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Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg steht!

11.05.2021

 

Gemischte Reaktionen des DBfK

Der Koalitionsvertrag 2021 – 2026 der grün-schwarzen Koalition in Baden-Württemberg steht.
Der Regionalverband Südwest des DBfK hatte den Koalitionspartnern in einem Positionspapier neben dem Thema Pflegekammer insbesondere die Themen Personalbemessung, Pflegestudienplätze, Schulgesundheitspflege und Weiterentwicklung der ambulanten Pflege mit auf den Weg in die Verhandlungen gegeben.
„Wir sehen etliche positive Ansätze.“, erläutert Andrea Kiefer, Vorsitzende des DBfK Südwest e. V. „Verschiedene unserer berufspolitischen Positionen und Forderungen haben Niederschlag im Koalitionsvertrag gefunden. Hierzu zählen insbesondere die Unterstützung sowohl der generalistischen Pflegeausbildung als auch die Stärkung der Akademisierung, die Förderung interdisziplinärer Primärversorgungszentren und weitreichende Pläne zur Digitalisierung.“
Bei der Etablierung der Primärversorgungszentren werden wir uns dafür einsetzen, dass Pflegefachpersonen eine prägende Rolle auf Augenhöhe mit den anderen Professionen einnehmen.
Die zukünftige Landesregierung hat erkannt, dass Pflege immer noch zu wenig Beachtung in den relevanten Entscheidungsgremien findet und will daher in der 17. Legislaturperiode vollenden, was in der 16. Legislaturperiode begonnen wurde. Man will sich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Selbstverwaltung der Pflegefachpersonen durch die Einführung der Landespflegeberufekammer gestärkt wird.
„Pflege nach Corona wird eine andere sein als zuvor. Wir werden zeitnah das Gespräch mit den gesundheitspolitisch Verantwortlichen suchen und die Umsetzung der geplanten Projekte im Land konstruktiv begleiten.“ ergänzt Andrea Kiefer.

DBfK Geschäftsstelle, Stuttgart

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