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Newsletter JULI 2020

DER NEWSLETTER DES DEUTSCHEN BERUFSVERBANDES FÜR PFLEGEBERUFE: UNSER SERVICE- UND INFORMATIONSANGEBOT

Deutscher Pflegetag und Zukunftsforum Geburtshilfe
finden vom 11.-12. November 2020 statt

Auch der Deutsche Pflegetag wurde durch die Pandemie ganz schön durcheinandergewirbelt. Der Deutsche Pflegetag findet in jedem Fall statt - entweder als Hybridveranstaltung (vor Ort UND digital), oder als reiner Digitalkongress (falls sich die Situation aufgrund von Corona erneut verschärfen sollte). Er ist jetzt für den 11. und 12. November 2020 geplant. Er wird am bekannten Ort in der STATION Berlin stattfinden und die Teilnehmenden erwartet ein vielseitiges und spannendes Programm. 

Natürlich werden die Erfahrungen und notwendige Lehren aus der Pandemie Thema sein. Aber ein knappes Jahr vor der nächsten Bundestagswahl wirft auch diese ihren Schatten voraus: Es werden gleich drei Bundesminister/innen erwartet. Und auch die Bundespflegekammer wird sich deutlich sichtbar zu Wort melden.

Der Veranstalter sichert die entsprechenden Vorkehrungen zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen zu und wird alles dafür tun, dass alle Teilnehmer/innen sicher und gesund den Kongress erleben können. Gleiches gilt auch für das Zukunftsforum des Deutschen Hebammenverbandes. Sollte sich die Situation verändern, werden die weiteren Planungen erneut an die neuen Gegebenheiten angepasst. 

Der Kongress und die Webseite wurden angepasst. Die Registrierung ist wieder verfügbar. Das Sicherheits- und Hygienekonzept wird dargestellt. Das Kongressprogramm wurde noch einmal komplett überarbeitet und an die veränderten Themen und Brennpunkte der Pflege aktuell angepasst. Das neue Programm wird in wenigen Tagen online gehen.
Für Altenpflegekräfte wird es einen neuen, digitalen Themenstrang geben - das DPT AltenpflegeSpezial! Die Inhalte dieses Themenstrangs werden vollständig digital zugänglich und können jederzeit ab dem 12. November 2020 abgerufen werden.

Zur Umsetzung der Änderungen gibt es einen Werkstattbericht als Video.

Mehr Informationen zu Programm und Organisation auf der Webseite.

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DBfK: Neues Positionspapier zu Advanced Practice Nursing

Der DBfK fordert seit langem die Etablierung einer erweiterten Pflegepraxis in Deutschland. Dazu gehören ein rechtlich definierter Rahmen für die Ausübung der erweiterten Pflegepraxis, eine veränderte Aufgabenverteilung, die Anerkennung von Pflegefachpersonen als eigenständige Leistungserbringer, Rollenbeschreibungen und Titelschutz sowie das Verordnungsrecht für medizinische Hilfsmittel, häusliche Krankenpflege und zuvor definierte Medikamente.

Das Positionspapier zum Download

Ausführliche Infos in der Broschüre „Advanced Practice Nursing“ zum Download

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Meilenstein-Konferenz Community Health Nursing (Juni 2020): Videomitschnitte

Am 18. Juni 2020 verwandelte sich die DBfK BUndegeschäftsstelle für die virtuelle Meilenstein-Konferenz „Community Health Nursing“ in ein TV-Studio mit Regie und Profi-Moderation durch Susanne Kluge, einer bekannten TV-Journalistin. Es war der Abschluss der Phase zwei unseres CHN-Projekts unter dem Motto „Versorgung innovativ gestalten“. Mehr als 200 Personen hatten sich angemeldet, was vom großen Interesse am Thema, aber auch der Neugier auf das neue Online-Format zeugte.

