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Nachhaltigkeit in der Pflege

Aktualisiert: Basisfakten zum Klimawandel

Für ein konsequentes Handeln beim Klimaschutz braucht es eine verlässliche Faktenlage. Deshalb haben jetzt sechs Organisationen unter Führung des Deutschen Klima Konsortiums (DKK) ein Papier veröffentlicht, in dem kurz und knapp das steht, was in der Klimaforschung heute als unumstritten gilt. Die Befunde reichen von naturwissenschaftlichen Grundlagen über die Folgen in Deutschland und auf der ganzen Welt bis hin zu den in Paris vereinbarten Zielen. 

Die im September 2020 erstmals veröffentlichte und jetzt aktualisierte Faktensammlung belegt, dass die gegenwärtige globale Erwärmung eine Tatsache und im Wesentlichen Menschen gemacht ist. 30 Jahren internationale Klimapolitik haben nicht verhindert, dass sich immer mehr Treibhausgase in der Atmosphäre ansammeln und damit den Klimawandel beschleunigen und verstärken. Wieder einmal liegen die Fakten auf dem Tisch, und zwar sehr kompakt.

Die Basisfakten gibt es im Download auf der Homepage des DKK

Basisfakten Klimawandel
 
 
 

 
 
Pflege-Azubis für Klimaschutz (zum Youtube-Video)

Die Kurse 22/25-1 und 20/23-3 der Katholischen Schule für Pflegeberufe erstellten zur Erstveröffentlichung auf dem Deutschen Pflegetag 2022 ein Video, warum Klimaschutz für Pflegende von elementarer Bedeutung ist. Ab sofort im YouTube Kanal des DBfK-Nordwest zur Ansicht zur Verfügung.

Planetary Health

Der Vortrag von Prof. Dr. Dr. Sabine Gabrysch, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK)/Charité Berlin,
vom 6. September 2022 zu Planetary Health steht ab sofort im YouTube Kanal des DBfK-Nordwest zur Ansicht zur Verfügung.

 
 
 

 
 


„Wenn man Krankheiten - sowohl in Privathäusern als auch in öffentlichen Hospitälern - beobachtet, so fällt dem erfahrenen Beobachter am stärksten auf,
 dass die Symptome oder die Leiden, die man im Allgemeinen für unvermeidbar und zur Krankheit gehörig hält, sehr oft überhaupt nicht Krankheitssymptome, sondern Symptome von
etwas ganz anderem sind - von Mangel an frischer Luft, oder Licht, oder Wärme, oder Ruhe, oder Sauberkeit, oder Pünktlichkeit und Sorgfalt beim Verabreichen
der Diät oder aber von jedem einzelnen oder all diesen Dingen zusammen.“

Florence Nightingale (Notes on Nursing 1860)


 
 

Warum ist Nachhaltigkeit ein Thema, das alle beruflich Pflegenden etwas angeht?


  • Weil es, wie schon Florence Nightingale als Begründerin der modernen Krankenpflege treffend bemerkte, einen Zusammenhang zwischen Umwelteinflüssen und Krankheiten gibt.
  • Weil nicht-nachhaltiges Handeln eine Auswirkung auf das Klima hat, wie die jüngste Vergangenheit deutlich gezeigt hat. 
  • Weil Pflegende die Auswirkungen des Klimawandels am eigenen Leib und an ihren Arbeitsstätten erleben - sei es im Krankenhaus, in Langzeiteinrichtungen oder in der ambulanten Pflege. 
  • Weil der Klimawandel gravierende gesundheitliche Folgen für alle, insbesondere aber für alte und kranke Menschen hat. 
  • Und weil es einfach Freude macht, bewusst zu leben und auf sich, auf andere Menschen und auf die Umwelt zu achten. 

Wie das gehen kann, zeigen verschiedene Tipps und Anregungen auf dieser Seite.


Fenster oder Heizung
Standby
Licht
Heizkörper
Fitniess
 

Welches sind die entscheidenden Handlungsfelder?

In seinem Policy Brief für Deutschland hat der "Lancet Countdown for Health and Climate Change Report" 2019 drei zentrale Handlungsfelder für den deutschen Gesundheitssektor beschrieben. Einleitend stellt der Bericht fest, dass die Bewältigung der Folgen von überschrittenen planetaren Belastungsgrenzen die globale Herausforderung des 21. Jahrhunderts ist. Kein Land und keine Gesellschaft der Welt ist immun gegen die Gesundheitsfolgen des Klimawandels, die sich schon jetzt in erhöhter Krankheitslast in nahezu allen Fachgebieten der Medizin zeigen. Die Umsetzung der Empfehlungen aus dem Jahr 2019 wurden in einem weiteren Policy Brief 2021 überprüft.

