Dringend Fachkräfte zur Beratung des bpa NRW gesucht - Fachkraftquote im bpa liegt deutlich unter 50 Prozent

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16.11.2017

 

(Düsseldorf) Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) hat erneut eine Aufweichung der „starren Personalquoten“ in der stationären Altenpflege eingefordert. Christof Beckmann, der nordrhein-westfälische bpa-Landesvorsitzende, sagte beim bpa-Fachtag in Münster: „50 Prozent Fachkräfte sind nichtwissenschaftlich fundiert, sondern eine rein politische Wohlfühlquote“.

„Wer die 50 Prozent Fachkraftquote in der stationären Altenpflege als politische Wohlfühlquote bezeichnet, hat nicht verstanden, dass pflegerisches Handeln auf Wissen basiert. Ich empfehle Herrn Beckmann und allen Entscheidungsträgern im bpa Nordrhein-Westfalen sehr dringend einen Grundkurs zu den Grundlagen pflegerischen Handelns“, entgegnet Martin Dichter, Vorstandsvorsitzender des DBfK Nordwest e.V den Aussagen des bpa-Landesvorsitzenden Beckmann.

Die Zahl der zu versorgenden alten Menschen in Nordrhein-Westfalen wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Aber nicht nur quantitativ nimmt der Bedarf an pflegerischen Leistungen zu, auch qualitativ führen chronische Erkrankungen und neue Therapiemöglichkeiten zu steigenden fachlichen Anforderungen. Deshalb muss die Antwort im weiteren Aufbau von Pflegefachlichkeit und nicht in deren Abbau liegen. Die Forderungen des DBfK Nordwest sind daher klar: Veränderungen an der Fachkraftquote müssen auf der Basis wissenschaftlicher evidenzbasierter Erkenntnisse erfolgen. Bis diese vorliegen ist eine Reduzierung der Fachkraftquote undenkbar.

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