Familiengesundheitspflege

Broschüre FGP

Family Health Nursing ist ein von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelter Ansatz zur Stärkung der Gesundheit der Bevölkerung, bei dem familien- und gesundheitsorientierte und gemeindenahe Dienste angeboten und etabliert werden. Dazu werden Pflegefachpersonen und Hebammen in einer zweijährigen Weiterbildung zu Familiengesundheitspflegenden und -hebammen qualifiziert.

Im Kompetenzzentrum Familiengesundheitspflege des DBfK setzen wir uns für die Etablierung des Leistungsangebotes "Familiengesundheitspflege" in Deutschland ein. Das Zentrum wurde 2009 gegründet und bis 2011 von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Im Kompetenzzentrum Familiengesundheitspflege werden die Weiterbildungen Familiengesundheitspflege koordiniert und das Stipendienprogramm zur Teilnehme an der Weiterbildung verwaltet. Weiterhin dient das Kompetenzzentrum als Informations- und Beratungsstelle zur Verbreitung des Konzepts für alle Interessierten sowie Bildungseinrichtungen, Absolventen, Weiterbildungsteilnehmer und Studierende.


Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum Familiengesundheitspflege

+++ News +++

FGP Absolvententreffen 2016 in Stuttgart (mit Gästen)zoom
FGP Absolvententreffen 2016 in Stuttgart (mit Gästen)

Familiengesundheitspflegende zu Gast beim DBfK Südwest

Stuttgart – 18.11.2016 – Absolvent/innen der Weiterbildung Familiengesundheitspflege aus ganz Deutschland hatten sich zum professionellen Austausch auf den Weg nach Stuttgart gemacht. Der DBfK Regionalverband Südwest hat 4 Jahre lang die Weiterbildung beherbergt. Ein willkommener Anlass für ein Wiedersehen in bekannten Räumen. 
Es zeigte sich wieder die Vielzahl der Handlungsfelder, in denen Familiengesundheitspflegende tätig sind. Neben Beratungen sind sie in Tagespflege-Einrichtungen, im Patienteninformationszentrum, für das Jugendamt, in der Überleitung von Patienten von Intensiv- auf Peripherstation, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder Projekten des Kinderschutzes (z.B. die „Sonnenkinder“ in Stuttgart) tätig.  Für Familiengesundheitspflegende in der stationären Altenhilfe ist der Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI, erschienen im August 2016, interessant. In den Handlungsfeldern Ernährung, körperliche Aktivität, Stärkung kognitiver Ressourcen, psychosoziale Gesundheit und Prävention von Gewalt sollen, finanziert durch die Kassen, gesundheitsförderliche und präventive Aktivitäten geplant werden. Mit den Bewohner/innen, für die Bewohner/innen, unter Einbeziehung der Pflegenden. Expert/innen für Prävention und Gesundheitsförderung können da gut ihre Expertise einbringen.
Derzeit findet eine spürbare Stärkung der Pflege statt. Dazu bei tragen u.a. die lang erwarteten Änderungen in der Pflegeausbildung, aber auch die ersten Pflegekammern. Eine neue Entgeltordnung für die Kolleg/innen im öffentlichen Dienst bringt mehr Geld für fort- und weitergebildete Pflegefachpersonen. Informationen zum Bericht der Enquetekommission Pflege Baden-Württemberg zu den Chancen der Familiengesundheitspflegenden und ein Austausch zu den Erfahrungen aus dem Projekt „PAUSE“ der BARMER GEK rundeten den Tag ab.