Live-Mitschnitte und Vorträge der Veranstaltung sowie Infos zu den CHN-Studienmöglichkeiten

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DBfK: Informationen für Pflegefachpersonen
zur CoViD-Pandemie

Zur Unterstützung und zur Klärung mancher Unsicherheiten hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) eine umfangreiche Informationsseite bereitgestellt. Sie beantwortet häufig gestellte Fragen, vor allem zu Arbeitsrecht und Arbeitsschutz. In kompakter Form zusammengestellt wurden aber auch Online-Seminare, Informationen, Tipps, hilfreiche Links und Arbeitshilfen für Unternehmer/innen, zu Hygiene, Auswirkungen der Krise auf die Ausbildung sowie weitere Themen.

DBfK: Informationen für Pflegefachpersonen zur CoViD-Pandemie

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Portal für Unternehmerinnen und Unternehmer im DBfK:
Informationen zur CoViD-Pandemie

Der DBfK stellt im Portal für Unternehmerinnen und Unternehmer im DBfK wichtige und interessante Links für Leistungserbringer im SGB XI-Bereich rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 bzw. COVID-19 (Informationen, Risikobewertungen, Risikogebiete, Hygienemaßnahmen, Kontaktdaten und Hotlines) sowie länderspezifische Sonderseiten zur Verfügung.

Die letzten Aktualisierungen werden immer in rot dargestellt!

Zur Internetseite auf dem Portal www.dbfk-unternehmer.de

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Kongress Berufsstolz Pflege am 30.11.2020 in Berlin

Der sich in Gründung befindende Verein Berufsstolz Pflege veranstaltet eine Tagung zu Facetten des Berufsstolzes in der Pflege.

Was macht den Pflegeberuf aus? Worauf können wir stolz sein? Wie können wir verständlich machen, was Pflege ist?

Zu diesen Fragestellungen wurdennamhafte Experten gewonnen, die gemeinsam mit den Teilnehmenden nach Antworten suchen. Mit einem Grußwort unterstützt die Veranstalter Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.
Die bekannte Krankenschwester und Pflegewissenschaftlerin Angelika Zegelin spricht über Wesen und Wert der Pflege und bringt Ihnen ihr Herzensanliegen "Der Pflege eine Stimme geben" näher.
Der Seminarleiter, Coach und Praxisanleiter German Quernheim erklärt unterschiedliche Facetten des Berufsstolzes und führt Übungen zur Selbstdarstellung durch.
Der Altenpfleger und Qualitätsmanager Bernhard Langner erarbeitet Herausforderungen, wenn es keine Pflege gibt und führt durch das Programm.

Information und Anmeldung auf der Webseite Berufsstolz Pflege

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Neues Virus, zusätzliche Last:
Pflegende Angehörige in der Corona-Krise

Die Corona-Pandemie belastet auch die häusliche Pflege. Rund ein Drittel der pflegenden Angehörigen erlebt eine Verschlechterung der Pflegesituation. 24 Prozent sind besorgt, die Pflege in Corona-Zeiten nicht mehr zu schaffen. Besonders schwierig ist die Situation für Angehörige von Menschen mit Demenz. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wird noch herausfordernder. Dies zeigen die Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojekts des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Etwa 4,7 Millionen pflegende Angehörige tragen einen erheblichen Teil zur Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Deutschland bei. Sie waren schon vor der Pandemie physisch und vor allem psychisch teilweise stark belastet. Während in der Corona-Krise vor allem die Lage in Kliniken oder Pflegeheimen wahrgenommen wird, droht die häusliche Pflege übersehen zu werden. Dabei leben dort die meisten pflegebedürftigen Menschen. Darum hat eine gemeinsame Forschungsgruppe des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin in einer Studie untersucht, welchen Einfluss die SARS-CoV-2-Pandemie bisher auf pflegende Angehörige und die häusliche Pflegesituation hat. Dafür wurden bundesweit 1.000 Personen befragt.

