Verbesserung der Pflegepersonalsituation im Krankenhaus kommt

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07.03.2017

 

Der Druck war zuletzt groß geworden auf die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern, außerdem steht ein Super-Wahljahr an. Endlich kommt jetzt Bewegung in die Diskussionen um eine verpflichtend vorgegebene Pflegepersonalbemessung in den Krankenhäusern.

„Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) begrüßt ausdrücklich die Verständigung von Bundesregierung, Bundestagsfraktionen der Regierungsparteien und der Länder für die Festlegung von Personaluntergrenzen mit dem Ziel der Verbesserung der Situation der Pflege in den deutschen Krankenhäusern. Mit dem Vorhaben wird ein wichtiger Schritt unternommen, um die Versorgungsqualität wieder zu verbessern“, sagt Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK.

„Nur mit einer guten Personalausstattung lässt sich Versorgungsqualität gewährleisten. Die vielfach prekären Arbeitsbedingungen der Pflegefachpersonen in deutschen Krankenhäusern sind Resultat einer verfehlten Steuerung. Heutige Rahmenbedingungen pflegerischer Arbeit – insbesondere die hohe Arbeitsbelastung vor allem wegen der im internationalen Vergleich sehr niedrigen Personalbemessung – machen Pflegefachpersonen krank, vertreiben sie aus dem Beruf und stellen ein hohes Risiko für die Patientinnen und Patienten dar.“

Der DBfK fordert, bei der Umsetzung der Pläne – insbesondere bei der Definition von ‚sensitiven Bereichen’ - dafür Sorge zu tragen, dass es nicht zur Umverteilung von Planstellen aus einem Bereich in den anderen kommt. Die pflegerische Versorgung insgesamt muss spürbar verbessert werden. Die festzulegenden Personaluntergrenzen müssen die Personalausstattung definieren, die für die Patientensicherheit unabdingbar ist. Sie ersetzen nicht eine Personalbemessung, die sich am tatsächlichen Versorgungsbedarf orientiert. Das zu entwickeln wird eine wichtige Aufgabe für die nächste Legislaturperiode sein.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe, DBfK e.V.

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