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Newsletter JANUAR 2021

DER NEWSLETTER DES DEUTSCHEN BERUFSVERBANDES FÜR PFLEGEBERUFE: UNSER SERVICE- UND INFORMATIONSANGEBOT

STERN-Aktion Mensch vor Profit: Für eine Pflege in Würde - Aufruf zur Zeichnung der Bundestagspetition 117906

Die verwundbarste Stelle des Gesundheitssystems ist die Pflege, das zeigt sich jetzt während der Pandemie. Deshalb muss sie gestärkt werden. Für Sie, unsere Eltern und Großeltern, für unsere Kinder. Es kann jeden treffen. Corona. Ein Unfall. Eine chronische Krankheit. Demenz. Schlechte Pflege verletzt unsere Würde, gefährdet unsere Gesundheit, unser Leben. Obwohl alle die Probleme kennen, verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte seit Jahrzehnten. Deshalb startet der STERN eine Petition, die das Gesundheitssystem verändern soll. Für eine Pflege in Würde.

Zum Text der Petition und zum Download beim Petitionsausschuss

Sie können die Petition seit dem 14.1.2021 mitzeichnen (Frist 11.02.21).

Das Ziel ist es, 50.000 Stimmen von Mitzeichner/innen für eine öffentliche Debatte im Deutschen Bundestag zu erreichen. Die Petition kann direkt online mitgezeichnet werden:

Online mitzeichnen: Gesundheitsreform für eine bessere Pflege zum Schutz der Pflegebedürftigen (Petition Nr. 117906) 

Auch eine schriftliche Beteiligung per Unterschrift ist möglich. Die Unterschriftenliste muss per Post bis zum 11.02.2021 an Gruner+Jahr GmbH, 20769 Hamburg gesendet werden. 

Download Unterschriftenliste auf stern.de

Zu den Unterstützerinnen und Unterstützern zählen bisher zahlreiche Verbände und Organisationen aus dem Gesundheitswesen, so der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe - DBfK, und Einzelunterstützer, darunter Pflegefachpersonen, Ärzt/innen, Fernsehmoderator/innen, Medizinethiker/innen, Ökonomen/innen, Schauspieler/innen, Schriftsteller/innen und Wissenschaftler/innen.

Im STERN und auf stern.de erscheinen während der vierwöchigen Zeichnungsfrist täglich neue Hintergrundberichte, Interviews und Testimonials aus der Welt der Kranken- und Altenpflege. Begleitet wird die Aktion von einer crossmedialen Kampagne (TV, Print, Radio, Online), bei der die Unterstützer/innen zu Wort kommen.

Jede Stimme zählt. Links gerne auf allen Kanälen (WhatsApp, soziale Netzwerke) teilen.

Website: stern.de/pflegepetition für alle Hintergundinfos
Hashtag: #pflegepetition

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DBfK: Impfen hat höchste Priorität

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) begrüßt, dass mit den Impfungen gegen das SARS-CoV-2-Virus begonnen werden konnte.

In der Erwartung der Zulassung weiterer Impfstoffe muss nun alles darangesetzt werden, rasch viele Menschen zu impfen, um die erforderliche Impfquote für die sog. Herdenimmunität zu erreichen und damit gesundheitliche Risiken deutlich zu reduzieren.

„Es ist sinnvoll, dass die Pflegenden in die oberste Prioritätsgruppe aufgenommen wurden. Sie sind selbst stark gefährdet und übertragen potenziell eine Infektion an Menschen mit Pflegebedarf,“ sagt Prof. Christel Bienstein, Präsidentin des DBfK. „Pflegefachpersonen können zudem als Vorbild für die breite Bevölkerung dienen und zur Impfung ermutigen.“

Der DBfK empfiehlt den Pflegefachpersonen - soweit nicht persönliche Gesundheitsrisiken dagegen sprechen -, sich impfen zu lassen. Es muss allerdings gewährleistet werden, dass dann der dafür erforderliche Impfstoff auch vorliegt. Hier bedarf es noch größerer Anstrengungen. Der DBfK unterstützt weiterhin, dass es keine Impflicht geben soll. „Es ist wichtig, durch gezielte Informationen die Impfbereitschaft auch in den Gesundheitsberufen zu erhöhen“, ergänzt Bienstein.