Demnach berichten 32 Prozent der Befragten, die Pflegesituation habe sich angesichts der Pandemie verschlechtert. Dass sie diese Situation mehr oder weniger überfordert, sagt ein Viertel. 24 Prozent sind besorgt, die häusliche Pflege nicht mehr zu schaffen. Dabei haben Gefühle der Hilflosigkeit in der Pflegesituation bei 29 Prozent der Angehörigen zugenommen. Eine Steigerung belastender Konflikte mit der pflegebedürftigen Person geben 24 Prozent an. In Bezug auf Verzweiflungsgefühle sagen 22 Prozent, diese seien mehr geworden. Ein Fünftel berichtet, Wut und Ärger in der Pflegesituation seien gewachsen.

Download vollständige Studie und die PM vom 30.6.2020 auf der Webseite des ZQP 

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Online-Befragung:
Das Badezimmer als Arbeitsort der häuslichen Pflege

Etwa 700.000 Menschen mit Pflegebedarf werden zuhause entweder zusammen mit oder ausschließlich durch einen Pflegedienst versorgt. Die Wohnung und das häusliche Badezimmer sind gleichzeitig ein Arbeitsort der beruflich Pflegenden. Gefragt wird u.a. nach häufig aufkommenden Schwierigkeiten, Lösungen und Verbesserungen. Zudem soll bewertet werden, inwieweit innovative technische Hilfsmittel die Pflegearbeit unterstützen. Die Ergebnisse werden genutzt, um pflegerische Kompetenz und Erfahrungen in die Gestaltung alternsgerechter Badezimmer einzuspeisen.

Durchgeführt wird die Befragung von der Projektgruppe „Pflegebad 2030“ in Kooperation mit dem DBfK. Schon das Vorgängerprojekt hat wichtige Erkenntnisse über die Bedingungen häuslicher Pflege für Handwerk und Industrie, Architektur, Wohnungsbau und die Sozialforschung erbracht, diese sind u.a. in politische Entscheidungen eingeflossen.

Teilnehmen sollten Pflegefachpersonen und Pflegehelfer/innen, die beruflich in der direkten häuslichen Pflege oder als Unternehmer/in bzw. Pflegeleitung eines Pflegedienstes tätig sind. Gerne darf der Hinweis auf die Befragung an Kolleginnen und Kollegen aus ambulanten Diensten weitergegeben werden.

Mach Sie mit! Die Umfrage läuft bis 31. Juli 2020. 

Zur Online-Befragung

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Nationale Demenzstrategie: Bündnis für ein demenzfreundliches Deutschland

In einem breiten Bündnis macht sich die Bundesregierung auf den Weg, Deutschland demenzfreundlich zu gestalten. Zusammen mit den Partnern soll im September der Startschuss für die Nationale Demenzstrategie gegeben werden, dann beginnt die konkrete Umsetzung, 2026 wird Bilanz gezogen. Die Strategie ist bundesweit ausgerichtet, partnerschaftlich verankert, verbindlich in ihren Zielen und langfristig angelegt. Es wurden 27 Ziele formuliert und insgesamt ca. 160 Maßnahmen vereinbart. Dazu gehören:

- Vor-Ort-Netzwerke: In lokalen Netzwerken entstehen Angebote der Beratung und Unterstützung für Betroffene und Angehörige. Ziel ist es, bundesweit Netzwerke auf regionaler Ebene zu schaffen, u.a. durch die Förderung von „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“.
Netzwerke zur pflegerischen Versorgung: Zusätzlich wird der Ausbau regionaler (Demenz-) Netzwerke zur besseren Vernetzung der an der pflegerischen Versorgung beteiligten Akteure gesteigert und intensiviert. Die hierfür vorgesehenen Mittel aus der Pflegeversicherung sollen deutlich erhöht werden.
- Mehr Aufmerksamkeit für Demenz: Um auf die Möglichkeiten aufmerksam zu machen, sich zum Thema Demenz einzubringen, soll eine bundesweite Kampagne aufklären und zum Engagement aufrufen. Zum Beispiel wird die Möglichkeit unterstützt, sich als „Demenz Partner“ schulen zu lassen oder in Vereinen und Unternehmen die Strukturen zu verbessern.
- Begleitung und Beratung: Nach der Diagnose einer Demenzerkrankung sind die meisten Betroffenen überfordert. Professionelle und ehrenamtliche Unterstützungs- und Beratungsangebote werden daher – gerade für diese schwierige erste Phase – ausgebaut.
Netzwerke “Pflege und Beruf”: Angehörige von Demenzkranken stellt die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf vor besondere Herausforderungen. Deshalb sollen Unternehmen, Kommunen und pflegende Angehörige Strategien entwickeln und Netzwerke knüpfen. Zur Unterstützung richtet das BMFSFJ auf Bundesebene eine „Regiestelle“ ein.
- Gesundheitsförderung für pflegende Angehörige: Demenz bringt pflegende Angehörige immer wieder an ihre Belastungsgrenzen. Gesundheits- und Präventionsprogramme für pflegende Angehörige sollen deshalb weiter etabliert und verbessert werden. Ein neues Förderprogramm wird geprüft.
- Abgestimmte Abläufe in der Versorgung: Wenn jemand an Demenz erkrankt, müssen alle Versorgungs- und Unterstützungsbereiche ineinandergreifen. Ärzteschaft, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und weitere Beteiligte werden ihre Zusammenarbeit in einem „Versorgungspfad“ klarer beschreiben und das Schnittstellenmanagement optimieren.
- Demenzsensible Krankenhäuser: Eine demenzsensible Gestaltung der Arbeitsprozesse und qualifiziertes Personal erleichtern unvermeidbare Krankenhausaufenthalte für demenzerkrankte Patientinnen und Patienten. Deren Bedürfnisse sollen bei der räumlichen Gestaltung von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen einfließen.
- Forschung zur Demenz: Forschung kann sowohl unser Verständnis für die Ursachen von demenziellen Erkrankungen, als auch die Behandlung und Versorgung verbessern. Deshalb wird die Vernetzung verschiedener Forschungsinstitutionen und –bereiche durch den Aufbau eines nationalen klinischen Demenzforschungsnetzwerks und eines Netzwerks zur Demenzversorgungsforschung gefördert und der Zugang zu Daten für Forschungszwecke erleichtert. Insbesondere sollen wissenschaftliche Erkenntnisse schneller und wirksamer zum Wohle der Betroffenen in die Praxis übertragen werden.

Hinzu kommt, dass mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs 2017 die Leistungen der Sozialen Pflegeversicherung erheblich ausgeweitet worden sind; diese Leistungsverbesserungen kommen im Wesentlichen den demenzkranken Pflegebedürftigen zu Gute.

Die Nationale Demenzstrategie in Gänze, die PM vom 1.7.2020 und weitere Informationen auf der Webseite der Geschäftsstelle im Deutschen Zentrum für Altersfragen

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Der BAGSO-Podcast "Zusammenhalten in dieser Zeit"

Der Alltag hat sich in kürzester Zeit massiv verändert, gewohnte Aktivitäten sind weggefallen, Begegnungen mit anderen sind kaum noch möglich, viele sorgen sich um ihre Angehörigen und ihre eigene Gesundheit. Der BAGSO-Podcast behandelt Themen, die für ältere Menschen in Zeiten der Corona-Pandemie besonders drängend sind. Seit April diesen Jahren vermittelt er verständlich Informationen, gibt Tipps und berichtet von guten und ermutigenden Beispielen, die Älteren dabei helfen, gut durch diese Zeit zu kommen.

