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Verantwortung annehmen - 2. Pflegetag in Hamburg

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05.02.2019

 

Verantwortung lässt sich nur sehr begrenzt auf Andere übertragen. Darauf verweist DBfK Nordwest Geschäftsführer Burkhardt Zieger anlässlich des 2. Pflegetages Hamburg. Wer die Rahmenbedingungen in der Pflege -zu Recht- beklagt, muss auch gewillt sein, an ihren Veränderungen mitzuwirken.

Es sei der Normalfall, wenn sich eine Gruppe für die sie betreffenden Veränderungen engagiert. Pflegende haben in Deutschland einen erheblichen Nachholbedarf, wenn es um ihre Beteiligung an der politischen Willensbildung geht. „Wir lassen uns viel zu viel gefallen, dabei haben wir eine unglaubliche Power. Wir müssen uns dieser nur bewusstwerden und dann auch nutzen,“ sagt Zieger.

Der Organisationsgrad der Pflegenden in Deutschland ist traditionell eher niedrig. Dabei ist die Berufsgruppe nicht unpolitisch, so der Gesundheits- und Krankenpfleger und Sozialwissenschaftler. Es gab schon eine Reihe eher informeller Bündnisse, mit denen die Pflegenden versucht haben, ihre Bedürfnisse in die Öffentlichkeit zu tragen. Diese seien am Ende aber immer genau an dem Anspruch gescheitert, möglichst wenige Strukturen zuzulassen. Doch diese seien wichtig, um mehrheitsfähige Meinungsbilder herauszuarbeiten und wirksam zu vertreten.

Bei der Frage nach der Gestaltung der Pflegeberufe gelte auch in Anlehnung an die von Paul Watzlawick geprägte Binsenweisheit: Man kann nicht nicht-politisch sein. Angesichts der Anforderungen an die Pflegenden, die durch den demographischen Wandel auf die Gesellschaft zu kommen, sind deutliche Veränderungen im Handlungsfeld Pflege zu erwarten. Die Frage wird sein, wer die Veränderungen maßgeblich prägen wird: die Pflegenden, die an einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung ihrer Profession interessiert sind oder die, die geschehen lassen, was um sie herum passiert.

Der 2. Pflegetag in Hamburg des DBfK Nordwest in Kooperation mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) hat erneut über 100 Pflegefachpersonen in den Räumlichkeiten der Hochschule zusammengebracht. Das vielseitige Programm richtete den Blick vor allem auf Handlungsfelder beruflich Pflegender und Techniken, mit den Anforderungen im Alltag gesundheitsförderlich umzugehen. So wurden erfolgreiche Praxisbeispiele zum Einsatz von Advanced Nurse Practitioner in Hamburger Krankenhäusern vorgestellt und in Workshops empathische Kommunikation trotz Krisen und Stress thematisiert. Der nächste Pflegetag findet am 05.03.2019 an der Hochschule Bremen statt. Informationen zum Pflegetag unter www.pflegetag-bremen.de.

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