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Newsletter FEBRUAR 2021

DER NEWSLETTER DES DEUTSCHEN BERUFSVERBANDES FÜR PFLEGEBERUFE: UNSER SERVICE- UND INFORMATIONSANGEBOT

Immer auf dem Laufenden zur Impfung –
DBfK Video-Immunologie-Updates via Social Media

Beruflich Pflegende vermissen kompakte Informationsangebote zum Thema Impfung – so das Feedback der Instagram-Nutzer/innen des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe Nordwest (DBfK) in einer Mini-Umfrage.

Hierfür zuständig wären die Bundesbehörden, doch offenbar reichen deren Angebote den beruflich Pflegenden nicht aus. Der DBfK bietet deshalb seit Ende Januar ein kurzes wöchentliches Update via YouTube, Instagram und Facebook mit dem renommierten Experten Prof. Dr. rer. Nat. Carsten Watzl an.

In dem Format „Watzl Weekly“ fasst der Immunologe wöchentlich entscheidende Neuerungen und Wissenswertes zusammen. Darüber hinaus beantwortet er je zwei Publikumsfragen der Vorwoche zum Thema. Den Auftakt bildete ein Update zu etwaigen Nebenwirkungen der Impfung. Außerdem klärte er über Fehlinformationen auf und erläuterte, warum die Impfung nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht unfruchtbar machen könne.

Watzl leitet den Fachbereich Immunologie des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) und ist Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. Der DBfK dankt dem IfADo für die Unterstützung der Berufsgruppe mittels der kompakten Immunologie-Updates, die selbstverständlich frei zugänglich sind.

Hier geht es z.B. direkt zur Folge 6 vom 24.2.2021

Gepostet werden die neuen Folgen jeden Mittwoch ab 12 Uhr auf dem Youtube, Instagram und Facebook Kanal des DBfK Nordwest

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Pflege: nicht gut geschützt im zweiten Lockdown –
DBfK präsentiert Ergebnisse der Online-Befragung

In einer Online-Befragung vom Dezember 2020 wollte der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) von den beruflich Pflegenden wissen, ob sie sich in ihrem beruflichen Alltag für die zweite Welle der Pandemie vorbereitet und geschützt fühlen. Die Antworten von 3.571 Teilnehmenden liegen nun vor.

„Wir haben im Dezember 2020 die Umfrage durchgeführt, weil wir angesichts der steigenden Infektionszahlen wissen wollten, ob die beruflich Pflegenden sich für die zweite Welle besser gewappnet fühlen“, erläutert DBfK-Präsidentin Christel Bienstein. „Mehr als 57 Prozent der Teilnehmenden fühlen sich während ihrer Arbeit nicht sicher vor einer COVID-Infektion geschützt und 86 Prozent fürchten noch weitere Herausforderungen auf sich zu kommen. Nach neun Monaten Pandemie und den Erfahrungen aus der ersten Welle hätte der Schutz der beruflich Pflegenden besser vorbereitet sein müssen.“ Die Teilnehmenden der Umfrage arbeiten in unterschiedlichen Pflegebereichen und kommen aus allen Bundesländern. Fast 30 Prozent der Befragten gaben an, auf Intensiv- oder COVID-Stationen zu arbeiten.

Auf die Frage, bei welchen Schutzmaterialien Engpässe erwartet werden, gaben mehr als 56 Prozent an, dass sie einen Mangel an FFP-2- und medizinischen Schutzmasken fürchten. Bei rund 19 Prozent der Befragten herrschte hier zum Befragungszeitpunkt bereits ein Mangel. „Die FFP-2-Masken sind aktuell der sicherste Schutz, den die beruflich Pflegenden in ihrem Arbeitsalltag, der eben kein Abstandhalten möglich macht, nutzen können. Dass hier immer noch keine flächendeckende Versorgung herrscht, ist ein Skandal“, so Bienstein.

