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DBfK fordert: Schluss mit der Arbeitsverdichtung im Krankenhaus

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22.07.2014

 

DBfK fordert: Schluss mit der Arbeitsverdichtung im Krankenhaus

DBfK fordert: Schluss mit der Arbeitsverdichtung im Krankenhaus

P r e s s e m i t t e i l u n g

DBfK fordert: Schluss mit der Arbeitsverdichtung im Krankenhaus


Berlin, 22. Juli 2014

Die Ergebnisse des heute in Berlin veröffentlichten ‚Barmer GEK Report Krankenhaus 2014‘ liefern nach Einschätzung des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) wichtige Impulse für die Arbeit der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Krankenhausreform. „Der weitere Anstieg der Fallzahlen bei gleichzeitiger Verkürzung der Krankenhaus-Verweildauer im Jahr 2013 bescheinigt die noch immer zunehmende Arbeitsverdichtung für die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor allem in der Pflege“, sagt DBfK-Referentin Johanna Knüppel. „Seit Jahren ist die Krankenhauspflege chronisch unterbesetzt. Arbeitsanfall und Zahl der älteren, chronisch kranken und hoch-aufwändigen Patienten nehmen kontinuierlich zu. Das macht Pflegefachpersonen berufsbedingt krank und gefährdet die Patientensicherheit. Die auch durch diesen Report erneut bestätigte Mengenausweitung – Preis erzeugt Menge – verschlingt und verschwendet Ressourcen, die dringend benötigt werden. Damit muss endlich Schluss sein! Wir brauchen eine gesetzlich vorgeschriebene Pflegepersonalbemessung, die sich zuallererst am Versorgungsbedarf der Patienten orientiert“, so die Referentin weiter.

Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag die Messlatte gelegt: Das Krankenhaus der Zukunft muss gut, gut erreichbar und sicher sein. Nach 10 Jahren Erfahrung mit der DRG-Finanzierung der Kliniken und den ökonomiebedingten Fehlanreizen ist es höchste Zeit, die Krankenhausfinanzierung vom Kopf auf die Füße zu stellen. Krankenhäuser haben einen Versorgungsauftrag und sollen, an den Bedarfen der Bevölkerung orientiert, ihre Leistungen erbringen. Hier hat sich in den vergangenen Jahren eine erhebliche Schieflage entwickelt, die endlich korrigiert werden muss. Der zunehmende Pflegefachpersonenmangel erfordert darüber hinaus eine geänderte Weichenstellung: Wer gutes Personal will, darf es nicht verschleißen. Kliniken müssen wieder gute Arbeitgeber werden – aus Sicht qualifizierter Pflegefachpersonen. Die Erwartungen an die anstehende Krankenhausreform sind hoch, es gibt viele Baustellen. Es ist aber auch höchste Zeit, das deutsche Krankenhauswesen neu auszurichten. Der DBfK steht dazu als Dialogpartner zur Verfü-gung.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

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