Trotz Beginn der Impfungen ist es weiterhin unerlässlich, die bekannten Schutzmaßnahmen - Abstandhalten, Hände waschen, Mundnasen-Maske tragen, Lüften - konsequent einzuhalten. Damit können alle einen persönlichen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie leisten.

Download der PM vom 5. Januar 2021

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DBfK: Informationen für Pflegefachpersonen
zur CoViD-Pandemie aktualisiert

Zur Unterstützung und zur Klärung mancher Unsicherheiten hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) eine umfangreiche Informationsseite bereitgestellt. Wir haben viele Informationen aktualisiert und neu geordnet. Auf der Webseite werden häufig gestellte Fragen beantwortet, vor allem zu Arbeitsrecht und Arbeitsschutz. Verlässliche Informationen zur Impfung sind derzeit an die erste Stelle gerückt. In kompakter Form zusammengestellt wurden aber auch die bisherigen DBfK-Online-Seminare und weitere Online-Seminare, Informationen, Tipps, hilfreiche Links und Arbeitshilfen zur Hygiene, Auswirkungen der Krise auf die Ausbildung sowie weitere Themen.

DBfK: Informationen für Pflegefachpersonen zur CoViD-Pandemie

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Portal für Unternehmerinnen und Unternehmer im DBfK:
Informationen zur CoViD-Pandemie

Der DBfK stellt im Portal für Unternehmerinnen und Unternehmer im DBfK wichtige und interessante Links für Leistungserbringer im SGB XI-Bereich rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 bzw. COVID-19 (Informationen, Risikobewertungen, Risikogebiete, Hygienemaßnahmen, Kontaktdaten und Hotlines) sowie länderspezifische Sonderseiten zur Verfügung.

Die letzten Aktualisierungen werden immer in rot dargestellt!

Zur Internetseite auf dem Portal www.dbfk-unternehmer.de

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DBfK Südost: Seminar Corona-Impfung – Schutz oder Risiko

Expertinnen stehen Rede und Antwort

Viele beruflich Pflegende haben sich bereits impfen lassen, viele machen sich aber auch Gedanken über die Sicherheit der Impfstoffe und sind noch unentschlossen. Wenn auch Sie noch unsicher sind ob Sie sich impfen lassen wollen oder nicht, sind Sie in diesem Seminar richtig. Die beiden Expertinnen Prof. Dr. Ulrike Protzer und Dr. Stephanie Haas werden die Chancen und Risiken aus medizinischer sowie arbeitsrechtlicher Sicht beleuchten und auch Ihre ganz persönlichen Fragen beantworten.

Termin: 26.01.2021, 18:30 Uhr - 20:00 Uhr als Online-Fortbildung über die Plattform „Zoom.“ Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung und Einzelprogramm auf der DBfK Webseite

Kontakt DBfK Südost: Email: suedost@dbfk.de; Telefon: 089-179970-0

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destatis: Pflegestatistik 2019 erschienen

4,1 Millionen Pflegebedürftige zum Jahresende 2019

Im Dezember 2019 waren in Deutschland 4,13 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte die Zahl der Pflegebedürftigen im Dezember 2017 bei 3,41 Millionen gelegen. Die starke Zunahme um 0,71 Millionen Pflegebedürftige (+21 %) ist zum großen Teil auf die Einführung des neuen, weiter gefassten Pflegebedürftigkeitsbegriffs zum 01.01.2017 zurückzuführen. Seither werden mehr Menschen als pflegebedürftig eingestuft als zuvor.