Bei steigenden Infektionszahlen fürchten die Teilnehmenden vor allem einen sich noch weiter verschärfenden Personalmangel. Dies gaben 51,4 Prozent der Befragten an. „Mit dieser Befürchtung geht die Sorge einher, dass die Menschen mit Pflegebedarf sowohl im Krankenhaus als auch in der Langzeitpflege nicht mehr sicher versorgt werden können“, erläutert Bienstein. „Die beruflich Pflegenden sind enormen Belastungen ausgesetzt und sie erhalten nur teilweise psychosoziale Unterstützung. Welche Folgen das haben könnte, zeigt uns vor allem die letzte unserer Fragen: Ein Drittel der Teilnehmenden denkt regelmäßig über einen Berufsausstieg nach. Was es bedeutet, wenn die Kolleginnen und Kollegen dies in die Tat umsetzen, dürfte allen klar sein: Es wird zu gravierenden Mängeln in der pflegerischen Versorgung kommen, die uns alle jederzeit betreffen können.“

Umfrageergebnisse im Detail auf der DBfK Webseite

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Pflegeverbände der DACH-Region veröffentlichen Positionspapier

Ein gemeinsames Positionspapier vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), dem Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) und dem Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) wurde heute in allen drei Ländern der DACH-Region veröffentlicht. Die drei Verbände fordern darin nachhaltige Verbesserungen für die Pflegeberufe.

Gesundheitsschutz, psychologische Beratungs- und Begleitungsangebote, Priorität bei der Impfung, ausreichende Versorgung mit Schutzmaterialien: Das sind die zentralen Forderungen für die Zeit der Pandemie, die von den drei Verbänden gestellt werden. „Dies sollte eigentlich selbstverständlich sein“, sagt DBfK-Präsidentin Christel Bienstein. „Wir sehen aber immer noch, dass das nicht überall sichergestellt ist, obwohl seit Beginn der Pandemie immer wieder darauf hingewiesen wird.“ Es müsse aber auch über die aktuelle Pandemie hinausgedacht und Verbesserungen für die Pflegeberufe auf den Weg gebracht werden.

Die beruflich Pflegenden leisteten seit nun einem Jahr Außerordentliches und seien dabei in allen Versorgungsbereichen über die Maßen durch die Pandemie belastet, so die Verbände. „In Deutschland muss noch in dieser Legislatur etwas passieren, das die Berufsbedingungen nachhaltig verbessert und das Gesundheitssystem auf die nächsten Pandemien vorbereitet“, so Bienstein weiter. „2021 ist ein Super-Wahljahr. Die Pflege- und Gesundheitspolitikpolitik wird sicher nicht nur für die beruflich Pflegenden ein Wahlkriterium sein. Die Bundestagswahl sollte zur Pflegewahl werden, wenn wir die Versorgung in Zukunft sicherstellen wollen.“

Zum Positionspapier auf der DBfK Webseite

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DBfK: Informationen für Pflegefachpersonen
zur CoViD-Pandemie aktualisiert

Zur Unterstützung und zur Klärung mancher Unsicherheiten hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) eine umfangreiche Informationsseite bereitgestellt. Wir haben viele Informationen aktualisiert und neu geordnet. Auf der Webseite werden häufig gestellte Fragen beantwortet, vor allem zu Arbeitsrecht und Arbeitsschutz. Verlässliche Informationen zur Impfung sind derzeit an die erste Stelle gerückt. In kompakter Form zusammengestellt wurden aber auch die bisherigen DBfK-Online-Seminare und weitere Online-Seminare, Informationen, Tipps, hilfreiche Links und Arbeitshilfen zur Hygiene, Auswirkungen der Krise auf die Ausbildung sowie weitere Themen.

DBfK: Informationen für Pflegefachpersonen zur CoViD-Pandemie

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Portal für Unternehmerinnen und Unternehmer im DBfK:
Informationen zur CoViD-Pandemie

Der DBfK stellt im Portal für Unternehmerinnen und Unternehmer im DBfK wichtige und interessante Links für Leistungserbringer im SGB XI-Bereich rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 bzw. COVID-19 (Informationen, Risikobewertungen, Risikogebiete, Hygienemaßnahmen, Kontaktdaten und Hotlines) sowie länderspezifische Sonderseiten zur Verfügung.