Zur Übersicht BAGSO Podcast

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Uni Bremen: Zur Situation der Langzeitpflege in Deutschland während der Corona-Pandemie

Ergebnisse einer Online-Befragung in Einrichtungen der (teil)stationären und ambulanten Langzeitpflege

Pflegebedürftige gehören zu den am schwersten Betroffenen in der Corona-Krise. 60 Prozent aller Verstorbenen sind von Pflegeheimen oder Pflegediensten betreute Menschen. Deren Anteil an infizierten Personen beträgt aber nur 8,5 Prozent. Das ist Ergebnis einer Online-Befragung der Uni Bremen.

Unter welchen Bedingungen aktuell die Pflege im häuslichen Umfeld und in stationären Einrichtungen erbracht wird und welche Folgen der Pandemie dort wirksam sind, war bislang noch unbekannt. Um die Situation zu analysieren, hat eine Forschergruppe unter Leitung von Pflegeprofessorin Karin Wolf-Ostermann vom Institut für Public Health und Pflegeforschung und Gesundheitsökonom Professor Heinz Rothgang vom SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik gemeinsam mit einem siebenköpfigen Team eine bundesweite Online-Befragung in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Befragungsdaten von 824 Pflegeheimen, 701 Pflegediensten und 96 teilstationären Einrichtungen wurden dabei analysiert.

Aus dem Fazit der detailliert dargelegten Befunde: Die Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler folgern u. a., um über die akute Pandemiesituation hinaus Versorgungssicherheit gewährleisten zu können, muss den Forderungen der Pflegedienste und stationäre Einrichtungen nachgekommen werden. Dazu gehören bundesweite und praktikable Handlungsempfehlungen, eine dauerhafte ausreichende Bereitstellung von Schutz- und Desinfektionsmitteln, die systematische und regelmäßige Testung von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Personal, sowie eine bessere Vergütung der Pflegekräfte und eine bessere Personalausstattung.

Zur Inhaltsübersicht mit Kontaktdaten

Zum Ergebnisbericht Coronabefragung Uni-Bremen

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Welche veränderten Leistungen erhalten Krankenversicherte, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige in Corona-Zeiten?

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es für krankenversicherte und pflegebedürftige Menschen sowie pflegenden Angehörigen zeitlich begrenzt unterschiedliche finanzielle Hilfen durch gesetzliche Änderungen. Sie möchten einen schnellen Überblick haben, welche Möglichkeiten Ihnen bis wann zustehen? Bei der AWO Pflegeberatung gibt es dazu eine Auflistung, die regelmäßig aktualisiert wird (zuletzt zu den ab 1. Juli 2020 geltenden Bestimmungen).

Zur Auflistung der gesetzlichen Sonderregelungen bei der AWO Pflegeberatung

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Aktualisierung des Expertenstandards
„Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege“

Aufruf zur Beteiligung an der Konsultationsphase

Das DNQP hat, gemeinsam mit einer Expertenarbeitsgruppe bestehend aus 16 Expert/innen aus Wissenschaft und Praxis sowie einer Patientenvertreterin, im Auftrag der Vertragsparteien nach § 113 Abs. 1 SGB XI vertreten durch den Verein Geschäftsstelle Qualitätsausschuss Pflege e.V. den Expertenstandard zum Thema „Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege“ aktualisiert. 

Die Expertenarbeitsgruppe unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Klaus Wingenfeld (Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld) und der Moderation von Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Büscher (DNQP) hat sich mit den neuen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis befasst und mögliche Änderungen an Expertenstandard und Kommentierungen diskutiert. Der Entwurf zum aktualisierten Expertenstandard, die Kommentierungen sowie die neue Literaturstudie werden für acht Wochen auf der Homepage des DNQP eingestellt (www.dnqp.de).

Damit soll interessierten Personen aus Pflegepraxis, -wissenschaft und -politik die Möglichkeit gegeben werden, sich zum aktualisierten Expertenstandard zu äußern. Dieses Vorgehen entspricht dem methodischen Vorgehen des DNQP zur Einbeziehung der Fachöffentlichkeit bei der Aktualisierung von Expertenstandards, wie es im Methodenpapier des DNQP beschrieben ist. 