Vier von fünf Pflegebedürftigen (80 % beziehungsweise 3,31 Millionen) wurden zu Hause versorgt. Davon wurden 2,33 Millionen Pflegebedürftige überwiegend durch Angehörige gepflegt. Weitere 0,98 Millionen Pflegebedürftige lebten ebenfalls in Privathaushalten und wurden zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflege- und Betreuungsdienste versorgt. Ein Fünftel der Pflegebedürftigen (20 % beziehungsweise 0,82 Millionen) wurde in Pflegeheimen vollstationär betreut.

Im Vergleich zu Dezember 2017 ist die Zahl der in Heimen vollstationär versorgten Pflegebedürftigen konstant geblieben (+0,0 %). Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden Ende 2019 hierzulande 2,1 Millionen Menschen mit Pflegegrad 2 bis 5 und damit mehr als die Hälfte aller 4,1 Millionen Pflegebedürftigen (51,3 %) allein durch Angehörige zu Hause versorgt. 72 700 von ihnen hatten den höchsten Pflegegrad (5) und wiesen damit schwerste Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung auf.

Ende 2019 waren 80 % der Pflegebedürftigen 65 Jahre und älter, mehr als ein Drittel (34 %) war mindestens 85 Jahre alt. Die Mehrheit der Pflegebedürftigen war weiblich (62 %).

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, pflegebedürftig zu sein. Während bei den 70- bis 74-Jährigen rund 8 % pflegebedürftig waren, wurde für die ab 90-Jährigen die höchste Pflegequote ermittelt: Der Anteil der Pflegebedürftigen an der Bevölkerung in diesem Alter betrug 76 %.

Weitere Ergebnisse und Erläuterungen der zweijährlichen Statistik – insbesondere auch zu Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten einschließlich des Personals – stehen in der Publikation„Pflegestatistik 2019 – Deutschlandergebnisse“ sowie in den Tabellen zur Pflegestatistik (224) in der Datenbank GENESIS-Online (zum Beispiel Pflegebedürftige nach Art der Versorgung und Altersgruppen in 22421-0001) zur Verfügung.

Quellen: destatis PM Nr. 507 vom 15.12.2020 mit Korrekturen für den häuslichen Bereich aus der destatis PM N083 vom 18.12.2020

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4. Care Klima-Index:
Befragung läuft noch bis zum 21. Januar 2021

Der Care Klima-Index ist eine Befragung mit mehr als 2.000 Befragten zu pflege-relevanten Themen in Deutschland und findet seit 2017 zum vierten Mal statt. Er erfasst das Stimmungsbild aller Gruppen, die mit dem Thema Pflege zu tun haben: professionell Pflegende, pflegende Angehörige, Pflegebedürftige, Ärzte, Apotheker, Kostenträger, Unternehmen sowie Kommunen und Verbände. Alle relevanten Akteure der Pflegebranche sind aufgerufen, noch bis zum 21. Januar 2021 ihre Meinung abzugeben. Denn der Index bietet gerade in diesem krisengeschüttelten Jahr eine Plattform, um auf Missstände hinzuweisen und mit Forderungen an die Öffentlichkeit zu gehen.

Zur Online-Befragung

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Projekt ZipA: Zielgruppenspezifische Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige

Am 13. Dezember 2020 wurden die ersten Ergebnisse des Forschungsprojektes „Zielgruppenspezifische Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige“ (ZipA) präsentiert und diskutiert, das vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und von den Pflegekassen gefördert wird.

Für ihre Studie hatten Forscherinnen der Universität Witten/Herdecke 1.429 pflegende Angehörige nach ihren Bedürfnissen befragt, also nach den Wünschen, die nicht allein der Bewältigung der Pflegesituation dienen. Dazu gehören zum Beispiel Themen wie die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, der Erhalt der eigenen Gesundheit oder soziale Kontakte abseits der Pflegesituation. Die Tagung diente insbesondere dem Austausch mit der Praxis. Das Projekt stellt die Grundlagenforschung für viele der aktuell an den Start gehenden Unterstützungsmaßnahmen des Landes für pflegende Angehörige dar. Tatsächlich ist der „Dschungel“ an Angeboten nicht nur für pflegende Angehörige, sondern oft auch für Beratende eine Herausforderung, wenn es darum geht, passende Unterstützung zu finden und in Anspruch zu nehmen.