Die letzten Aktualisierungen werden immer in rot dargestellt!

Zur Internetseite auf dem Portal www.dbfk-unternehmer.de

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Ethische Empfehlungen für Mobile SARS-CoV-2
Impfteams in Einrichtungen der Langzeitpflege

Übersetzung der englischen, begutachteten Originalversion verfügbar

Die Impfungen in stationären Pflegeeinrichtungen sind in vollem Gange. - Begleitet werden sie von enormer medialer Aufmerksamkeit und auch einigen Schwierigkeiten. Diese Herausforderungen wurden in einem Policy Brief "Ethische Empfehlungen für Mobile SARS-Cov-2 Impfteams in Einrichtungen der Langzeitpflege" im Kompetenznetz Public Health COVID-19
aufgearbeitet - und in engem interdisziplinären Austausch konkrete Empfehlungen abgeleitet.

Diese Empfehlungen können besonders auch Pflegefachkräfte und Leitungen von Einrichtungen der Langzeitpflege entlasten, absichern und eine klare Kommunikation mit den mobilen Impfteams erleichtern. Auch wenn die Impfungen in stationären Einrichtungen bereits seit ein paar Wochen laufen, hoffen wir sehr, dass die Empfehlungen für die noch ausstehenden Impfungen Hinweise geben, wie Fallstricke vermieden und die Zusammenarbeit von mobilen Teams und Pflegefachkräften verbessert werden kann.

Zum Download auf der Webseite des Kompetenznetz Public Health COVID 19

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Jetzt unterzeichnen: Appell "Corona trifft Arme extra hart - Soforthilfen jetzt!"

Die Corona-Krise trifft Arme besonders hart. Dennoch warten Menschen, die auf existenzsichernde Leistungen wie Hartz IV angewiesen sind, noch immer auf angemessene Unterstützung. Gemeinsam mit Campact, Foodwatch und weiteren Partnern sammelt der Paritätische Gesamtverband Unterschriften, damit sich das ändert. Jetzt mitmachen!

Die Covid-19-Pandemie mit all ihren wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist eine Herausforderung für uns alle. Doch sie trifft die Ärmsten in dieser Gesellschaft besonders hart. Sie warten noch immer auf angemessene Unterstützung. Mit Ihrer Unterschrift können Sie dabei helfen, dass sich das ändert. Hier geht es zum Online-Appell

Ob durch wegfallende Schulessen, geschlossene Hilfsangebote oder extra Ausgaben für Technik und Kommunikation, Desinfektionsmittel und Masken - in der Corona-Krise brauchen Arme mehr Geld. Trotz Mehrbedarf bekamen Menschen, die auf existenzsichernde Leistungen wie etwa Hartz IV angewiesen sind, monatelang überhaupt keine zielgerichtete Hilfe. Nach hartnäckigem Engagement vieler Aktiver und dem Aufruf eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses, bewegt sich endlich etwas für Menschen mit geringem Einkommen: Jobcenter unterstützen bei dringend notwendigen Laptops für Homeschooling und arme Menschen sollen endlich auch finanziell unterstützt werden.

Der Haken: Statt der von einem breiten Bündnis aus Sozialverbänden und Gewerkschaften geforderten monatlichen Unterstützung während der Krise und einer Anhebung des Regelsatzes sollen Arme mit einer Einmalzahlung in Höhe von 150€ abgespeist werden. Für Betroffene ein Tropfen auf den heißen Stein.

Mit dem Start der Unterschriftensammlung will das Bündnis Druck machen, damit alle einkommensarme Menschen angemessene Unterstützung bekommen - ob arme Alte und Pflegebedürftige oder Kinder, Arbeitslose, Geflüchtete oder Erwerbsgeminderte. Gemeinsam wollen wir der Bundesregierung klar machen: Solidarität mit den Ärmsten in unserer Gesellschaft sieht anders aus!

Jetzt mitmachen: Hier geht es zum Online-Appell “Corona trifft Arme extra hart - Soforthilfen jetzt!” 

Der DBfK unterstützt den Appell. 

