Dr. Marliese Biederbeck weiter im Vorsitz des Bayerischen Landespflegerates

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18.10.2017

 

München - Der bisherige Vorstand des Bayerischen Landespflegerates ist bei seiner Mitgliederversammlung am vergangenen Montag in seinem Amt bestätigt worden. Demnach bleibt Generaloberin Edith Dürr vom Verband der Schwesternschaften vom Roten Kreuz in Bayern e.V. BLPR-Vorsitzende, ihre Vertretung übernehmen auch weiterhin Rainer Ammende vom Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. und Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V.

Der Vorstand des BLPR wurde in seinem Amt bestätigt: Vorsitzende bleibt Edith Dürr (2.v.r.) von der Schwesternschaft München, ihre Stellvertreter/innen sind Dr. Marliese Biederbeck (2.v.l.) vom DBfK Südost e.V. und Rainer Ammende (r.), Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. Neu im Amt als Schatzmeister ist Georg Baur (l.) vom Bundesverband Pflegemanagement.
Der Vorstand des BLPR wurde in seinem Amt bestätigt: Vorsitzende bleibt Edith Dürr (2.v.r.) von der Schwesternschaft München, ihre Stellvertreter/innen sind Dr. Marliese Biederbeck (2.v.l.) vom DBfK Südost e.V. und Rainer Ammende (r.), Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. Neu im Amt als Schatzmeister ist Georg Baur (l.) vom Bundesverband Pflegemanagement.

Nach jahrelanger Vorstandsarbeit und intensivem berufspolitischen Engagement verabschiedete sich Schatzmeisterin Anna Maria Luger vom Katholischen Pflegeverband von dem Amt, stellte sich nicht mehr zur Wahl und übergab ihre Aufgabe dem neu gewählten Vorstandsmitglied Georg Baur von der Landesgruppe Bayern im Bundesverband Pflegemanagement.

 „Wir werden uns in den kommenden drei Jahren weiterhin für eine Stärkung der beruflichen Pflege einsetzen und einen noch größeren Einfluss mit deutlich mehr Gewicht in der politischen Mitgestaltung geltend machen“, sagte Dürr.

Dazu wird der BLPR das politische Netzwerk weiter ausbauen. Pflegethemen gehören nach Ansicht des BLPR viel mehr in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit, vor allem aber des politischen Handelns sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Als dringendste Aufgaben werden derzeit der Bewältigung des Fachkräftemangels sowie die praktische Umsetzung der Pflegeberufereform gesehen, die zwingend einer Beteiligung der Pflege selbst bedarf. Das Thema Pflegekammer in Bayern ist für den BLPR ebenfalls weiter aktuell. Die Einrichtung einer Bundespflegekammer steht unmittelbar bevor und wird unter Ausschluss der bayerischen Pflegenden stattfinden. Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern, die von Staatsministerin Huml initiiert wurde und sich derzeit im Gründungsprozess befindet, wird in einer Bundeskammer nicht vertreten sein. Umso entscheidender für die Berufsgruppe, immerhin die größte im Gesundheitswesen, wird die Rolle des BLPR, der schon heute die wichtigste Interessenvertretung der Berufsgruppe in Bayern darstellt.

„Wir erwarten, dass die bayerische Politik die Expertise und die Leistungen beruflich Pflegender endlich angemessen würdigt. Wir sehen es daher weiterhin als unsere Aufgabe, der Pflege hierzulande nicht nur ein Gesicht, sondern auch eine Stimme zu geben. Eine Stimme, die in der Landespolitik gehört wird!“, betont Dürr.

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