Die Konsultationsphase findet vom 13.07.2020 bis zum 06.09.2020 statt. Rückmeldungen bzw. Stellungnahmen werden bis einschließlich 06.09.2020 schriftlich (auch per E-Mail) entgegengenommen.

Die eingegangenen Hinweise werden vom wissenschaftlichen Team des DNQP und den Mitgliedern der Expertenarbeitsgruppe diskutiert und für die abschließende Bearbeitung des Expertenstandards berücksichtigt. Der konsentierte Expertenstandard wird am 31.10.2020 der Geschäftsstelle Qualitätsausschuss Pflege e. V. übergeben.

Weitere Informationen auf der Webseite des Deutsche Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)

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HartzFacts: Sanktionsfrei und Paritätischer Gesamtverband starten gemeinsame Infokampagne

Mit Großplakaten, die in diesen Tagen bundesweit an S- und U-Bahnhöfen aushängen, starteten Sanktionsfrei e.V. und der Paritätische Wohlfahrtsverband unter dem Motto „HartzFacts“ eine gemeinsame Informationskampagne, um Vorurteile gegenüber Hartz IV-Beziehenden auszuräumen. Ziel ist es, Betroffenen den Rücken zu stärken und politischen Druck aufzubauen für eine menschenwürdige Grundsicherung. Die beiden Organisationen fordern eine Abschaffung der Sanktionen und die deutliche Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung auf ein bedarfsgerechtes Niveau von mindestens 600 Euro.

Die Pläne zur Neuregelung der Regelsätze zum 1.1.2021 werden scharf als absolut unzureichend kritisiert. Konkret fordern Sanktionsfrei und der Paritätische eine bedarfsgerechte Anhebung der Regelsätze und eine vollständige Abschaffung von Sanktionen.

Zur Kampagenseite #hartzfacts

Wir alle haben Vorurteile, die aber gar nicht der Realität entsprechen. Oder? Faktencheck:

Hartz 4 und der Tag gehört dir?
Von 5,8 Millionen Hartz-4-Beziehenden sind ganze 76% nicht arbeitslos - schon gewusst?

Mehr Informationen zur Kampagne, Forsa-Umfrageergebnissen und zur virtuellen Pressemappe

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„EU4Health“: Kommission schlägt neues europäisches Gesundheitsprogramm vor

Die Europäische Kommission bringt als eine Lehre aus der Corona-Krise ein neues europäisches Gesundheitsprogramm auf den Weg. „EU4Health“ soll für die Jahre 2021-2027 mit einem Etat von 9,4 Mrd. Euro ausgestattet werden. Neben einem besseren Schutz vor grenzübergreifenden Gesundheitsgefahren soll das Programm auch die Verfügbarkeit von bezahlbaren Medikamenten und medizinischer Ausrüstung sicherstellen und die Gesundheitssysteme in der EU stärken. Nach Zustimmung der EU-Staaten und des Europäischen Parlaments könnte EU4Health am 1. Januar 2021 anlaufen.

Mehr Informationen auf der Webseite der EU

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Why, in almost all countries, was residential care for older people so badly affected by COVID-19?

In many countries, residential care for older people was not prepared for a public health crisis: although it was very clear that frail older people were most vulnerable to COVID-19, these places, with the highest concentration of this population, did not have the necessary resources, had no plan, and became the focus of attention too late. As a consequence, the percentage of care home residents as a share of total deaths ranges from 24% in Hungary to 82% in Canada. The authors of this Opinion Paper argue that this is tragic evidence of how ageism taints the approach to care. The paper discusses what happened in residential care, why it happened, and what should be done.

Declercq, A., de Stampa, M., Geffen, L., Heckman, G., Hirdes, J., FinneSoveri, H., Lum, T., Millar, N., Morris, J. N., Onder, G., Szczerbińska, K., Topinkova, E. and van Hout, H. (2020), Why, in almost all countries, was residential care for older people so badly affected by COVID-19?,OSE Working Paper Series, Opinion Paper No. 23, Brussels: European Social Observatory, 13 p.

