Es ist alles gesagt!

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15.11.2017

 

Die Endphase der Sondierungsgespräche zur Bildung einer Bundesregierung hat begonnen, es werden Kompromisse vereinbart und Konkretes beschlossen. Der DBfK und mit ihm alle beruflich Pflegenden in Deutschland erwarten mit Recht gute und tragfähige Lösungsansätze für Gesundheits- und Pflegesystem. Vor allen Dingen ein Umsteuern bei der Pflegepersonalbemessung, denn das System kollabiert.

Wenn in den Sondierungsgesprächen in Sachen Gesundheit und Pflege jetzt die Phase der Konkretisierung folgt, müssen alle beteiligten Politikerinnen und Politiker beweisen, dass sie verstanden haben und echte Lösungen wollen. „Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) und viele Andere haben im Vorfeld ihre Expertise eingebracht. Die Fakten liegen seit langem auf dem Tisch, die Probleme sind hinlänglich benannt und bekannt. Die Forderung an die Politik lautet jetzt: Machen Sie was draus! Und denken Sie für Lösungsansätze auch über das Ende der Legislaturperiode hinaus“, sagte heute DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel. „An erster Stelle muss eine sehr bald spürbare, wirksame und dauerhafte Entlastung des Pflegepersonals stehen – Stichwort Personalbemessung. Denn die professionell Pflegenden kollabieren – und mit ihnen das gesamte System, die Sicherheit und das Wohlergehen weiter Teile der Gesellschaft.“

Das Gesundheits- und Pflegesystem steht an einem Scheideweg: anstatt „Weiter so“ erwarten Bürgerinnen und Bürger, dass sich die Politik ihrer Verantwortung stellt. Begonnene Reformen müssen zügig fortgeführt, die Krankenhausversorgung muss deutlich umgestaltet werden. Hierbei sind großer Sachverstand, die Courage zum Umdenken und für neue Wege sowie viele gute Ideen und Konzepte erforderlich. Die Versicherten können erwarten, dass vorhandene Mittel im System sinnvoll, nutzbringend und nachhaltig ausgegeben werden. Die Beschäftigten – allen voran die professionell Pflegenden – erwarten endlich die glaubwürdige Aussicht auf Besserung ihrer desolaten Arbeitsbedingungen.

Wie das gehen kann? Konstruktive Vorschläge und international bewährte Konzepte gibt es mehr als genug, wenn man sie hören will. Mehr Geld ins System und höhere Sozialversicherungsbeiträge jedenfalls können nicht die Lösung sein, solange teure Fehlanreize und grundsätzliche Strukturmängel bestehen bleiben. Ein nächstes „Pflegeförderprogramm“ muss handwerklich besser gemacht werden als seine Vorgänger. Denn die sind bislang an den professionell Pflegenden spurlos vorbei gegangen.

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