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Pflegefachpersonen für die Umsetzung von Klima- und Gesundheitsschutz in Krankenhäusern im Projekt KLIK green gesucht

Das medizinische Fachmagazin „The Lancet“ bezeichnet den Klimawandel gleichzeitig als größte Bedrohung und Chance für die globale Gesundheit im 21. Jahrhundert. Vor diesem Hintergrund ermöglicht das Projekt KLIK green Pflegefachpersonen in Krankenhäusern und Reha-Kliniken, selbst Klima- und Gesundheitsschutz voranzubringen, indem sie in ihrer Klinik Maßnahmen zur Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs umsetzen. Die Verbundpartner BUND Berlin, Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen und Universitätsklinikum Jena bieten Pflegefachpersonen dazu eine kostenlose Qualifizierung zu Klimamanager*innen an.

Als Klimamanager*innen im Projekt KLIK green profitieren Pflegefachpersonen vom Austausch in einem Netzwerk aus 250 Kliniken, die bis April 2022 gemeinsam 100.000 Tonnen CO2äq vermeiden sowie ihre Betriebskosten reduzieren. „Pflegekräfte können viel dazu beitragen, Prozesse in Kliniken sowohl nachhaltiger als auch effizienter zu gestalten und somit weniger zu verschwenden“, sagt Ina Scheuner, Pflegefachperson der ELBLAND Rehabilitationsklinik Großenhain und Klimamanagerin bei KLIK green. Pflegende erhalten im Projekt KLIK green eine Stimme für plantare Gesundheit, gehen aktiv gegen die zunehmenden Hitzeauswirkungen in Deutschland vor und verbessern ihre Arbeitsbedingungen. Weitere Informationen erhalten Sie von Projektleiterin Dipl.-Ing. Annegret Dickhoff. (Tel.: 030 78790021 oder 0177 7879005, E-Mail: dickhoff@bund-berlin.de sowie info@klik-krankenhaus.de)

Die Anmeldung ist noch bis zum 31. März 2021 über die Projektwebsite möglich.

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Rechtsgutachten zu Community Health Nursing veröffentlicht

Ein wichtiger Meilenstein bei der Etablierung von Community Health Nursing ist erreicht: Die Professoren Igl und Burgi haben das Gutachten „Rechtliche Voraussetzungen und Möglichkeiten der Etablierung von Community Health Nursing (CHN) in Deutschland“ im Nomos Verlag veröffentlicht. Immer wieder hat sich in den Diskussionen gezeigt, dass Community Health Nursing eine rechtliche Verankerung braucht, damit das Konzept rechtskonform weiterentwickelt werden kann. 

Das Gutachten zum Download auf der Webseite des NOMOS-Verlag

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Goethe-Universität startet Fachkräftestudien in Hessen und Rheinland-Pfalz

Wie viele Pflegekräfte fehlen in welchen Sektoren und in welchen Regionen? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Fachkräftestudien des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Zurzeit laufen neue Wellen des Hessischen Pflegemonitors und des Branchenmonitoring Gesundheitsfachberufe Rheinland-Pfalz. Mit einer Gegenüberstellung des Angebots an Pflegekräften und der Nachfrage nach Pflegekräften lassen sich Fachkräfteengpässe quantifizieren. Die Vorgängerwellen haben gezeigt, dass die Nachfrage nach Pflegekräften in den vergangenen fünfzehn Jahren immer weiter gestiegen ist. Das Angebot hat zwar ebenfalls zugenommen, aber nicht in gleichem Maße wie die Nachfrage. Entsprechend sind die Lücken größer geworden.

Ab Ende Februar sind Befragungen sämtlicher Kliniken, ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen in den beiden Bundesländern geplant, um die Nachfrage nach Fachkräften möglichst genau zu erfassen. In Rheinland-Pfalz sind über die Pflegeberufe hinaus weitere Gesundheitsfachberufe wie Hebammen, Notfallsanitäterinnen bzw. -sanitäter und Physiotherapeutinnen bzw. -therapeuten in die Studie einbezogen.

