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Newsletter SEPTEMBER 2020

DER NEWSLETTER DES DEUTSCHEN BERUFSVERBANDES FÜR PFLEGEBERUFE: UNSER SERVICE- UND INFORMATIONSANGEBOT

"Ich mach´ mich stark!": Pflegepolitischer Kongress am 30.10.2020

Einladung zum digitalen pflegepolitischen Kongress am 30. Oktober 2020

Pflege ist systemrelevant, aber was kommt nach dem Applaus? „Ich mach´ mich stark!“: Unter dieses Motto hat der DBfK Südost e.V. den pflegepolitischen Kongress gestellt, der am 30. Oktober von 10 bis 15 Uhr digital auf der Online-Plattform Zoom stattfindet. Der Kongress soll zeigen, wie wichtig es ist, sich für den Beruf einzusetzen. Jeder Einzelne kann viel bewirke. Die Referenten/innen aus der beruflichen Pflege, der Politik, der Hochschule und den Medien geben wichtige Impulse. Der Kongress ist kostenfrei – jetzt anmelden: suedost@dbfk.de

Weitere Infos zu Programm und Anmeldung
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Second Victims: Zweite Opfer nach einer Patientenschädigung

Studie untersucht Pflegefachpersonen in der akuten Versorgung im Krankenhaus

Keine medizinische Maßnahme ist frei von Risiken. Vermeidbare Fehler und daraus folgende Schäden sind ein hochrelevantes Problem in der Gesundheitsversorgung. Wird ein Schaden bei der Patientenversorgung verursacht, so trifft dies sowohl die Behandelten selbst als auch Angehörige. Darüber hinaus können vermeidbare Fehler oder andere unerwartete Behandlungssituationen auch die am Patienten Tätigen traumatisieren, also Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegende. Der amerikanische Arzt Albert W. Wu prägte im Jahr 2000 für diesen Personenkreis erstmals den Begriff „Second Victim“, also des zweiten Opfers einer Patientenschädigung.

Studien aus dem angloamerikanischen Raum zeigen hohe Prävalenzraten von Second Victims im Gesundheitswesen, in Deutschland ist dieses Phänomen jedoch noch weitgehend unerforscht. Aus diesem Grund wurde das Projekt Second Victims (im deutschsprachigen Raum SeViD) gegründet, um zunächst die Inzidenz und Auswirkung in Deutschland zu untersuchen. Basierend auf diesen Erkenntnissen sollen Hilfsangebote für Betroffene entwickelt werden können.

In einem ersten Schritt wurde im Herbst 2019 eine Studie an über 550 Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung durchgeführt, die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) sind. Es zeigte sich eine hohe, aber mit internationalen Studien vergleichbare Prävalenz von über 50%, obgleich das Second Victim Phänomen unter den Befragten weitgehend unbekannt war. Aus den Ergebnissen konnten auch weitreichende Schlussfolgerungen zur Dauer der Traumatisierung und den gewünschten Unterstützungsangeboten abgeleitet werden.

In einem weiteren Schritt gilt es nun, zunächst die Pflegefachpersonen in der Akutversorgung im Krankenhaus in eine Befragung miteinzubeziehen, um neben den medizinischen Fachpersonen auch die Belastung weiterer am Patienten Tätiger zu erforschen. Dabei soll zusätzlich der Einfluss verschiedener persönlicher Eigenschaften berücksichtigt werden. Außerdem stellt sich die Frage, ob ein Schlüsselereignis im Zusammenhang mit der COVID-19- Pandemie steht. Der DBfK unterstützt die Studie, die gemeinsam von der Hochschule RheinMain, der Charité - Universitätsmedizin Berlin und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) durchgeführt wird. Sie läuft im Oktober, wir bitten um Ihre Teilnahme.