Visit the website for more information 

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ICN accepts prestigious International AIDS Society Presidential Award on behalf of all the world’s nurses

International AIDS Society says the award recognises nurses’ “courage, selflessness and stoicism” in fighting AIDS and COVID-19

International Council of Nurses (ICN) President Annette Kennedy has accepted the International AIDS Society’s (IAS) most prestigious award on behalf of the world’s nurses.

IAS, the world’s largest association of HIV professionals with 10,000 members in more than 170 countries, strives to reduce the global impact of HIV. Its Presidential Award recognises the achievements of those who have a demonstrated history of leadership and excellence as pioneers at the forefront of the response to HIV. In his letter to ICN about the award IAS President Anton Pozniak said:
“Nurses have always played an important role in the HIV response, and in 2020, they have stepped up even more to meet the needs of the COVID-19 pandemic. They demonstrated incredible courage, selflessness and stoicism during the onset and ensuing years of the AIDS epidemic, and now too during COVID-19. Nurses have provided strong voices of reason and advocacy throughout, and have affected instrumental changes to prevention and care. With 2020 being the International Year of the Nurse, it is the perfect moment to recognise all that they have done.”

On receiving the award over the internet, ICN President Annette Kennedy said:
“I am thrilled and honoured to accept this award on behalf of the world’s nurses in recognition of their steadfast support of people living with AIDS. From the outset, nurses have been intimately involved in the care of people with HIV and have always been at their side during the difficult battles they have fought. Amazing strides have been made since the early days, and nursing care has always been a central pillar that supports all other efforts to enable people with AIDS to live dignified, happy, and fulfilled lives. Much of the progress made over the past decades is testament to the fantastic work of the IAS, an organisation ICN is proud to be associated with as the fight to combat infectious diseases continues. The COVID-19 pandemic has shown us that the lessons learned in the early days of AIDS are just as valid today, and this award will give a boost to the millions of nurses worldwide who are again engaged in a fight to stem the tide of a dangerous and highly contagious virus.”

Press Information 08 July 2020

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OECD: Who Cares? Attracting and Retaining Care Workers for the Elderly

This report presents the most up-to-date and comprehensive cross-country assessment of long-term care (LTC) workers, the tasks they perform and the policies to address shortages in OECD countries. 

It highlights the importance of improving working conditions in the sector and making care work more attractive and shows that there is space to increase productivity by enhancing the use of technology, providing a better use of skills and investing in prevention. Population ageing has outpaced the growth of workers in the long-term care (LTC) sector and the sector struggles with attracting and retaining enough workers to care for those dependent on others for care. Non-standard work is widespread, pay levels tend to be lower than similar-qualification jobs in other health sectors, and LTC workers experience more health problems than other health workers. Further, educational requirements tend to be insufficient to perform more demanding and growing tasks of LTC. With growing demand for care at home, better co-ordination between the health and long-term care sectors and between formal and informal careers is needed.

In series: OECD Health Policy Studies

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Nursing Clio: a collaborative blog project

Nursing Clio is an open access, peer-reviewed, collaborative blog project that ties historical scholarship to present-day issues related to gender and medicine. Bodies, reproductive rights, and health care are often at the center of social, cultural, and political debates. We believe the issues that dominate today’s headlines and affect our daily lives reach far back into the past — that the personal is historical.

The mission of Nursing Clio is to provide a platform for historians, health care workers, community activists, students, and the public at large to engage in socio-political and cultural critiques of this ongoing and historical dialogue regarding the gendered body, the history of medicine, popular culture, current events, and other issues that catch our attention. Nursing Clio provides a coherent, intelligent, informative, and fun historical source for the consideration of these topics.

