Pyrrhussieg für Bundesregierung in Brüssel 10 Jahre Allgemeinbildung sind zu wenig

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25.01.2013

 

Pyrrhussieg für Bundesregierung in Brüssel 10 Jahre Allgemeinbildung sind zu wenig

Pyrrhussieg für Bundesregierung in Brüssel - 10 Jahre Allgemeinbildung sind zu wenig

 

P r e s s e m i t t e i l u n g
Pyrrhussieg für Bundesregierung in Brüssel
– 10 Jahre Allgemeinbildung sind zu wenig -

Berlin, 25. Januar 2013

Der Ausschuss Binnenmarkt des EU-Parlaments hat einen Kompromiss zur heftig umstrittenen Frage des Zugangs zur Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege nach 12 Jahren Allgemeinbildung verabschiedet. Dieser kam vor allem auf Druck der Bundesregierung zu Stande. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK) hat schon während der Beratung diese Haltung kräftig kritisiert. „Dieser Kompromiss ist nur die drittbeste Lösung“, sagt Gertrud Stöcker, stv. Präsidentin des DBfK. "Deutschland hat die Chance verpasst, den Abstand zum internationalen Standard in der Pflegebildung abzubauen", so Stöcker weiter. Die Bundesregierung habe nicht einmal versucht, die Optionsklausel für ‚Äquivalenz‘ zu 12 Jahren Allgemeinbildung auszuloten. Stattdessen habe man alle Energie darin gesetzt, im Parlament eine Sperrminorität zu mobilisieren. Dies sei auch eine Benachteiligung für kranke und pflegebedürftige Menschen in Deutschland, die einen Anspruch auf Versorgung durch hochqualifizierte Pflegefachpersonen haben. Es sei außerdem ein Beleg dafür, welches Verständnis von Anforderungen an die Gesundheits- und Krankenpflege in der deutschen Politik vorherrscht.

Der Ausschuss Binnenmarkt hat beschlossen, dass zukünftig sowohl berufliche Ausbildungen auf der Grundlage von 10 Jahren Allgemeinbildung als auch hochschulische Ausbildungen auf der Grundlage von 12 Jahren Allgemeinbildung von der Richtlinie erfasst  werden. Zudem wurde beschlossen, einen Kompetenzkatalog als Mindestanforderung für alle Gesundheits- und Krankenpfleger/innen zu verfassen.

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