Presse
 
 

DBfK im Gespräch mit Gesundheitsminister Klaus Holetschek

20.12.2021

 

Ein deutliches Zeichen der Politik zur Anerkennung und Wertschätzung eingefordert - wirksame Sofortmaßnahmen gegen die drohende Berufsflucht vorgeschlagen

Ein deutliches Zeichen der Politik zur Anerkennung und Wertschätzung der beruflich Pflegenden haben Dr. Sabine Berninger, Vorsitzende des DBfK Südost e.V. und Geschäftsführerin Dr. Marliese Biederbeck im Gespräch mit Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek eingefordert. 10.000 Euro verteilt auf zwei Jahre für jede Pflegefachperson sehen beide als notwendige Sofortmaßnahme, um einer weiteren Berufsflucht entgegen zu wirken. Langfristig brauche es ein angemessenes Gehaltsgefüge und verbesserte Arbeitsbedingungen, um den Pflegeberuf aufzuwerten. Der Minister verwies auf die Zuständigkeit des Bundes für Steuererleichterungen bei Zuschlägen und zeigte sich offen für strukturelle Veränderungen des Pflege- und Gesundheitssystems.

Diskutiert wurde ferner über die Etablierung neuer und erweiterter Rollen zur Stärkung der primären Gesundheitsversorgung wie Advance Nursing Practice, Community Health Nurse und Schulgesundheitspflege. Beim Thema Mitsprache der Pflegeberufe konnte dagegen kein Konsens erreicht werden. Nach wie vor sieht Holetschek die Einführung einer echten Pflegekammer sehr kritisch. Die DBfK-Vertreterinnen betonten nochmals die Notwendigkeit der verpflichtenden Registrierung von Pflegefachpersonen, die eine gezielte Planung der pflegerischen Kapazitäten erst möglich macht. Ein Stipendienprogramm für Studierende der Pflege wurde dagegen in Aussicht gestellt. Die DBfK-Vertreterinnen werten dieses Vorhaben als einen ersten Schritt zur Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufs.

Holetschek

Pflegeberufe aufwerten: DBfK-Geschäftsführerin Dr. Marliese Biederbeck (v.l.) und Vorsitzende Dr. Sabine Berninger haben im Gespräch mit dem bayerischen Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek langfristig ein angemessenes Gehaltsgefüge und verbesserte Arbeitsbedingungen eingefordert. Der Minister zeigte sich offen für strukturelle Veränderungen des Pflege- und Gesundheitssystems.

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