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"Noch immer beginnen zu wenige eine Pflege-Ausbildung"

14.11.2019

 

Fit für den Berufsstart: Rund 500 Auszubildende der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen treffen sich am Dienstag, 19. November, in der ausgebuchten Alten Parteischule in Erfurt zum Junge-Pflege-Kongress.

 Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe, Interessensvertreter beruflich Pflegender, gibt den Auszubildenden und Berufseinsteigern eine Starthilfe in den Berufsalltag und bietet mit dem Kongress eine Plattform zum Austauschen und Netzwerken. Neben fachlichem Input und vielen inhaltlichen Highlights können Auszubildende mit jungen Pflegexperten/innen diskutieren, an Workshops teilnehmen und sich bei Ausstellern informieren.

Der DBfK stärkt mit dem Kongress in Erfurt die angehenden Pflegefachpersonen für ihren beruflichen Einsatz und klärt sie beispielsweise über ihre Rechte im praktischen Einsatz auf. Aufgrund des Pflegefachpersonenmangels in den Einrichtungen müssen Auszubildende nicht selten Fachpersonen ersetzen. „Nachweislich kommt es zu Überforderung aufgrund des Praxisschocks. Auszubildende brauchen mehr Zeit zum Lernen, sollten informiert sein, welche Aufgaben sie bereits übernehmen dürfen und welche nicht und brauchen vor allem eine gute Praxisanleitung, die sie schrittweise an die Arbeit heranführt“, so Dr. Biederbeck. Derzeit fehlen rund 100 000 Pflegende, 500 000 werden es laut Bertelsmannstudie bis zum Jahr 2030 sein. 


Pflegefachpersonen sind Mangelware und werden händeringend gesucht. Nach wie vor beginnen viel zu wenig junge Menschen mit einer Pflegeausbildung. „Umso erfreulicher ist es, dass so viele junge Menschen unserer Einladung folgen und in Erfurt zusammenkommen“, sagt Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des DBfK Südost e.V. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe bringt seine Expertise in relevanten Gremien ein, entwickelt Berufspolitik und Pflegepraxis weiter: Ein wichtiger Meilenstein ist die Reform der Pflegeausbildung – am 1. Januar 2020 startet die neue, generalistisch ausgerichtete Berufsausbildung. Diese sieht eine gemeinsame Grundausbildung in der Pflege vor, anschließend können sich angehende Pflegefachfrauen und -männer spezialisieren. Auch das Pflege-Studium bekommt mit der Reform der Ausbildung einen anderen Stellenwert. „Damit machen wir den Beruf zukunftsfähig, und bieten auch Abiturienten/innen einen Einstieg in die Pflege“, so Dr. Biederbeck.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe, DBfK Südost e.V.

Regionalverband Südost

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