Zur Umfrage über SurveyMonkey: https://www.surveymonkey.de/r/SeViD-II
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Pflegereport 2020: Rund ein Viertel der Pflegehaushalte „hoch belastet“

Befragung zeigt: Finanzielle Eigenbeteiligungen bei Pflege zu Hause im Durchschnitt gering
Etwa ein Viertel der Pflegehaushalte fühlt sich durch die Pflege zeitlich und psychisch sehr stark belastet. Gleichzeitig tragen Haushalte, in denen Angehörige zu Hause gepflegt werden, im Durchschnitt nur geringe finanzielle Eigenbeteiligungen. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Befragung für den Pflege-Report 2020 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Im Mittel geben die befragten Pflegehaushalte eine zeitliche Belastung von mehr als achteinhalb Stunden (8,6 Stunden) pro Tag für die Unterstützung der Pflegebedürftigen an (Abbildung). Fast drei Viertel dieser Zeit übernehmen die Haupt-Pflegepersonen. Etwa 1,5 Stunden werden von anderen – nicht bezahlten – Personen und nur knapp eine Dreiviertelstunde (0,7 Stunden) pro Tag von Pflegediensten oder über andere Leistungen der Pflegeversicherung erbracht. Für die Studie befragte das Institut Forsa im Auftrag des WIdO von Dezember 2019 bis Januar 2020 rund 1.100 pflegende Angehörige.

Pflege-Report 2020 zur strukturellen Neuausrichtung von Pflegeversorgung und -finanzierung
Die Befragung zur Situation in der ambulanten Pflege ist Gegenstand eines Beitrags im Pflege-Report 2020 des WIdO, der heute veröffentlicht wird. Die in Zusammenarbeit mit Prof. Adelheid Kuhlmey von der Charité Berlin und Prof. Stefan Greß von der Hochschule Fulda herausgegebene Publikation, die auch zum kostenfreien Download angeboten wird, hat in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Neuausrichtung von Versorgung und Finanzierung“. In insgesamt 15 Beiträgen ausgewiesener Fachleute werden erforderliche Reformmaßnahmen zur strukturellen Neuausrichtung der Pflegeversorgung und -finanzierung beleuchtet. Entgegen dem in der aktuellen Reformdebatte oftmals vorherrschenden Eindruck betrifft das keineswegs allein Reformen der Finanzierungsstrukturen, sondern vor allem auch notwendige Reformen der Leistungs- und Steuerungsstrukturen der Pflegeversorgung.

Inhaltsverzeichnis und kostenloser Download über die Webseite des Springer-Verlags

Jacobs K., Kuhlmey A., Greß S., Klauber J., Schwinger A. (Hrsg.): Pflege-Report 2020 - Neuausrichtung von Versorgung und Finanzierung; Springer-Verlag (Berlin Heidelberg)
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Robert Bosch Stiftung: Erster umfassender Report: Chronische Krankheiten in Deutschland

Die erste laienverständliche Übersicht mit Zahlen, Fakten und Patientenstimmen ist erschienen. Mehr als die Hälfte der älteren deutschen Bevölkerung ist chronisch krank. Was chronische Krankheiten für das Gesundheitswesen, für die Gesellschaft und für die Patienten selbst bedeuten, fasst jetzt ein Report des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt zusammen. 

Der Report arbeitet die oft hoch komplexen Daten zu Verbreitung, Ursachen und Folgen chronischer Krankheiten auf und schildert Fallbeispiele. Weiterhin stellt er die Ergebnisse einer Untersuchung der Patientensicht auf ihre Versorgung vor. Dabei werden gute Erfahrungen wie auch erlebte Defizite sichtbar. Der Report ist laienverständlich geschrieben, barrierefrei als pdf aufbereitet und kostenfrei im Internet oder als gedruckte Version erhältlich. Das Projekt wurde von der Robert Bosch Stiftung GmbH gefördert.

Vollständige PM und Download des Reports
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Gewalt und Gewaltprävention in der Pflege -
neue Informationsangebote

Häusliche Gewalt: „Signale wahrnehmen - statt wegschauen!“

S.I.G.N.A.L. e. V. hat einen neuen 3-minütigen Erklärfilm veröffentlicht. Der Film stellt die zentralen Handlungsschritte für eine sensible gesundheitliche Versorgung von Betroffenen häuslicher Gewalt vor.