Quelle: www.iwak-frankfurt.de

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PEKo gegen Gewalt
Online-Fachtag Gewalt in der Pflege am 12. März 2021

Das Gewaltpräventionsprojekt PEKo (Partizipative Entwicklung und multimodale Evaluation von Konzepten zur Gewaltprävention) richtet sich an Altenpflegeeinrichtungen mit dem Ziel, unter Beteiligung der Mitarbeiter*innen den Gewaltbegriff bewusster zu machen, dementsprechend Gegenmaßnahmen zu entwickeln und Gewalt vorzubeugen. Zukünftig wird geplant, das Projekt auch auf Krankenhäuser und die ambulante Pflege auszuweiten.

Diese erarbeiteten Inhalte aus PEKo werden nun am Online Fachtag mit Berichten aus den jeweiligen Altenund Pflegeheimen sowie anhand daraus gewonnener, wissenschaftlicher Erkenntnisse vorgestellt. Es freut uns besonders, dass wir Univ.-Prof. Dr. Thomas Görgen für einen Vortrag zum Thema „Gewalt und Aggression unter Bewohner*innen“ gewinnen konnten.
Abgerundet wird der Online-Fachtag mit einer Plenumsdiskussion, in der Vertreter*innen aus dem Projekt, der Wissenschaft und Praxis sowie Pflegekassen Rede und Antwort stehen.

Der Online-Fachtag findet am Freitag, 12. März 2021 von 08:30 bis 12:10 Uhr statt.
Anmeldung per E-mail an: peko-fachtag@medizin.unihalle.de
bei Rückfragen: Tel.: 0345 – 557 4210

Mehr Informationen zum Projekt auf der PEKo-Webseite

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Gutachten Schulgesundheitsfachkräfte in Brandenburg und Hessen

Prof. Dr. Catharina Maulbecker-Armstrong et al. haben eine „Gutachterliche Stellungnahme im Rahmen von Projektphase IV des länderübergreifenden Modellprojektes „Schulgesundheitsfachkräfte“ in Brandenburg und Hessen“ erstellt. Diese wurde im Auftrag der AOK Brandenburg erarbeitet. Sie enthält u.a. interessante Aussagen zur Schaffung der rechtlichen und organisatorischen Grundlagen für eine Verstetigung und flächendeckende Ausweitung des Schulgesundheitsfachkräfte-Angebots und zu den ökonomischen Aspekten zum Einsatz von Schulgesundheitskräften, z.B. Reduktion von RTW-Einsätzen sowie um bis zu 14% geringere Heilbehandlungskosten an hessischen Schulen mit SGFK. 

Zum Download auf der Webseite der Technischen Hochschule Mittelhessen  

Maulbecker-Armstrong C, Schulenberg D, Binder D (Hg) 2020. Gutachterliche Stellungnahme im Rahmen von Projektphase IV des länderübergreifenden Modellprojektes „Schulgesundheitsfachkräfte“ in Brandenburg und Hessen. TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH. Technische Hochschule Mittelhessen.

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PFLEGEMANAGEMENT-FORUM im DRG-FORUM | DIGITAL
am 19.03.2021

Pflegende mit Führungsverantwortung im Krankenhaus sollten dieses digitale Event nicht verpassen. Einen ganzen Tag lang diskutieren Experten aus der Pflege hochaktuelle Pflegethemen. 

- Gabi Brenner (Universitätsspital Zürich)
- Markus Horneber (Agaplesion)
- Patrick Jahn (Medizinische Fakultät Halle-Wittenberg)
- Christian Karagiannidis (Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin)
- Kathrin Leffler (BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin)
- Joachim Prölß (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)
- Franz Wagner (Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe)

und mehr als 20 weitere Top-Referenten geben Einblicke und suchen den interdisziplinären Austausch mit den Teilnehmern.

Mit folgendem Rabattcode erhalten alle Mitglieder des DBfK 15% Rabatt beim Kauf eines Tickets.

