Einladung zu den Fortbildungstagen für Pflegeberufe im Operationsdienst

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23.11.2016

 

Die jeweils parallel zum jährlichen Chirurgiekongress stattfindenden Fortbildungstage für OP-Fachpflegende sind gute Tradition. Wir laden Sie deshalb vom 23. bis 24. März 2017 in das Internationale Congress Center München ein.

Das Programm der 'Fortbildungstage für Pflegeberufe im Operationsdienst' im März 2017 in München ist fertig, ab jetzt kann gebucht werden. Im Programmflyer finden Sie das vollständige Programm beider Kongresstage, alle wichtigen Informationen zum Standort, den Referentinnen und Referenten sowie die Konditionen und ein Anmeldeformular. DBfK-Mitglieder erhalten Sonderkonditionen.

Ein Grußwort und die Einladung des Veranstalters:


Biederbeck

Liebe Kongressteilnehmerinnen und Teilnehmer,

ich heiße Sie zu den OP-Pflegetagen im Rahmen des 134. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in München herzlich willkommen. Der Kongress hat sich als wichtige Plattform für den pflegerischen und wissenschaftlichen Austausch über die Grenzen Bayerns hinweg etabliert.

VERANTWORTUNG, VERTRAUEN, SICHERHEIT ist das diesjährige Motto des Kongresses. Jeder Patient, jede Patientin hofft und vertraut darauf, im Ernstfall auf ein gutes OP-Team zu treffen, das Sicherheit vermittelt, um die Angst vor Schmerz, Kontrollverlust und Ausgeliefertsein weiß und sein Bestes gibt, damit auch die schwierigste Operation und der Heilungsprozess danach erfolgreich verlaufen. Neue Verfahren, neue Instrumente, neue Implantate, neue Vorgaben für Arbeits- und Infektionsschutz und nicht zuletzt auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse verlangen permanent Höchstleistung an Konzentration, handwerklichen Fähigkeiten, technischem Verständnis und Flexibilität. Schließlich müssen möglichst viele Eingriffe mit möglichst wenigen Personalressourcen geplant und durchgeführt werden, um dem wirtschaftlichen Druck gerecht zu werden. Da kann es schnell lebensgefährlich werden, z.B. wenn Mensch und Mensch oder Mensch und Maschine nicht richtig zusammenfinden, weil keine Ressourcen für eine richtige Einweisung zur Verfügung gestellt werden, weil die Geräte zu kompliziert sind, die zur Verfügung stehenden Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen nicht über die erforderliche Qualifikation verfügen oder weil die Chemie zwischen den Beteiligten nicht stimmt.

Wo Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als Kostenfaktor gesehen werden und nicht als Garant für den Behandlungserfolg, gefährden Maßnahmen zur Kostenreduktion oft die Gesundheitder Patienten und des OP-Teams. Wer ja zum medizinisch-technologischen Fortschritt sagt und höchstes Pflege- und Behandlungsniveau erwartet, muss auch die Mittel für bestens ausgebildetes OP-Fachpersonal in ausreichender Menge zur Verfügung stellen. Die Ausbildungsreform in den Pflegeberufen und die Errichtung einer effektiven Pflegeselbstverwaltung sind längst überfällig. Deshalb ist gerade auch im OP ein interprofessioneller Schulterschluss erforderlich, um den Entscheidern in den Kliniken sowie den Repräsentanten der Politik vor Augen zu führen, dass es so nicht mehr lange weiter gehen kann. Die Sicherheit der Patienten und der OP-Teams muss stets über ökonomischen Zwängen stehen.

In diesem Sinne wünschen wir allen interessante Vorträge, neue Erkenntnisse, anregende Diskussionen und nachhaltige Begegnungen in einem interdisziplinären Austausch.

Dr. Marliese Biederbeck
Geschäftsführerin, DBfK Südost e.V.

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