In Deutschland ist die Istanbul-Konvention seit 2018 geltendes Recht. Um für Gewaltbetroffene eine angemessene Versorgung zu gewährleisten, verlangt das Abkommen die Qualifizierung von Fachpersonen aus dem Gesundheitsbereich. Denn Einrichtungen der Gesundheitsversorgung wie Arztpraxen, Kliniken oder Zentren für Familienplanung spielen eine wichtige Rolle, wenn es um das Erkennen der Gewalt und die Versorgung der Betroffenen geht.2 Jede vierte Frau in Deutschland hat seit ihrem 16. Lebensjahr schon einmal körperliche oder sexuelle Gewalt durch ihren (Ex-)Partner erfahren. Die gesundheitlichen Folgen der Gewalt – sowohl unmittelbare körperliche Verletzungen als auch psychische und psychosomatische Langzeitfolgen - können massiv sein.

Der SI.G.N.A.L.-Erklärfilm mit dem Titel „Signale wahrnehmen – statt wegschauen!“ richtet sich an Auszubildende und Fachpersonen aus dem Gesundheitsbereich, insbesondere an Ärzt/innen, Pflegefachpersonen, Hebammen/Entbindungspfleger, medizinische Fachangestellte und Babylotsinnen. Er wird zukünftig in der Aus-, Fort- und Weiterbildung, bei Informations- und Fachveranstaltungen sowie online zum Einsatz kommen.  

Film, vollständige PM und weiterführende Informationen auf der S.I.G.N.A.L. Webseite

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Gewalt in der Pflege: So helfen Zeugen richtig

Eine neue Ausgabe der ZQP-Kurzratgeberreihe EINBLICK vermittelt klar und übersichtlich, was man über Gewalt in der Pflege wissen muss und was zu tun ist, wenn man Gewalt gegen pflegebedürftige Menschen beobachtet. 

Gewalt in der Pflege ist kein Einzelfall – pflegebedürftige Menschen müssen dringend vor ihr geschützt werden. Doch wie kann Gewalt aussehen und was kann man tun, wenn man sie beobachtet? Darüber informiert der neue EINBLICK „Gewalt gegen pflegebedürftige Menschen verhindern“ des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP). Die Broschüre richtet sich an alle, die zum Schutz pflegebedürftiger Menschen beitragen können, zum Beispiel Angehörige, Bekannte, ehrenamtlich Helfende oder auch professionell Pflegende. 

Die Folgen von Gewalt in der Pflege können für Betroffene schwerwiegend sein, so drohen Schäden für die körperliche oder psychische Gesundheit. Besonders fatal ist: Pflegebedürftige Menschen können sich häufig schlecht wehren oder auch gar nicht mitteilen, wenn sie Opfer von Gewalt geworden sind. Sie sind auf Hilfe von außen angewiesen – das ist nicht nur ein Thema für Fachleute. Die Broschüre vermittelt zentrale Informationen und ist werbefrei ohne kommerzielles Interesse.

Broschüre, vollständige PM und weiterführende Informationen im Internetportal Gewaltprävention in der Pflege des ZQP 

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Deutscher Pflegetag und Zukunftsforum Geburtshilfe
am 11.-12. November 2020 in der Station Berlin

Der Deutsche Pflegetag findet am 11./12. November 2020 als Hybrid-Veranstaltung statt: sowohl als Präsenzveranstaltung in der STATION Berlin wie auch via Live-Übertragung ins Internet. 

Die Aufzeichnungen aller Diskussionen, Vorträge und Foren werden im Nachgang außerdem für registrierte Teilnehmer auf der Website zur Verfügung gestellt. Diskutieren Sie mit – ob vor Ort oder virtuell entscheiden Sie: Registrierte Teilnehmer können sich online über die Kommentarfunktion sowie die Kongress-App an den Diskussionen vor Ort beteiligen. Für die Präsenzveranstaltung gilt ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept. Die Veranstalter werden alle nötigen Vorkehrungen treffen, damit Sie sicher und gesund den Kongress erleben können. Ob Sie nach Berlin kommen oder dem Kongress online folgen – Ihre Registrierung behält in jedem Fall ihre Gültigkeit.

