DBfK Nordwest fordert SPD und CDU in Niedersachsen auf, den Fokus der Koalitionsverhandlungen auf die Pflege zu legen

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16.11.2017

 

(Hannover) Niedersachsen liegt aktuell hinsichtlich der Vergütung von Pflegenden im Vergleich zu den anderen westdeutschen Bundesländern auf einem Abstiegsplatz. „Das ist inakzeptabel und darf so nicht bleiben“, fordert der Vorstandsvorsitzende des DBfK Nordwest e.V., Martin Dichter. Nur wenn Pflegefachpersonen in Niedersachsen angemessen bezahlt werden, gewinnt der Pflegeberuf an Attraktivität und wir können die Fachpersonenlücke in Zukunft schließen. Zur Sicherung der pflegerischen Versorgung in Niedersachsen ist dies essentiell.

„Die niedersächsische SPD und CDU sind gefordert, die pflegepolitischen Fragen zur Chefsache zu machen und ihnen die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken“, so Dichter weiter.

Auch die Frage von Mindestpersonalvorgaben für die Pflege ist ein wichtiger Punkt. „Sie müssen auf wissenschaftlicher Basis ermittelt und schnellstmöglich umgesetzt werden, um zu gewährleisten, dass Menschen mit Pflegebedarf immer ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen und auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse versorgt werden können. Dabei sollten das Patientenwohl und gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen für Pflegefachpersonen im Fokus stehen“, fordert Dichter von SPD und CDU. Dazu braucht es sofort mehr Personal am Wochenende und im Nachtdienst. Nur so kann die Qualität in der Pflege sichergestellt werden. Das dies den Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen ein großes Anliegen ist, zeigen viele Gespräche, die der DBfK in Niedersachsen vor der Wahl geführt hat. „Unser Apell an die Politikerinnen und Politiker von SPD und CDU in Niedersachsen ist daher, dieses Anliegen ihrer Wählerinnen und Wähler ernst zu nehmen und schnell und tatkräftig Lösungen für die bestehenden Probleme zu finden.

Wichtig für die Entwicklung der Pflegeberufe in Niedersachsen ist außerdem ein klares Bekenntnis von SPD und CDU zur Errichtung der Pflegekammer Niedersachsen sowie zur Sicherstellung der politischen Partizipation von Pflegenden bei allen Entscheidungen mit Relevanz für die Pflege- und Gesundheitsversorgung in Niedersachsen.

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