Anmeldung: drg-forum.de/anmeldung
Code: DRG-2021-DBfK

Freuen Sie sich auf ein spannendes digitales Event im Rahmen des 20. DRG-FORUM | DIGITAL:
18. März 2021 | KRANKENHAUS-FORUM
19. März 2021 | PFLEGEMANAGEMENT-FORUM

Programm: drg-forum.de/programm

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Kompetenztraining zur Umsetzung der Bezugspflege (Primary Nursing) im akutstationären Setting

Im Juni 2021 beginnt ein Startmodul zum Kompetenztraining zur Umsetzung der Bezugspflege (Primary Nursing) im akutstationären Setting am Kaiserswerther Diakonie Florence-Nightingale-Krankenhaus.

Die traditionell starke Aufgabenorientierung in der Organisation pflegerischer Arbeit erschwert den Aufbau einer professionellen Pflegenden-Patient-Beziehung, die jedoch Grundvoraussetzung für eine qualitativ hochwertige Pflege ist. Zusätzlich führen verkürzte Liegezeiten und die Zunahme chronischer Erkrankungen im akutstationären Pflegealltag einerseits zu einem erhöhten Patientendurchlauf, andererseits zu komplexeren pflegerischen Versorgungssituationen. Primary Nursing ist eine Pflegeorganisationsform, die eine stärkere Kontinuität und Patientenorientierung im pflegerischen Versorgungsprozess ermöglicht. Jedem Patienten wird innerhalb der ersten 24 Std. seines Aufenthaltes eine verantwortliche pflegerische Bezugsperson zur Seite gestellt, die den gesamten pflegerischen Behandlungsprozess bis zur Entlassung koordiniert und in wesentlichen Teilen auch selbst durchführt. Sie steht als zentrale/r Ansprechpartnerin/-partner für den Patienten, dessen Angehörige sowie für das gesamte therapeutische Team zur Verfügung. In ihrer Abwesenheit übernimmt die stellvertretende pflegerische Bezugsperson die pflegerische Versorgung, in dem sie den begonnenen Prozess fortführt.

Das Kompetenztraining zur Umsetzung der Bezugspflege ist berufsbegleitend konzipiert und in vier Modulen aufgebaut. Ein Modul umfasst jeweils 3-4 Seminartage, wobei maximal 3 Seminartage (mit 8 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten pro Tag) én bloc stattfinden.

Das Basismodul findet vom 8.-9. Juni 2021 statt und ist Voraussetzung für die Folgemodule. Die Teilnahme für Pflegende von extern orientiert sich an der infektiologischen Gesamtsituation.

Interessierte wenden sich bitte direkt per E-Mail an die Kursleitung Frau Uta Boeckler
boeckler@kaiserswerther-diakonie.de

Download zum modular aufgebauten Bildungsangebot im Detail

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Medikamente, Alkohol, Tabak: Drei neue S3-Leitlinien klären über Suchterkrankungen auf

200 Menschen sterben täglich durch Alkoholmissbrauch, durch Rauchen sind es jährlich mehr Todesfälle als durch AIDS, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Suizide zusammengenommen und bei schädlichem und abhängigem Medikamentenkonsum ist von knapp 3 Mio. Fällen pro Jahr auszugehen: Alkohol-, Tabak- und Medikamentenabhängigkeiten sind die schwerwiegendsten Suchterkrankungen in Deutschland. Durch Corona sind ersten Schätzungen zu Folge die Zahlen weiter gestiegen. Drei neue S3-Suchtleitlinien kommen da zur rechten Zeit. Sie bieten neuestes evidenzbasiertes Wissen und beste Empfehlungen für frühe Interventionen, erprobte Behandlungsstandards und zielgerichtete Suchtrehabilitation.

Zu den Praxisleitlinien in Psychiatrie und Psychotherapie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. - DGPPN

Quelle: PM vom 20.1.2021

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DBfK: Forum Praxisanleitung 2021

Das Forum Praxisanleitung steht dieses Jahr unter dem Motto „Ausbildungsqualität im Blick“. Es wird spannende Beiträge geben, unter anderen mit einem Praxisbeispiel zur Beurteilung von Schüler/innen und einem Vortrag zum Methodenmix, um die geforderten Praxisanleitungsstunden zu erreichen. Zudem wird der Umgang mit schwierigen Situationen in der Praxisanleitung besprochen und es wird einen Einblick in den Umgang mit Social Media erfolgen. Der inzwischen etablierte Vortrag zur Berufspolitik wird einen aktuellen Einblick und Ausblick zur Situation der Pflege bieten.

