DBfK Nordost fordert Abschaffung des Schulgeldes für Altenpflegeausbildung

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14.09.2017

 

Mehr Altenpflegekräfte in Mecklenburg-Vorpommern! Die Zahl Beschäftigten in der Pflege sinkt weiter. Hohes Schulgeld für die Altenpflegeausbildung ist nicht attraktiv für junge Menschen diesen Beruf zu ergreifen. Die Lösung: Abschaffung des Schulgeldes für die Altenpflegeausbildung in Mecklenburg-Vorpommern!

Der aktuelle Pflegenotstand in Deutschland hat bisher viele Bundesländer dazu veranlasst das Schulgeld für die Altenpflegeausbildung abzuschaffen, um so diesen abwechslungsreichen Beruf für junge Menschen in ihrer Entscheidung bei der Berufswahl attraktiver zu machen. „Wir haben zu wenig Pflegepersonal in der Fläche zur Versorgung der Pflegebedürftigen in Mecklenburg-Vorpommern. Es kann nicht angehen, dass die Pflege noch Geld mitbringen muss, um professionell zu pflegen“, so die Geschäftsführerin des DBfK Nordost e.V. Franziska Rahmel.

Auszubildende der Altenpflege müssen bisher an privaten Altenpflegeschulen in Mecklenburg-Vorpommern ein nicht unerhebliches Schulgeld bezahlen. Im Schuljahr 2016/17 betrug das Schulgeld 230 € pro Monat. „Die Sicherstellung einer guten pflegerischen Versorgung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wenn die Regierung die Altenpflege aufwerten will, dann ist die Abschaffung des Schulgeldes längst überfällig. Die Ausbildung in der Altenpflege muss kostenfrei sein“, sagte Rahmel.

Das in diesem Juli verabschiedete Pflegeberufegesetz des Bundes sieht eine kostenfreie Pflegeausbildung ab dem Jahr 2020 vor. Mecklenburg-Vorpommern sollte keine unnötige Zeit verschwenden und jetzt handeln. Die Altenpflegeausbildung sollte auch in privaten Altenpflegeschulen schulgeldfrei sein, um so die Attraktivität für diese Ausbildung wesentlich zu steigern.

DBfK Nordost e.V., Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Fon : 030 / 208 98 72-60
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