Presse
 
 

Anerkennung für beruflich Pflegende: DBfK stellvertretend mit dem Bürgerpreis der Hamburger CDU ausgezeichnet

20.12.2022

 

Bei dem Hamburger Bürgerpreis handelt es sich um eine der renommiertesten Auszeichnungen der Stadt mit dem Ziel, Vorbilder menschlichen und demokratischen Handelns in der Gesellschaft zu würdigen. Im Jahr drei der Corona Pandemie hat die Jury beschlossen, beruflich Pflegende für ihre besonderen Leistungen in schwierigen Zeiten zu ehren. Der DBfK Nordwest wird den Preis stellvertretend für die gesamte Berufsgruppe entgegennehmen.

„Wir freuen uns, dass wir als größter Pflegeberufsverband als repräsentativ wahrgenommen und ausgezeichnet werden“, sagt Burkhardt Zieger, Geschäftsführer des DBfK Nordwest. „Wir betrachten das als Anerkennung für unsere Beratungsangebote während der Pandemie, ganz konkret für den pflegerischen Alltag, aber auch zur psychosozialen Unterstützung oder zu Fragen rund um das Thema Impfen. Entscheidend ist für uns aber, dass damit die Arbeit und Leistungen der ebenso unverzichtbaren wie hochprofessionellen Berufsgruppe der Pflegenden gewürdigt wird. Es sind unsere Kolleginnen und Kollegen auf den Stationen, in den Wohnbereichen und in der ambulanten Versorgung, denen der Preis gebührt. Sie haben entscheidend dazu beigetragen, die Folgen der Pandemie für Patient:innen und Bewohner:innen abzufedern, denn sie waren diejenigen, die täglich mit den Konsequenzen von Krankheitsausbrüchen, Kontaktbeschränkungen und Ängsten pflegebedürftiger Menschen sowie deren Angehörigen konfrontiert waren. Sie haben 12-Stunden-Schichten absolviert und ihre eigene Gesundheit vernachlässigt, um die pflegerische Versorgung zu gewährleisten. Zu Recht erwarten sie deshalb auch mehr als Gesten. Sie wollen, dass die politisch Verantwortlichen endlich handeln und an den richtigen Stellschrauben im Gesundheitssystem drehen, die eine spürbare und nachhaltige Entlastung im Berufsalltag bringen könnten.“
Der DBfK Nordwest verweist z.B. auf die Einführung und verbindliche Einhaltung von Personaluntergrenzen, die nicht sanktionslos unterlaufen werden dürfen. Oder auf eine familienfreundliche und gerechte Ausgestaltung von Dienstplänen, auf die Möglichkeit, abschlagsfrei früher in Rente gehen zu können sowie auf ein verantwortungs- und leistungsgerechtes Einstiegsgehalt von 4.000 Euro brutto. Mit einer Steigerung der Ausbildungskapazitäten in der Pflege ist es nicht getan ohne ausreichendes Lehrpersonal – bis heute gibt es in Hamburg keine Möglichkeit, Pflegepädagogik zu studieren.

Zur mit den Informations- und Unterstützungsangeboten des DBfK

Die Pressemitteilung als PDF

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