1. Systematische und flächendeckende Umsetzung von Hitzeschutzplänen zur Reduktion von hitzebedingten Gesundheitsrisiken

Auch Deutschland ist immer häufiger von Extremwettereignissen betroffen, insbesondere von Hitzeperioden sowie Starkregen mit Überflutungen [1].
Eine RKI-Analyse zeigt, dass in Berlin die Hitzewellen (2006, 2015 und 2018) zu einer erhöhten Anzahl von Sterbefällen (rund 390, 310 und 490) geführt hat. Dabei liegt die Mortalitätsrate in den älteren Altersgruppen bei bis zu 50 % [2].

2. Reduzierung des CO2-Fußabdrucks des deutschen Gesundheitssektors

Die jährlichen CO2-Emissionen sind in Deutschland mit 9,2 Tonnen doppelt so hoch wie im weltweiten Durchschnitt (1). Für 5 % dieser Treibhausgasemissionen ist der Gesundheitssektor verantwortlich [3].
Kliniken gehören zu den größten Energieverbrauchern in Deutschland: Ein Klinikbett verbraucht pro Jahr durchschnittlich so viel Energie wie zirka vier neuere Einfamilienhäuser [4].


Das Quellenverzeichnis zu allen Fakten finden Sie hier.

3. Integration von Klimawandel und Gesundheit/Planetary Health in die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Gesundheitsfachberufen

Bislang gibt es keine Verpflichtung zu Wissensvermittlung von Aspekten des Klimaschutzes (Mitigation) und zur Klimafolgenanpassung (Adaptation) für Gesundheitsfachberufe [5].
Die aktuellen Ernährungs- und Landwirtschaftsformen, insbesondere der hohe Fleischkonsum, haben einen erheblichen Anteil an den Treibhausgasemissionen [6]. Ein erheblicher Teil der antibiotikaresistenten Erreger stammt bei aus der Massentierhaltung [7].
Pflanzenbasierte Ernährungsmuster tragen nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern wirken auch präventiv gegen ernährungsassoziierte Erkrankungen bzw. nichtübertragbare Krankheiten (NCD) [8].
Die Pollensaison verlängert sich um 20 Tage und die Pollenbelastung steigt insgesamt [9]. Die erhöhte Allergiebelastung wirkt sich auch negativ auf chronische Atemwegserkrankungen aus [10].
Die erhöhte Feinstaubbelastung (durch motorisierten Verkehr), stellt auch in Deutschland ein relevantes Gesundheitsrisiko dar: Nach Schätzungen sind bis zu 14 % aller Todesfälle bei Erwachsenen über 30 Jahren auf kardiopulmonale Erkrankungen und zirka 20 % aller krebsbedingten Todesfälle auf den Langzeit-Umweltstressor Feinstaub zurückzuführen [11].
Die unsachgemäße Entsorgung von Arzneimitteln trägt zur Verunreinigung der Umwelt bei [12, 13]. Für 20 % der Arzneimittel-induzierten Umweltbelastung sind Krankenhäuser verantwortlich, und fast die Hälfte aller Deutschen entsorgt zumindest gelegentlich Arzneimittel über das Abwasser [14].
 
 
 

Akteure im Bereich Nachhaltigkeit, Klimawandel, Umweltschutz & Pflege

Es gibt im Gesundheitssektor eine ganze Reihe von Organisationen, Initiativen und Projekten mit Bezug zur Pflege bzw. mit direkter Einbeziehung beruflich Pflegender. Wir stellen hier einige von ihnen vor.

Allgemeine Projekte und Netzwerke:

Klimaneutraler Gesundheitssektor 2035: In dieser Initiative treten Praxen, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Apotheken, Krankenkassen und weitere Einrichtungen zusammen für eine klimaneutrale Gesundheitsversorgung bis 2035 ein: https://gesundheit-braucht-klimaschutz.de/

KLUG e.V. (KLimwawandel Und Gesundheit): KLUG bietet einen Newsletter, die Planetary Health Academy und viele Fachinformationen an: https://www.klimawandel-gesundheit.de/

Health For Future: Das ist eine Initiative von KLUG und organisiert die Mitglieder in einzelnen Ortsgruppen. https://healthforfuture.de/

Health Care Without Harm (HCWH): In diesem Netzwerk haben sich Krankenhäuser, Führungskräfte und Mitarbeitende aus dem Gesundheitssektor zusammengeschlossen. Europaweit wurde im Januar 2021 eine neue Kampagne gestartet, in der Pflegende ihre Stimme erheben und ihre Kolleg:innen aus der Gesundheitsversorgung zum Klimaschutz motivieren sollen. Mehr zur Nurses Climate Challengehttps://noharm-europe.org/articles/news/europe/nurses-climate-challenge-launches-europe