Absolvent/innentreffen FGP 2015zoom
Absolvent/innentreffen FGP 2015

„Es gibt uns und wir tun etwas“

Berlin – 12.12.2015 – Das Absolvent/innentreffen der Familiengesundheitspflegenden kurz vor Weihnachten war wieder willkommener Anlass für einen professionellen Austausch. Es zeigte sich die Vielfalt der beruflichen Einsatzmöglichkeiten. Inzwischen streben viele aufgrund guter Möglichkeiten eine freiberufliche Tätigkeit an. Oft auch kombiniert mit einer Teilzeit-Anstellung. Freiberufliche Pflegeberatung kann z.B. über den Rahmenvertrag mit der BARMER GEK oder DAK, MedicalContact AG, Spektrum K, im Projekt PAUSE oder für Selbstzahlende ausgeübt werden. Häufig ist die Entlastung pflegender Angehöriger Thema. Es empfiehlt sich die freiberufliche Tätigkeit schrittweise auf- und auszubauen. Feste „Größen“ sind z.B. regelmäßig stattfindende Kurse oder individuelle häusliche Schulungen für pflegende Angehörige nach § 45 SGB XI. So entsteht step by step ein berufliches Netzwerk. Externer Gast beim Treffen war Matthias Brünett vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (dip). Er stellte die „Gemeindeschwester Plus“ und das Projekt PräSenz (präventive Hausbesuche für Senioren) vor. Beide Projekte laufen seit Sommer 2015 in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.
Derzeit gibt es in der Pflege einige Neuerungen, die sich begünstigend auf die Familiengesundheitspflege auswirken könnten: die Einführung von fünf Pflegegraden anstelle von drei Pflegestufen im Pflegestärkungsgesetz II (PSG). Und nach zwei kommt drei! Mit Spannung wird das PSG III erwartet. Erste Empfehlungen einer Bund-Länder-Kommission zur Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege liegen vor und werden durch das PSG III umgesetzt. Das neue Präventionsgesetz sollen Gesundheitsförderung und Prävention in den Lebenswelten des Wohnens, Lernens und Studierens gefördert werden.
Kolleg/innen, die sich für eine freiberufliche Tätigkeit interessieren, können sich bei ihrem DBfK-Regionalverband oder dem Bundesverband beraten lassen oder bei weskamm@dbfk.de melden.

Expert/innentreffen FGP 07.09.2015zoom
Expert/innentreffen FGP 07.09.2015

ExpertInnengespräch Familiengesundheitspflege

Berlin – 10 Jahre nach Start der ersten Weiterbildung „Familiengesundheitspflege für Pflegende und Hebammen“ trafen sich am 07.09.2015 auf Einladung des DBfK und der Universität Witten/Herdecke 12 ExpertInnen zum Gespräch in Berlin. Ziel des Treffens war es, neue Strategien zur Verankerung der Familiengesundheitspflege in Deutschland zu diskutieren. Fragestellungen zum Konzept, der Qualifizierung und den Handlungsfeldern von Familiengesundheitspflegenden standen ganz oben auf der Agenda. Namhafte Experten wie u.a. Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes, die Professorinnen Doris Schaeffer, Kerstin Hämel und Ute Lange sowie die Professoren Schnepp und Büscher diskutierten, wie Family Health Nursing weiter entwickelt und an die Strukturen des deutschen Sozial- und Gesundheitswesens angepasst werden kann.

Weiterbildung Familiengesundheit für Pflegende und Hebammen

Wenn Sie Interesse an der Weiterbildung Familiengesundheit haben melden Sie sich bitte bei dbfk@dbfk.de Hier der Infoflyer zur Weiterbildung

Termine

Datum Ereignis Ort Infos
17.11.2017 internes Treffen der Absolvent_innen FGP Lebenszentrum Königsborn, Unna

weitere Infos beiweskamm@dbfk.de

14. -17. Juni 2017 3th International Family Nursing Conference University of Navarra, Pamplona, Spain

Infos International Family Nursing

Über uns

Das Kompetenzzentrum Familiengesundheitspflege stellt sich vor:
Im Januar 2009 wurde das Kompetenzzentrum Familiengesundheitspflege mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung gegründet. Nach einer dreijährigen Förderphase bis 2011 betreibt der DBfK das Kompetenzzentrum nun in Eigenregie weiter.

Das Zentrum bildet eine Koordinationsstelle für alle Aktivitäten rund um die Familiengesundheit. Ziel ist die Etablierung der Familiengesundheitspflege in Deutschland. Gerne stehen wir für alle Fragen zu dem Thema zur Verfügung.