Weitere Informationen zum Projekt ZipA und Download des Transferberichts

Quelle: PM der UW/H vom 17.12.2020

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Qualitätsausschuss Pflege: Aktualisierung Expertenstandard Mobilität nach § 113a SGB XI

Ende Dezember 2019 wurde beim Qualitätsausschuss Pflege aus dem Projekt Aktualisierung des Entwurfs des Expertenstandards nach § 113a SGB XI „Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege“ der Abschlussbericht mit dem aktualisierten Expertenstandardentwurf auf der Webseite der Geschäftsstelle veröffentlicht.

Download Expertenstandard "Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege" - Aktualisierung 2020 sowie Literaturanalyse und Anlagenband

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Interprofessionelles Lehren und Lernen in Deutschland – Entwicklung und Perspektiven

Gemeinsam besser werden für Patienten

Mit dem Programm Operation Team und weiteren Projekten fördert die Robert Bosch Stiftung die Entwicklung der interprofessionellen Zusammenarbeit in den Gesundheitsberufen. Der Band informiert über den aktuellen Stand interprofessioneller Ausbildung und Lehre in Deutschland.

Download auf der Webseite der Robert Bosch Stiftung

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DRG-FORUM | DIGITAL, 18. und 19. März 2021

Das DRG-FORUM ist die wichtigste Diskussionsplattform für Krankenhausmanager und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft. Es wird im Jahr des 20. Jubiläums erstmalig hybrid veranstaltet: zwei Tage mit zwei Bundesministern, hochkarätigen Referenten, innovativen Formaten und NetworkingMöglichkeiten.

Am 18. März werden alle Themen rund um Klinikpolitik, Finanzierung, Strategie und Controlling im KRANKENHAUSFORUM gebündelt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eröffnet das Forum mit einem politischen Auftakt zum Thema „DIE KLINIKEN IN DER CORONAKRISE“, im Anschluss diskutieren Spitzenvertreter aus dem Gesundheitswesen. Digitale Sessions zu Themen wie „Entgeltverhandlungen“, „Notfallversorgung“ oder „Zukunft der DRG“ runden die Themenvielfalt ab.

Der zweite Tag des DRG-FORUMS | DIGITAL steht ganz im Zeichen der Pflege. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wird auf dem PFLEGEMANAGEMENTFORUM skizzieren, wie er die Pflegepolitik im Wahljahr und der nächsten Legislaturperiode gestalten will. Auch an diesem Tag werden in digitalen Sessions Themen wie „Personalbemessung“, „COVID-19“ und „Exzellenz in der Pflege“ aus der Sichtweise hochkarätiger Experten und Spitzenvertretern beleuchtet.

Information und Anmeldung auf der Webseite des DRG-FORUMS | DIGITAL

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EU Kommission: Arzneimittelstrategie für Europa

Die EU-Kommission hat Ende November 2020 eine Arzneimittelstrategie für Europa angenommen, um Patienten den Zugang zu innovativen und erschwinglichen Arzneimitteln zu garantieren und die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit sowie die Nachhaltigkeit der EU-Arzneimittelindustrie zu unterstützen. Die Strategie wird es Europa ermöglichen, seinen Arzneimittelbedarf – auch in Krisenzeiten – durch solide Lieferketten zu decken. Die Strategie soll als Schlüsselelement für die Schaffung einer stärkeren europäischen Gesundheitsunion dazu beitragen, ein zukunftssicheres und krisenfestes EU-Arzneimittelsystem einzurichten. Mit der Arzneimittelstrategie der EU werden folgende vier Hauptziele verfolgt:

- Gewährleistung des Zugangs der Patientinnen und Patienten zu erschwinglichen Arzneimitteln und Deckung des unerfüllten medizinischen Bedarfs (z. B. in den Bereichen antimikrobielle Resistenz, Krebs, seltene Krankheiten);
- Förderung von Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Nachhaltigkeit der Arzneimittelindustrie in der EU und der Entwicklung hochwertiger, sicherer, wirksamer und umweltfreundlicherer Arzneimittel;
- Verbesserung der Mechanismen der Krisenvorsorge und -reaktion und Inangriffnahme der Versorgungssicherheit;
- Gewährleistung einer starken Stimme der EU auf der Weltbühne durch Förderung hoher Qualitäts-, Wirksamkeits- und Sicherheitsstandards.

