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Newsletter JUNI 2020

DER NEWSLETTER DES DEUTSCHEN BERUFSVERBANDES FÜR PFLEGEBERUFE: UNSER SERVICE- UND INFORMATIONSANGEBOT

DBfK-Aktion #PflegeNachCorona –
die Neubewertung der Pflege

Die Aktionswebsite #PflegeNachCorona des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) bietet Pflegenden eine Plattform für ihre Forderungen an Politik und Gesellschaft: für eine bessere Pflege jetzt und in Zukunft. Hunderte Forderungen sind seit dem Start Mitte Mai eingegangen. Anlässlich der ursprünglich vorgesehenen Gesundheitsministerkonferenz projizierte der DBfK jetzt einige von ihnen an Berliner Institutionen und mahnte an, den politischen Versprechen Taten folgen zu lassen. 

Die Aktion geht weiter, die Website #PflegeNachCorona wird um Folge-Aktionen bis zur Abschlusskundgebung im November 2020 ergänzt. Wir sammeln weiter Forderungen von Pflegenden und werden Politik und Gesellschaft immer wieder mit den einzulösenden Versprechungen konfrontieren.

Fotos zur Aktion
PM vom 17.06.2020

Zur Webseite #PflegeNachCorona – die Neubewertung der Pflege

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Konkurrenzfähige Pflegelöhne – Welches Lohnniveau macht die Pflegebranche wettbewerbsfähig?

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) diskutiert in seinem neuen Positionspapier das Niveau einer leistungs- und verantwortungsgerechten Vergütung für Pflegefachpersonen. Zentrale Forderung für eine angemessene Bezahlung ist ein monatliches Bruttoeinstiegsgehalt von 4.000 Euro bundesweit.

In den einzelnen Bundesländern und den jeweiligen Einrichtungsarten, vom Krankenhaus bis zum ambulanten Pflegedienst, werden sehr unterschiedliche Gehälter bezahlt. Dabei erhalten die Pflegefachpersonen in der Langzeitpflege generell niedrigere Löhne als ihre Kolleginnen und Kollegen im Krankenhaus. Ein Lohngefälle besteht zudem nach Einrichtungsart. Im Verhältnis zum Medianeinkommen aller Fachberufe liegt das Einkommen der Pflegefachpersonen im Krankenhaus je nach Bundesland, West- oder Ostdeutschland moderat bis deutlich über dem Referenzeinkommen, während das Einkommen der Pflegefachpersonen in der Langzeitpflege deutlich darunter liegt.

„Aufgrund des erheblichen Anteils an Zulagen für die Arbeit zu ungünstigen Zeiten oder unter erschwerten Bedingungen führt der Vergleich mit dem Lohnniveau anderer Fachberufe zu einem falsch positiven Ergebnis. Wird dies berücksichtigt, zeigt sich, dass die Pflegelöhne, angesichts der großen Verantwortung und der stets hohen Arbeitsbelastung den Pflegefachpersonen nicht gerecht werden und einer deutlichen Anhebung bedürfen,“ so Prof. Christel Bienstein, Präsidentin des DBfK. Der DBfK fordert ein Bruttoeinkommen von 4.000 EUR für alle Pflegefachpersonen als Einstiegsgrundgehalt in den Beruf. Selbstverständlich steigt dann das Bruttogehalt mit zunehmender Berufserfahrung und der beruflichen Spezialisierung sowie den üblichen Zulagen.

Download des Positionspapiers

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Online-Befragung gestartet:
Das Badezimmer als Arbeitsort der häuslichen Pflege

Etwa 700.000 Menschen mit Pflegebedarf werden zuhause entweder zusammen mit oder ausschließlich durch einen Pflegedienst versorgt. Die Wohnung und das häusliche Badezimmer sind gleichzeitig ein Arbeitsort der beruflich Pflegenden. Gefragt wird u.a. nach häufig aufkommenden Schwierigkeiten, Lösungen und Verbesserungen. Zudem soll bewertet werden, inwieweit innovative technische Hilfsmittel die Pflegearbeit unterstützen. Die Ergebnisse werden genutzt, um pflegerische Kompetenz und Erfahrungen in die Gestaltung alternsgerechter Badezimmer einzuspeisen.

Durchgeführt wird die Befragung von der Projektgruppe „Pflegebad 2030“ in Kooperation mit dem DBfK. Schon das Vorgängerprojekt hat wichtige Erkenntnisse über die Bedingungen häuslicher Pflege für Handwerk und Industrie, Architektur, Wohnungsbau und die Sozialforschung erbracht, diese sind u.a. in politische Entscheidungen eingeflossen.

Teilnehmen sollten Pflegefachpersonen und Pflegehelfer/innen, die beruflich in der direkten häuslichen Pflege oder als Unternehmer/in bzw. Pflegeleitung eines Pflegedienstes tätig sind. Gerne darf der Hinweis auf die Befragung an Kolleginnen und Kollegen aus ambulanten Diensten weitergegeben werden.

Mach Sie mit! Die Umfrage läuft bis 31. Juli 2020. 