Schwerpunkte des Kompetenzzentrums sind:

  • Informations- und Beratungsstelle zur Verbreitung des Konzepts für Anfragen von Bildungseinrichtungen, AbsolventInnen, WeiterbildungsteilnehmerInnen, Studierenden, sowie Anfragen aus Medien und (Fach-)Öffentlichkeit
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung der Familiengesundheitspflege in Deutschland
  • Abschluss eines Rahmenvertrages mit der BARMER GEK zur regelhaften Finanzierung des Leistungsangebotes Familiengesundheitspflege
  • Bündelung von nationaler und internationaler Fachexpertise zur Familiengesundheitspflege
  • Öffentlichkeitsarbeit: Presse- und Medienarbeit mit Fachbeiträgen und Pressemitteilungen
  • Ausrichtung von ExpertInnengesprächen und Fachtagungen
  • Vernetzung der AbsolventInnen und Ausrichtung des jährlichen AbsolventInnentreffens
  • Vernetzung der Bildungseinrichtungen und Qualitätssicherung der Weiterbildung Familiengesundheitspflege
  • Vergabe von Stipendien in Höhe von 2000 Euro für die TeilnehmerInnen an der Weiterbildung „Familiengesundheitspflege“
  • Teilnahme an internationalen Studien und Beratung bei Forschungsvorhaben
  • Anpassung des Curriculums an sich ändernde Bedingungen der beruflichen Weiterbildung und der hochschulischen Ausbildung
  • Beschreibung der Praxis der Familiengesundheitspflege (auch unter Betrachtung unterschiedlicher Settings und in unterschiedlichen städtischen und ländlichen Regionen mit und ohne medizinische Unterversorgung)

Zum Hintergrund
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK) hat an dem WHO-EURO-Pilotprojekt zur Family Health Nurse teilgenommen und für Deutschland das Modellprojekt zur Implementierung der Familiengesundheitspflege (FGP) initiiert und durchgeführt. In der ersten Projektphase (Projektdesign- und Konsensphase 2004-2005) wurde die Übertragbarkeit des Konzepts der Familiengesundheitspflege auf das deutsche Gesundheitswesen unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Witten/Herdecke untersucht und bezüglich Realitätsbezug und Umsetzbarkeit konsentiert. Das Handlungsfeld Familiengesundheit wurde zur Stärkung von Gesundheitsförderung und Prävention als notwendig befunden.
In der zweiten Projektphase (Implementierungs- und Machbarkeitsphase 2005-2008) wurde die Entwicklung, Durchführung und Evaluation der modellhaften Weiterbildung Familiengesundheit für Pflegende und Hebammen im Bereich Prävention und Geundheitsförderung erfolgreich erprobt. Diese Projektphase wurde von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte durch die Universität Witten/Herdecke und wurde durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.
Im Ergebnis der geförderten Modellprojekte ist eine starke öffentliche Nachfrage zu Fachkräften mit dem Profil Familiengesundheitspflege auf kommunaler wie bundesweiter Ebene entstanden. Im Zentrum stehen hierbei Bereiche der Jugendhilfe, der Pflegeberatung und der ambulanten Versorgung.

Sie sind an weiterführenden Informationen interessiert? Schreiben Sie eine Mail an die Leiterin des Kompetenzzentrums Andrea Weskamm: weskamm@dbfk.de


Öffentlichkeitsarbeit im Kompetenzzentrum

Veröffentlichungen
Pressemitteilungen
Vorträge

Hier finden Sie eine Auswahl von aktuellen Veröffentlichungen aus dem Kompetenzzentrum Familiengesundheitspflege. Für Veröffentlichungen älteren Datums gehen Sie bitte auf www.familiengesundheitspflege.de. Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen unter der E-Mail Adresse dbfk@dbfk.de zur Verfügung.

