Keine Antworten auf die Herausforderungen der Pflege in Bayern

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08.02.2018

 

„Wir brauchen einen Masterplan Pflege“, forderte Edith Dürr, Vorsitzende des Bayerischen Landespflegerates bei der diesjährigen Frühjahrsakademie am Dienstag im Bayerischen Landtag.

„8000 Stellen für die Pflege ist nur ein Tropfen auf dem glühenden Stein", bewertete DBfK-Geschäftsführerin Dr. Marliese Biederbeck die im Rahmen der Koalitionsverhandlungen geplanten Sofortmaßnahmen der Politik für eine bessere Pflege. Das sei gerade einmal eine halbe Stelle pro stationärer Pflegeeinrichtung. „Wir brauchen mindestens fünf Stellen pro Station", so Dr. Biederbeck. Nicht berücksichtigt seien außerdem das Krankenhaus oder die ambulante Pflege. Es seien Investitionen von rund 10 Milliarden Euro erforderlich, um bundesweit die dringend benötigten 100 000 Pflegestellen aufzustocken, rechnete Prof. Dr. Michael Isfort vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) vor, der als Referent zum Thema Personalmindeststandards zu Gast war.

Unter dem Motto „Wir Pflegende haben die Wahl“ prüften im Anschluss an die Fachvorträge die rund 250 Gäste der Frühjahrsakademie kritisch die Antworten der Politik auf die drängendsten Herausforderungen der aktuellen Gesundheitsversorgung in Bayern. Auf dem Podium saßen die gesundheits- und pflegepolitischen Sprecher der bayerischen Landtagsfraktionen. Klare Rezepte konnte keiner liefern.

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