Das Kongressprogramm wurde überarbeitet und an die veränderten Themen und Brennpunkte der Pflege aktuell angepasst. Für Altenpflegekräfte wird es einen neuen, digitalen Themenstrang geben - das DPT AltenpflegeSpezial! Die Inhalte dieses Themenstrangs werden vollständig digital zugänglich und können jederzeit ab dem 12. November 2020 abgerufen werden.

Mehr Informationen zu Programm und Organisation auf der Webseite.

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BGW Nachwuchspreis 2021:
"Gut gedacht. Gut gemacht. Gut gepflegt."

Der BGW Nachwuchspreis belohnt Pflege-Auszubildende im Rahmen des Deutschen Pflegepreises, für den die Deutscher Pflegetag Servicegesellschaft GmbH verantwortlich zeichnet. Gefördert und verliehen wird der BGW Nachwuchspreis durch die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Die Einreichungen zum BGW Nachwuchspreis sollen Projekte oder Praxisbeispiele zur Verhaltens- und Verhältnisprävention in der Pflege darstellen – nach dem Motto des Preises: „Gut gedacht, gut gemacht, gut gepflegt“. Das Preisgeld beträgt 5.000 EUR.

Mögliche Themenschwerpunkte der Einreichungen sind Ergonomie, Haut- und Rückengesundheit, psychische Belastung oder andere Aspekte rund um gesundes Arbeiten im Pflegebetrieb. Die Beispiele können z.B. in Fotos und/ oder Filmen dargestellt werden. Filme können auch per Handy aufgenommen werden. Ferner sollen die Beispiele in einer Projektbeschreibung (PDF) dargelegt werden. Die Projektbeschreibung soll maximal fünf Seiten umfassen und folgende Punkte enthalten: Einleitung (Warum wurde dieses Thema ausgewählt?), Problembeschreibung, Methode sowie Ergebnisse. Unterstützung durch die Berufsschullehrkraft sowie durch Kolleginnen und Kollegen oder durch die Praxisanleitung im Betrieb ist erlaubt.

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 15. November 2020. Die Verleihung des BGW Nachwuchspreises erfolgt bei einer eigenen Gala im Mai 2021 im Rahmen des Deutschen Pflegepreises in Berlin.

Informationen und Teilnahmebedingungen auf der Webseite der BGW

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DBfK: Informationen für Pflegefachpersonen
zur CoViD-Pandemie

Zur Unterstützung und zur Klärung mancher Unsicherheiten hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) eine umfangreiche Informationsseite bereitgestellt. Sie beantwortet häufig gestellte Fragen, vor allem zu Arbeitsrecht und Arbeitsschutz. In kompakter Form zusammengestellt wurden aber auch Online-Seminare, Informationen, Tipps, hilfreiche Links und Arbeitshilfen für Unternehmer/innen, zu Hygiene, Auswirkungen der Krise auf die Ausbildung sowie weitere Themen.

DBfK: Informationen für Pflegefachpersonen zur CoViD-Pandemie

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Portal für Unternehmerinnen und Unternehmer im DBfK:
Informationen zur CoViD-Pandemie

Der DBfK stellt im Portal für Unternehmerinnen und Unternehmer im DBfK wichtige und interessante Links für Leistungserbringer im SGB XI-Bereich rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 bzw. COVID-19 (Informationen, Risikobewertungen, Risikogebiete, Hygienemaßnahmen, Kontaktdaten und Hotlines) sowie länderspezifische Sonderseiten zur Verfügung.

Die letzten Aktualisierungen werden immer in rot dargestellt!