Praxisanleiter/innen können durch das Forum Praxisanleitung Fortbildungsstunden im Rahmen der jährlichen Pflichtfortbildungen erwerben. Eine entsprechende Teilnahmebescheinigung wird ausgestellt. Für die Teilnahme werden auch Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender anerkannt.

Die Termine für das Forum Praxisanleitung 2021 sind 
am 17.06.2021 in Berlin und
am 21.09.2021 in Ulm. 

Informationen zum Programm und zur Anmeldung auf der DBfK Webseite

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Neue EU-Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen angekündigt

Gleichstellungskommissarin Helena Dalli hat eine neue und verstärkte Unionsstrategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen für den Zeitraum 2021-2030 angekündigt. Die neue Strategie, die in den nächsten Wochen vorgestellt wird, umfasst sämtliche Aspekte der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die die EU vor zehn Jahren unterzeichnet hat, und wird die im Übereinkommen verankerten Rechte in Taten ummünzen.

Die vor zehn Jahren in der EU in Kraft getretene UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen war ein Durchbruch auf dem Gebiet der Behindertenrechte und ist die erste Menschenrechtskonvention, die von der EU ratifiziert wurde. Vertragsparteien, die dem Übereinkommen beitreten, sind verpflichtet, die Menschenrechte aller Menschen mit Behinderungen zu schützen und zu achten und ihre Gleichstellung vor dem Gesetz zu gewährleisten.

Die EU-Strategie für Menschen mit Behinderungen 2010-2020 war das wichtigste Instrument der EU, um die Bestimmungen der Konvention zu verwirklichen und die Mitgliedstaaten bei ihren Bemühungen zu unterstützen. Die Strategie hat das Thema Behinderung ganz oben auf die EU-Agenda gesetzt und Verbesserungen u. a. in den Bereichen Zugänglichkeit, Sensibilisierung, Bildung und Ausbildung, Sozialschutz und Gesundheit bewirkt.

Mehr Informationen auf der Webseite der EU

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Gemeinsame Erklärung zum Internationalen Tag „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“

Im Vorfeld des Internationalen Tags „Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“ am 6. Februar 2021 hatten der Hohe Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsident der Kommission, Josep Borrell Fontelles, die Vizepräsidentin für Werte und Transparenz, Věra Jourová, die Vizepräsidentin für Demokratie und Demografie, Dubravka Šuica, die Kommissarin für Gleichheitspolitik, Helena Dalli, und die Kommissarin für internationale Partnerschaften, Jutta Urpilainen, in einer gemeinsamen Erklärung die Entschlossenheit der EU bekräftigt, der weiblichen Genitalverstümmelung weltweit ein Ende zu setzen.

Die weibliche Genitalverstümmelung/Beschneidung (FGM) umfasst nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) alle Praktiken, bei denen die äußeren weiblichen Genitalien teilweise oder vollständig entfernt oder aus nichtmedizinischen Gründen verletzt werden. Die Genitalverstümmelung von Frauen und Mädchen ist ein weltweites Problem und wird auch in Europa praktiziert. Es wird davon ausgegangen, dass in 13 europäischen Ländern etwa 180 000 Mädchen davon bedroht sind und 600 000 Frauen in Europa an den Folgen leiden. FGM wird aus kulturellen, religiösen und/oder sozialen Gründen an Mädchen zwischen dem Säuglingsalter und 15 Jahren verübt. Genitalverstümmelung stellt eine Form der Kindesmisshandlung und der Gewalt gegen Frauen und Mädchen dar und hat kurz- und langfristig schwerwiegende körperliche und seelische Folgen.