Die Strategie enthält konkrete Maßnahmen zur Gewährleistung der Zugänglichkeit, Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit von Arzneimitteln. Sie unterstützt diversifizierte und sichere Lieferketten, gewährleistet die offene strategische Autonomie der EU in der Welt und fördert ökologisch nachhaltige Arzneimittel. Mit der Strategie wird auch sichergestellt, dass die Arzneimittelpolitik der EU in einem sich ständig wandelnden wissenschaftlichen und kommerziellen Umfeld weiterhin im Dienste der öffentlichen Gesundheit steht. Mit ihr werden patientenorientierte Innovationen unterstützt und sie trägt dem digitalen und technologischen Wandel Rechnung.

Mehr Informationen auf der Presse-Webseite der EU Kommission

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ICN: The COVID-19 Effect - World’s nurses facing mass trauma, an immediate danger to the profession and future of our health systems

New evidence gathered by the International Council of Nurses (ICN) suggests COVID-19 is causing mass trauma among the world’s nurses. The number of confirmed nurse deaths now exceeds 2,200, and with high levels of infections in the nursing workforce continuing, overstretched staff are experiencing increasing psychological distress in the face of ever-increasing workloads, continued abuse and protests by anti-vaccinators. 

Preliminary findings from ICN’s new survey of its 130-plus National Nurses Associations (NNAs), coupled with studies by its NNAs and other sources, suggest that the COVID-19 Effect is a unique and complex form of trauma with potentially devastating consequences in both the short- and long-term for individual nurses and healthcare systems they work in. 

The pandemic risks damaging the nursing profession for generations to come unless governments take action now to address the COVID-19 Effect, which our survey suggests could trigger an exodus from the profession. The world is already short of six million nurses, with another four million due to reach retirement age in the next ten years. With the COVID-19 Effect potentially leading to even more nurses leaving the profession, governments must act now to protect the nursing profession and our already fragile healthcare systems, or jeopardise the health of their nations and the World Health Organization’s goal of Universal Health Care.

ICN’s data shows that, since the first wave of the pandemic, the proportion of nurses reporting mental health distress has risen from 60% to 80% in many countries. ICN has also gathered together studies from every region of the world which confirm rising trauma, anxiety and burnout in the nursing profession.

The COVID-19 Effect – a global snapshot:
- Japanese Nursing Association says 15% of hospitals across Japan had nurses resigning their jobs, and some 20% of nurses reported that they had experienced discrimination or prejudice amid the spread of the first wave of the pandemic.
- American Nurses Association reports 51% ‘overwhelmed’. Other reports from US show 93% of healthcare workers were experiencing stress, 76% reported exhaustion and burnout, and nurse-to-patient ratios increased three-fold.
- Brazil - 49% of nurses report anxiety and 25% report depression.
- China – 60% of nurses report exhaustion and 90% report anxiety.
 -Africa – A survey conducted in 13 countries in Africa revealed 20% of healthcare workers surveyed reported daily depression symptoms during the pandemic, compared to 2% prior to the pandemic.
- Spain – 80% of nurses report symptoms of anxiety and increasing burnout.
- Danish Nursing Organisation reports majority of nurses are looking to leave the profession.
- Israel reports over 40% of nurses fear caring for the sick and COVID-19 patients.
- Australia - 61% of healthcare workers report burnout and 28% report depression.

See ICN report 01/13/21 for more information

Download press release 01/13/21

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v.i.S.d.P.:

Peter Tackenberg BScN, MScN | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | newsletter@dbfk.de

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