Zur Online-Befragung

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DBfK: Informationen für Pflegefachpersonen
zur CoViD-Pandemie

Zur Unterstützung und zur Klärung mancher Unsicherheiten hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) eine umfangreiche Informationsseite bereitgestellt. Sie beantwortet häufig gestellte Fragen, vor allem zu Arbeitsrecht und Arbeitsschutz. In kompakter Form zusammengestellt wurden aber auch Webinare, Informationen, Tipps, hilfreiche Links und Arbeitshilfen für Unternehmer/innen, zu Hygiene, Auswirkungen der Krise auf die Ausbildung sowie weitere Themen.

DBfK: Informationen für Pflegefachpersonen zur CoViD-Pandemie

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Portal für Unternehmerinnen und Unternehmer im DBfK:
Informationen zur CoViD-Pandemie

Der DBfK stellt im Portal für Unternehmerinnen und Unternehmer im DBfK wichtige und interessante Links für Leistungserbringer im SGB XI-Bereich rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 bzw. COVID-19 (Informationen, Risikobewertungen, Risikogebiete, Hygienemaßnahmen, Kontaktdaten und Hotlines) sowie länderspezifische Sonderseiten zur Verfügung.

Die letzten Aktualisierungen werden immer in rot dargestellt!

Zur Internetseite auf dem Portal www.dbfk-unternehmer.de

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Ausschreibung - Bundesprogramm
Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz

Das Bundesfamilienministerium hat das Bundesprogramm "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" ins Leben gerufen, damit für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen auf regionaler Ebene ein flächendeckendes Unterstützungsangebot entsteht. In den neuen Förderphasen können sich ab sofort Netzwerke aus Kreisen und kreisfreien Städten bewerben, die im bisherigen Bundesprogramm in den vergangenen Jahren keine Förderung erhalten haben.

Einsendeschluss der Unterlagen in der aktuellen Bewerbungsphase ist der 30. Juni 2020. Weitere Hinweise zu den Fördervoraussetzungen und dem Antragsverfahren können in den Anlagen abgerufen werden. Das Programm wird im Rahmen des Bundesaltenplans gefördert.

Weitere Informationen auf der Webseite des BMFSFJ

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Kongressänderung: EONS13-ESMO2020 will go virtual

ESMO has decided that the ESMO 2020 Congress, planned to take place in September 2020 in Madrid, Spain, will take place as a wholly virtual meeting, this related to the health and security risks and the severe restrictions in Europe and outside related to travel as a result of the COVID-19 outbreak. 

Consequently, the EONS13 Congress will also take place as an online meeting.
All the people who had already registered and paid for the in-person EONS13 congress will be contacted soon by ESMO regarding reimbursement. More information will follow on the new registration rate to attend the new online format and the online programme.
We can assure you that the online conference will offer a high quality programme and a rich context in which to develop your learning and skills in cancer nursing

More details will be available at https://www.cancernurse.eu/eons-13/ and at www.esmo.org/meetings/esmo-congress-2020

DBfK-Mitglieder erhalten den Teilnehmerrabatt für Mitgliedsorganisationen.

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WHO-Veröffentlichung: Competencies for nurses working
in primary health care (2020)

Nurses have a key role to play in primary care in expanding, connecting and coordinating care. Through their training and work, they are well placed and have been shown to provide safe and effective care in disease prevention, diagnosis, treatment, management and rehabilitation. The purpose of this document is to provide guidance and inspiration for policymakers, instructors, managers and clinicians who are seeking to develop and secure competencies among their nursing workforce in primary care. These should be adjusted to each country’s context.

Download auf den WHO-Seiten

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Coronakrise: EU-Leitlinien für eine
sichere Rückkehr an den Arbeitsplatz

Die Frage, wie Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz gewährleistet werden kann, bewegt derzeit viele Arbeitgeber. Dazu hat die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) Ende April 2020 Leitlinien veröffentlicht. Die Leitlinien enthalten Beispiele für allgemeine Maßnahmen, die je nach Arbeitssituation den Arbeitgebern helfen können, bei der Wiederaufnahme der Tätigkeiten ein angemessenes sicheres und gesundes Arbeitsumfeld zu erreichen.

Zur Leitlinie im OSHwiki 

(in der linken Leiste im OSHwiki kann die Sprache eingestellt werden)

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DBfK-Aktionsprogramm 2030 veröffentlicht

Die große Linie für die Verbandsarbeit der nächsten zehn Jahre ist abgesteckt: Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat am 11.6.2020 sein Aktionsprogramm 2030 veröffentlicht.

Die Ziele der Aktionsprogramme sind immer auf zehn Jahre angelegt und haben damit eine mittel- bis langfristige Perspektive über drei Amtsperioden von Vorständen hinweg. Der DBfK versteht sich als starke Stimme der professionell Pflegenden, die alle Bereiche pflegerischer Arbeitsfelder repräsentiert. Viele ehrenamtlich im DBfK Aktive und Mitarbeitende haben das Aktionsprogramm 2030 in einem längeren Prozess entwickelt. Es ist in vier Bereiche gegliedert:

Profession - Bildung - Organisation - Gesundheitssystem

Download: DBfK-Aktionsporgramm 2030

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v.i.S.d.P.:

Peter Tackenberg BScN, MScN | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | newsletter@dbfk.de

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