"Sie haben immer eine gute Idee", Artikel in "Pflegen" - Heft 03/2015, PDF

Das WHO-Konzept "Family Health Nursing", Artikel in "Themenblatt Gesundheitliche Chancengleichheit, Ausgabe 1/2015, PDF

Arbeiten als Gemeindeschwester in modernem Gewand, Artikel in Heilberufe/Das Pflegemagazin 2014; 66 (10) S.62, PDF

Potenziale des Berufes nutzen  - Neue Beschäftigungsmöglichkeiten in der Familiengesundheitspflege, Artikel in Dr. med. Mabuse 211, 09/10/2014, PDF

Schnittstelle von Pflege und Sozialarbeit, Artikel in "Häusliche Pflege" 07/2014, Vincentz-Verlag, PDF

Entlastung beim Kraftakt Pflege, Artikel im Gesundheitsmagazin der BARMER GEK Gesundheit konkret, 04/2014, PDF

Das EU-Projekt Family Health Nursing in European Communities (FamNrsE), Artikel in: Österreichische Pflegezeitschrift, 06/2013, PDF

"Zu Hause ist alles anders"  Artikel in Die Schwester/Der Pfleger 04/2013, PDF

Rundum gut begleitet, Artikel in Zeitschrift "Angehörige pflegen", 02/2013, PDF

Neue Vernetzung braucht das Land, Artikel in "Neue Caritas" - Magazin des Deutschen Caritasverbandes, 18/2012, PDF

Landlust auch im Alter - Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, Artikel in Die Schwester/Der Pfleger, 10/2012

Familiengesundheit fördern - DBfK und BARMER GEK bieten neues Beratungsangebot, Interview der Bundesvereinigung Präventin und Gesundheitsförderung mit Franz Wagner, 09/2012, PDF

Tätigkeitsfelder von FamiliengesundheitspflegerInnen und -hebammen, in: Pflegewissenschaft, 04/2012, PDF

Eine Schwester für alle Fälle: Familiengesundheitspflege  - eine Profession mit viel Potenzial, in: Pflegezeitschrift 2011, JG 64, Heft 09, PDF

Neue Handlungsfelder in der Pflege, Potenziale und Chancen der Pflege in Gesundheitsförderung und Prävention, in: "Die Rotkreuzschwester"03/2011

Jonglierkunst gefragt - Familiengesundheitspflege in Deutschland, in: Dr. med. Mabuse 184, März/April 2010

Beratung, Prävention, Hilfe - Familiengesundheitspflege als Angebot für vulnerable Gruppen, in: Heilberufe, 03/2010

Hier ist Platz für aktuelle Pressemitteilungen

Hier finden Sie eine kleine Auswahl von Vorträgen. Informationen zu weiteren (un)veröffentlichten Vorträgen erhalten Sie bei dbfk@dbfk.de


Vorträge des AbsolventInnentreffens 2016 in Stuttgart

Vortrag des AbsolventInnentreffens 2015 in Berlin

Gemeindeschwester Plus und PräSenz - Präventive Hausbesuche bei Senioren, Vortrag von Matthias Brünett, Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung dip, PDF

Vorträge des AbsolventInnentreffens 2014 Berlin

Familiengesundheitspflege aus Sicht der Caritas - Chancen und Herausforderungen, Vortrag Dr. Elisabeth Fix, Berliner Büro Deutscher Caritasverband e.V. , PDF

Projekt Pause in NRW - Pflegende Angehörige unterstützen, stärken, entlasten, Vortrag Nina Henkels, BARMER GEK Hauptverwaltung Pflege, Wuppertal, PDF,

Kontaktstelle Demenzhilfe Allgäu, Vortrag Stephan Vogt, Tettnang, PDF

Implementierung der Familiengesundheitspflege in das Setting Wohnungsbaugenossenschaft, Vortrag Constanze Wätzold, Stuttgart, PDF

