DBfK Nordwest für mehr Ausbildungsplätze in der Krankenpflege und Kinderkrankenpflege in NRW

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16.05.2018

 

(Düsseldorf) Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest stützt den gemeinsamen Appell des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann (CDU) sowie der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (NRW) und der Krankenkassen. Die Kapazitäten für Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege und in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege müssen erhöht werden. In NRW fehlt es an Fachkräften. Bereits seit den Jahren 2014/2015 gibt es weniger arbeitssuchende Pflegefachpersonen, als ausgeschriebene Stellen und die Schere geht von Jahr zu Jahr weiter auseinander.

„Das ist eine nicht hinnehmbare Entwicklung. Deswegen fordern wir seit Jahren eine Erhöhung der Ausbildungskapazitäten in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Neben der Schaffung neuer Ausbildungsplätze ist es längst überfällig, dass die Vergütung in diesen Berufen deutlich gesteigert wird und auch die Arbeitsbedingungen attraktiver werden. Nur durch die Kombination aus höheren Ausbildungszahlen, einer leistungsgerechten Vergütung und deutlich besseren Arbeitsbedingungen kann dem Mangel an Pflegefachpersonen systematisch und nachhaltig begegnet werden“, sagt Martin Dichter, Vorstand des DBfK Nordwest.

Durch eine alternde Gesellschaft kommen im Verhältnis immer mehr Patientinnen und Patienten auf eine Pflegefachperson. Zudem sind die Patientinnen und Patienten immer häufiger multimorbide erkrankt und benötigen daher mehr und anspruchsvollere pflegerische Betreuung als in der Vergangenheit.

„Um die berufspolitische Vertretung in der Pflege zu stärken wird es im Sommer auch eine Befragung unter den Pflegenden in NRW geben welche Form der berufsständischen Vertretung sie sich wünschen: eine Heilberufekammer mit Pflichtmitgliedschaft oder einen Pflegering. Wir treten als DBfK Nordwest entschlossen für eine Pflegeberufekammer ein“, so Dichter weiter.

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