Zur Erklärung und weiteren Informationen auf der Webseite der EU

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Demografischer Wandel in Europa – Grünbuch zum Thema Altern

Alle Bürgerinnen und Bürger und Interessenträger können ihre Meinung äußern. Besonders interessiert sind wir an Rückmeldungen von Interessenträgern und Einzelpersonen, die sich entweder mit Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bevölkerungsalterung befassen oder die von verschiedenen Aspekten des Alterns betroffen sind. Zu den einschlägigen Interessenträgern gehören: Behörden in den Mitgliedstaaten, regionale und lokale Behörden, Sozialpartner, Interessenträger, die im weiteren Sinne mit alterungsbezogenen Aspekten zu tun haben, darunter der Gesundheits- und Pflegesektor und der Bildungssektor, sowie Unternehmensverbände, Hochschulen, Sachverständige, Denkfabriken und internationale Organisationen.

Ziel dieser Konsultation ist es, Meinungen von Interessenträgern und der Öffentlichkeit darüber einzuholen, wie die Herausforderungen und Chancen, die die Bevölkerungsalterung in der EU mit sich bringt, antizipiert werden können und wie damit umzugehen ist, damit ein Beitrag zur Vorbereitung möglicher politischer Reaktionen geleistet werden kann. Mit dem Grünbuch wird ein Lebenszyklusansatz verfolgt und damit unterstrichen, dass das Altern alle Altersgruppen und Generationen betrifft.

Zur Konsultation (Frist 21.4.2021) auf der Webseite der EU

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ENSA Newsletter auf der DBfK Webseite Junge Pflege

The European Nursing Student Association (ENSA) is a global association that represents all nursing students in Europe. The new members of the ENSA board already set out to work and one of the goals they set was to create a newsletter.

This is the first edition of 3 planned publications this year, and in view of the whole pandemic situation we are experiencing, this publication is about the effects of COVID-19 on nursing education. To do this we have outlined some of the experiences of students in each of the board members’ countries below.

Download: ENSA-Newslettter 01/2021

Zur DBfK Webseite Junge Pflege 

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Launch of ICN Congress 2021 website & Call for Abstracts

As the number one nursing event in the world, ICN, in partnership with the Emirates Nursing Association, looks forward to sharing this experience with you. In these extraordinary times, the ICN 2021 Congress will be held virtually from 2-4 November 2021 and we can’t wait to see you there! 

Our virtual platform will offer a unique, state-of-the-art experience for all participants! Using the theme ‘Nursing Around the World’, we will pass the nursing baton across the different regions of the world in a series of live and interactive events which will give our members the opportunity to showcase their expertise and innovations. You can submit an abstract (deadline 11 March 2021), register for the event (Early Bird Rates end 9 June 2021), and check out our latest Congress news. We also look forward to working together with partners who will benefit from this excellent opportunity to showcase their services and interact with our delegates. 

The ICN Congress will bring together 2020, the International Year of the Nurse and Midwife, and 2021, the International Year of Health and Care Workers to celebrate the work of nurses internationally, highlight the challenging conditions they often face, and advocate for increased investments in the nursing and midwifery workforce.

More information on ICN Congress 2021 website

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Invitation to the 5th PNAE Congress on Paediatric Nursing

We would like to invite you to participate in the 5th PNAE Congress on Paediatric Nursing, which takes place as a fully virtual event on May 21-22, 2021! The high level scientific presentations in two parallel sessions are structured around keynote lectures by Adik Levin, Barbara Boutopoulou, Joseph Manning and Sanna Salanterä. More information here.

The event takes place on the Worksup virtual congress platform which enables to network with colleagues and to feel the community even from a distance. The presentations will be available for watching on-demand for a month after the congress, therefore you will actually get more content.

Early Bird registration ends in just a couple of weeks, on March 14. The participation fees for the virtual congress were reduced in comparison to the original prices of the on-site event in 2020. More information here.

The detailed programme is underway, but the event lasts 11.00-15.30 EET on both days, with free of charge additional workshops taking place after Friday’s main programme. Therefore, it is very convenient to combine the congress with your workday and weekend – no matter which time zone you are joining us from. Or as an alternative, you can just watch the recordings later. All participants will get a certificate.

More information: www.pnae2021.org

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v.i.S.d.P.:

Peter Tackenberg BScN, MScN | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | newsletter@dbfk.de

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