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Frauen. Macht. Politik

08.03.2020

 

DBfK Nordwest veröffentlicht Positionspapier zur Situation von Frauen in der Pflege

Der hohe Arbeitsanteil und die enorme Arbeitsleistung von Frauen in der Pflege spiegeln sich nirgendwo wider: nicht in der Bezahlung, nicht in der Rente, nicht bei der Anerkennung und schon gar nicht in den Gremien. Pflegende Frauen sind schlicht und einfach „unter-emanzipiert“. Und die Politik lässt sie vollkommen im Stich. Das soll sich jetzt ändern.

Darum geht es in einem neuen Positionspapier des DBfK Nordwest zum Weltfrauentag am 8. März 2020, wie Vorstandsmitglied Swantje Seismann-Petersen erläutert: „Laut Artikel 3 (2) des Grundgesetzes sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Davon spüren wir als Frauen in der Pflege gar nichts. Wir erleben im Gegenteil eine ständige Benachteiligung: beim Lohn, bei den Aufstiegsmöglichkeiten, der Alterssicherung und den Arbeitszeitmodellen. Denn es ist ja nicht nur so, dass wir einen Frauenanteil von 80 % bei den beruflich Pflegenden haben und damit die Hauptarbeitslast tragen. Wir leisten darüber hinaus auch noch 52 % mehr Sorgearbeit als die Männer.“

Dieser unbezahlte Mehraufwand – der sogenannte Gender Care Gap – addiert sich zum schon lang bekannten Gender Pay Gap – der Gehaltslücke bei gleichwertiger Arbeit von Männern und Frauen.

Diese und andere Fakten bündelt das Positionspapier des DBfK, das von einer Gruppe engagierter Frauen aus Haupt- und Ehrenamt erarbeitet wurde. Es gipfelt in in einem Appell an die Politikverantwortlichen zur Durchsetzung der folgenden Forderungen:

1. Die Umsetzung neuer, strukturell angepasster Arbeitszeitmodelle
2. 4000 Euro brutto für examinierte Pflegefachpersonen
3. Gezielte und systematische Frauenförderung durch Arbeitgeber
4. Die bundesweite Etablierung von Pflegeberufekammern

Zum Positionspapier

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe, DBfK Nordwest e.V.

Regionalverband Nordwest

Lister Kirchweg 45
30163 Hannover

0511 - 69 68 44-0
0511 - 69 68 44-299
nordwest@dbfk.de

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