Visit the website for more Information

Call for bloggers by Nursing Clio: Beyond Florence

"In recognition of the 200th anniversary of Florence Nightingale’s birth, 2020 is the International Year of the Nurse and Midwife. Now, 2020 is also the year of COVID-19, in which nurses are prominent in the media and popular imagination. They have been hailed as heroes, yet expected to go to work without adequate equipment. Many have died, and more have been fired when they dare to speak out. And as historians of medicine turn to the past to explore previous pandemics for solutions and lessons, where are the histories of nursing?

For Beyond Florence, Nursing Clio invites pitches for essays of 500–1,500 words that complicate our understanding of how nursing has evolved as a profession and a practice of care. We invite contributions that seek to complicate the intersection between race, class, and gender in caring work and that take us beyond the limitations of 200 years of white women’s nursing history. We are interested in pieces that disrupt the narrative of nurses as heroes or explore the way that people called nurses have sought to destabilize professional boundaries. We also welcome essays that demonstrate the complicated politics of caregiving and that highlight the efforts of groups or individuals to engage an ethics of social justice in their work.

Please send your pitch – a few sentences on your topic – and a CV to nursingclio@gmail.com
Essays will be due in August to be published over the fall."

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Stop COVID-19 in Africa! Protect Nurses. Save Lives.

The COVID-19 Africa Action Network for Nurses & Nurse-Midwives launches a PPE crowdfunding campaign in solidarity with nurses and nurse-midwives fighting the coronavirus on the front lines in eastern and southern Africa. 

June 2020: Geneva, Kampala, Oslo, Tatamagouche, Mbabane, Edinburgh, Maseru, Paris, Nairobi, Toronto, Washington In these tough times around the world, one group is particularly hard-hit by the COVID-19 pandemic - the nurses and nurse-midwives on the front lines in low-resource settings in eastern and southern Africa. They are too often working without personal protective equipment and finding themselves at great risk of infection and physical and psychological violence, all the while acting as the mainstay in stemming a menace threatening to overwhelm their communities and nations. Hear the reality from a nurse in Eswatini.

Announcing the Protect Nurses. Save Lives campaign, Judith Oulton, former CEO of the International Council of Nurses and Network Chair, stated: “Harnessing the professionalism and resilience of tens of thousands of African nurses struggling to protect and care for their communities ; the powerful advocacy of Stephen Lewis, former UN Envoy for HIV/AIDS and Co-Director of AIDS-Free World ; the knowledge platform of our inaugural donor, Graham Hellier MBE, Chair of theWorld Continuing Education Alliance (WCEA); and the multinational group of HCWs and professionals that form the Covid-19 Africa Action Network, we are proud to launch this campaign. We ask that you join us and contribute, to ensure nurses and nurse-midwives are protected as they work to stop the virus and care for victims.”

All donations go directly, as modest grants, to on-the-ground projects for procurement, production, and provision of personal protective equipment in Eswatini, Kenya, Lesotho, Malawi, Rwanda, Somalia, South Africa, Sudan, Tanzania, Uganda and Zambia.

The AAN Network supports several initiatives, including establishing evidence-based specifications for artisanal PPE, and live, online Q&A sessions linking doctors in China, who were first responders during the Wuhan stage of the pandemic, to healthcare professionals in Eswatini, Kenya, Lesotho, Malawi, Tanzania and Uganda. AAN also works closely with WCEA, to deliver regularly updated COVID-19 courses to nurses and nurse-midwives in low and medium-income countries free on the WCEA platform and app.

For more information contact: Link to Crowdfunding campaign site
For media enquiries contact: Linda Carrier-Walker

The German Nurses Association (DBfK) supports this campaign of AAN:

The COVID-19 Africa Action Network for Nurses & Nurse-Midwives is a global, all volunteer group of health care professionals, working to support nurses & nurse-midwives fighting the COVID-19 pandemic in Eswatini, Kenya, Lesotho, Malawi, Rwanda, Somalia, South Africa, Sudan, Tanzania, Uganda and Zambia.

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v.i.S.d.P.:

Peter Tackenberg BScN, MScN | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | newsletter@dbfk.de

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