Zur Internetseite auf dem Portal www.dbfk-unternehmer.de

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Deutscher Verein: Empfehlungen zur selbstbestimmten Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen

Mit der Bestandsaufnahme und den Empfehlungen möchte der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V zur Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben beitragen. Die Teilhabe am Arbeitsleben zu verwirklichen ist ein wichtiger Baustein einer inklusiven Gesellschaft und eine wesentliche Voraussetzung für die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe der Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben insgesamt. 

Die Empfehlungen des Deutschen Vereins erörtern ausgewählte wesentliche Leistungsangebote der beruflichen Bildung und Teilhabe am Arbeitsleben. Im Fokus stehen Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen an der Grenze zwischen Werkstatt und allgemeinem Arbeitsmarkt. So werden u.a. neben den Werkstätten die mit dem Bundesteilhabegesetz eingeführten Instrumente des Budgets für Arbeit und der anderen Leistungsanbieter näher beleuchtet. Darüber hinaus werden weitere Angebote der Teilhabe am Arbeitsleben in den Blick genommen, die einen besonderen Status, z.B. eine Schwerbehinderung, voraussetzen, wie etwa Inklusionsbetriebe und Integrationsfachdienste. Ausgehend von dieser Bestandsaufnahme werden Handlungsempfehlungen zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Unterstützungssystems für die gleichberechtigte und selbstbestimmte Lebensführung von Menschen mit Behinderungen aufgezeigt. Die Empfehlungen sollen auch eine Hilfestellung für die Beratung der Leistungsträger zu den Möglichkeiten und Angeboten der Teilhabe am Arbeitsleben bieten.

Zudem sollen die Empfehlungen dazu beitragen, dass junge Menschen mit Unterstützungs- bzw. Förderbedarf, die bisher in keinem Leistungssystem integriert sind, künftig berücksichtigt werden, um frühzeitig Hilfen zu erhalten. Daher liegt ein weiteres Augenmerk auf Handlungsoptionen für junge Menschen mit (drohender) Behinderung oder Unterstützungsbedarf, um ihre Chancen beim Übergang von der Schule in Beruf und damit ihre Lebens- und Teilhabeperspektiven zu verbessern.

Download vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 17. Juni 2020
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Modellprogramm zur Einbindung der Pflegeeinrichtungen in die Telematikinfrastruktur nach § 125 SGB XI

Mit dem § 125 SGB XI hat der GKV-Spitzenverband den Auftrag erhalten, ein Modellprogramm zur Einbindung der Pflegeeinrichtungen in die TI einzurichten. Mit der geplanten wissenschaftlich gestützten Erprobung soll die für diesen Prozess notwendige Erarbeitung von Grundlagen für bundesweite Vereinbarungen und Standards unterstützt werden. 

Für den Zeitraum 2020 bis 2024 werden nach Inkrafttreten des PDSG zu diesem Zweck 10 Mio. Euro aus dem Ausgleichsfonds der Pflegeversicherung bereitgestellt. Der GKV-Spitzenverband bestimmt Ziele, Dauer, Inhalte und Durchführung des Modellprogramms. Entsprechende Maßnahmen sind laut Gesetz mit der Gesellschaft für Telematik und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zu planen und durchzuführen.

In einem ersten Schritt wird ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt. Damit erhalten ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme am Modellprogramm und damit für eine fachlich unterstützte und wissenschaftlich begleitete Erprobung der sektorenübergreifenden Kommunikation über die TI zu bewerben. Neben der Erprobung der derzeit und zukünftig für die Pflege verfügbaren Anwendungen (beginnend mit der sicheren Kommunikation im Medizinwesen, KIM) erhalten Einrichtungen auch die Gelegenheit, eigene Konzepte für potenzielle weitere Anwendungen einzureichen, die die sektorenübergreifende Versorgung verbessern könnten.

Interessierte Einrichtungen und Projektträger haben die Möglichkeit, sich bis zum 30. Oktober 2020 für eine Teilnahme am Modellprogramm zu bewerben

Weitere Informationen und Formulare für die Teilnahme auf der Webseite des GKV-SV

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v.i.S.d.P.:

Peter Tackenberg BScN, MScN | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | newsletter@dbfk.de

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