Quartiersleben in Konstanz, Vortrag von Maike Schäberle, Konstanz, PDF

Die Sonnenkinder, Vortrag von Sieglinde Schenk, Leonberg, PDF

Tätigkeiten in der Familiengesundheitspflege

Familiengesundheitspflege ist ein spezielles, aufsuchendes, salutogenetisch und systemisch orientiertes Beratungsangebot für Einzelpersonen, Familien und Gruppen. Familiengesundheitspflegende und –hebammen wenden familienzentrierte Pflegekonzepte an und beziehen Zu- bzw. Angehörige ein.
Es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen der Tätigkeit einer FamiliengesundheitspflegerIn und der früheren Gemeindeschwester. Allerdings verfügen Familiengesundheitspflegende (nach dem WHO-Konzept Family Health Nursing) über ein großes Repertoire an Instrumenten und Assessments. Dazu gehört z.B. die Arbeit mit dem Genogramm oder der Ecomap. Diese geben Antwort auf Fragen wie: Wie ist der Mensch in seiner Umwelt verwurzelt? Gibt es eine Familie oder ein soziales Netzwerk? Welche Ressourcen hat der Betroffene? Wie können diese genutzt werden? Nach einer Ist-Analyse werden die Interventionen geplant, umgesetzt und evaluiert.

Fragen dazu? Eine kurze Übersicht finden Sie in unserer Broschüre Familiengesundheitspflege in Deutschland

Handlungsfelder

FamiliengesundheitspflegerInnen entlasten pflegende Angehörige: im Auftrag der BARMER GEK begleiten Familien oder Einzelpersonen über sieben Monate bei komplexen Pflegesituationen. Dadurch sollen vor allem pflegende Angehörige entlastet werden. Darüber hinaus sind Familiengesundheitspflegende und -hebammen freiberuflich oder in Projekten (z.B. der Frühen Hilfen als Familiengesundheitshebamme) tätig. Sie unterstützen, beraten und koordinieren die Hilfen. Sie sind in Drogenambulanzen, ambulanten Pflegediensten, im Hospiz oder im Quartiersmanagement, der Demenzhilfe, der Behindertenhilfe, Rehakliniken, im Entlassungsmanagement oder der Überleitung anzutreffen. Vor allem sozial und wirtschaftlich benachteiligten Gruppen soll der Zugang zu den Leistungen des Sozial- und Gesundheitswesen ermöglicht werden.

Fragen dazu? Anworten liefert unsere Broschüre Familiengesundheit

Aufgaben und Ziele in der Familiengesundheitspflege

  • Beratung und Begleitung bei Pflegebedürftigkeit, (Risiko)Schwangerschaft, Gewalt, Armut, Migration und Gesundheit u.a.
  • Entlastung pflegender Privatpersonen oder Angehöriger
  • Frühzeitiges Erkennen potenzieller und aktueller Gesundheitsprobleme
  • Beratung und Unterstützung rund um Prävention und Gesundheitsförderung
  • Unterstützung bei Entscheidungsfindungen in der Familie, z.B. bei Unterbringung eines Familienangehörigen im Pflegeheim etc.
  • Verbindungsglied im Sinne von Case Management zum Hausarzt, anderen Gesundheits- und Sozialberufen
  • LotsIn z.B. zum Sozialamt, Jugend- oder Gesundheitsamt u.ä.
  • Überleitung im Anschluss an Krankenhausbehandlung oder Rehaaufenthalte

Fragen? Bitte schreiben Sie an dbfk@dbfk.de

Das Modellprojekt

In der ersten Projektphase (2004-2005) wurde die Passfähigkeit des Konzeptes "Familiengesundheit für Pflegende und Hebammen" für das deutsche Gesundheitswesen untersucht. In Interviews wurden die Meinungen von Experten aus Politik, Wissenschaft, Krankenkassen und Verbänden ermittelt. Aus den Aussagen wurden fünf Szenarien  entwickelt, in denen potenzielle Zielgruppen, Anlass und Bedarf für die Beratung, mögliche Kooperationspartner, Finanzierung, Handlungskompetenzen und Ansiedlung der FamiliengesundheitspflegerIn und Familiengesundheitshebamme benannt wurden.

In der zweiten Projektphase (2005-2008) wurde die „Weiterbildung Familiengesundheit für Pflegende und Hebammen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung“ durchgeführt. Diese Phase wurde von der Universität Witten/Herdecke wissenschaftlich begleitet und vom Bundesgesundheitsministerium sowie der Robert Bosch Stiftung gefördert. Die Bandbreite und den Nutzen des neuen Handlungsfeldes zeigen die Ergebnisse (Eberl, Schnepp 2008).

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