausgestattetes Pflegebett im Hilfsmittelverzeichnis der Pflegekassen als erstattungsfähige digitale Anwendungen gelistet.

Bei weiteren Produkten, die nicht im Verzeichnis gelistet sind, zögern die Kassen, was eine Kostenübernahme betrifft. Verbrauchern bleibt dann nur die Möglichkeit ihren Anspruch vor dem Sozialgericht einzuklagen. Der vzbv fordert deshalb dringend, die gesetzlichen Rahmenbedingungen anzupassen, um Technologien mit nachgewiesenem pflegerischen Nutzen erstattungsfähig zu machen. Dies würde auch der Ankündigung im Koalitionsvertrag Rechnung tragen, wonach die Bundesregierung die pflegerische Versorgung durch digitale Technologien verbessern will.

Zum Gutachten und zur Pressemitteilung vom 12.2.2020 auf der Webseite des vzbv

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Übersicht bei der Deutschen Welle:
"Social distancing"-Visualisierungen im Netz

Für manche Menschen, vor allem für Kinder, ist es schwer zu verstehen, warum wir uns in Zeiten von Corona plötzlich sozial isolieren müssen. Animationen in sozialen Netzwerken erklären, warum das so wichtig ist.

Die Deutsche Welle hat eine Übersicht zu Visualisierungen für unterschiedliche Zielgruppen zusammengestellt (u.a. für Kinder). In dieser Woche hat die Reihe von Simulationen, die der Datenjournalist Harry Stevens für die Washington Post erstellt hat, weite Verbreitung gefunden. Er veranschaulicht in den Simulationen die Bedeutung der sozialen Isolierung. Das erste Video zeigt, was passiert, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung zu stoppen. Das zweite Video macht deutlich, was passiert, wenn eine flächendeckende Quarantäne wieder aufgehoben wird.

Zum Originalbeitrag von Harry Stevens in der Washington Post vom 14. März 2020:
Why outbreaks like coronavirus spread exponentially, and how to "flatten the curve"

Zur Übersichtsseite auf der Homepage der Deutschen Welle

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v.i.S.d.P.:

Peter Tackenberg BScN, MScN | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | newsletter@dbfk.de

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