Viamedica Stiftung: Ziel ist eine nachhaltige Balance zwischen Medizin, Mensch und Natur - mit verschiedenen Kampagnen wie z.B. "Klimaretter" oder "Klinergie" und Materialien wie Energiesparfibel und Antibiotika-Pass: 

ProVeg international (ehemals Vegetarierbund e.V): spendenbasierte Trainings und Workshops für Mitarbeitende von Gesundheitseinrichtungen:



Konkrete Projekte im Krankenhaus oder in Langzeiteinrichtungen:

KLIK Green: Krankenhäuser und Reha-Kliniken sind ressourcenintensive Großverbraucher und können daher einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das Ziel von KLIK green ist es, innerhalb der Projektlaufzeit mindestens 100.000 Tonnen CO2-Äquivalente zu vermeiden. Dafür sollen bundesweit 250 Krankenhäuser und Reha-Kliniken am Projekt beteiligt werden. In den beteiligten Einrichtungen werden beschäftigte Fachkräfte zu Klimamanager:innen qualifiziert, um konkrete Klimaschutzziele festzulegen, Maßnahmen zu planen und umzusetzen.
Die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums fördert KLIK green bis April 2022. Weitere Informationen unter https://www.klik-krankenhaus.de/startseite

Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe gGmbH in Berlin-Spandau: Die Klinik für Anthroposophische Medizin und Pflege hat den Status eines akademischen Lehrkrankenhaus der Charité und ist seit 25 Jahren auf dem transformativen Weg zu einer ökologischen und nachhaltigen Gesundheitseinrichtung - im Netzwerk mit Health for Future:

Klimafreundlich pflegen: Bei der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt im Juni 2021 wurde als zentrales Ziel Klimaneutralität vor 2040 festgelegt. Für stationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege bedeutet dies, dass sie durchschnittlich 87 % ihrer Emissionen einsparen müssen. Das Projekt „klimafreundlich pflegen – überall!“ wird für drei Jahre wird im Zuge der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Im ersten Schritt wird der CO2-Fußabdruck aller 90 am Projekt beteiligten Einrichtungen erhoben. Mit Hilfe des gesammelten Datenmaterials werden in Abstimmung mit Mitarbeitenden und Bewohner:innen gezielte Klimaschutzstrategien und Maßnahmen entwickelt, sodass die bisherigen Emissionen um einen wesentlichen Anteil verringert werden. Weitere Informationen auf der Seite der AWO unter https://klimafreundlich-pflegen.de/#warum-klimafreundlich-pflegen

Institute:

Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam: Forschungsabteilung für Klimaresilienz, Klimafolgen und Anpassung unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. med. Sabine Gabrysch, die auch seit 2019 Professorin für Klimawandel und Gesundheit am Institut für Public Health der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist
Link zum Institut: https://www.pik-potsdam.de/de
Link zur Charité:

Institut für Arbeitsmedizin am Klinikum der Universität München: Mit Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) wurden verschiedene Bildungsmodule für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt, darunter auch eine Hitzeschulung für die Pflege: http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Bildungsmodule-Aerzte/de/bildungsmodule-mfa/index.html
Außerdem gibt es Informationsbroschüren und Poster zu Hitze- und Infektionsschutz unter http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Bildungsmodule-Aerzte/de/Co-HEAT/Fuer-Gesundheitsberufe/Infobroschuere/index.html
Das Klinikum beitreibt auch das Expertennetzwerk „Klimawandel, Hitze und Gesundheit“ – eine zugriffsgeschützte, interaktive und digitale Plattform, die den Wissensaustausch zwischen den Expertinnen und Experten fördern, weiterentwickeln und stärken soll: http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Bildungsmodule-Aerzte/de/bildungsmodule-mfa/Netzwerk/index.html



 

Zum Weiterlesen

Positionspapiere, Berichte & Broschüren:

ICN-Positionspapier zu Pflege/Klimawandel/Gesundheit und ICN-Ethikkodex

EFN-Positionspapier zum Beitrag der Pflegenden zur Bewältigung des Klimawandels

DBfK-Broschüre Pflege im Umgang mit dem Klimawandel 


Positionspapier von Health for Future zur Bundestagswahl 2021

Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021 des Umweltbundesamtes

Grundsatzpapier der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) (2019)

Positionspapier der Deutschen Plattform für Globale Gesundheit (DPGG)

Informationsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Handlungsempfehlungen des Bundesumweltministeriums für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit

Abschlussbericht zum Einfluss des Klimawandels auf die Morbidität und Mortalität von Atemwegserkrankungen, Hrsg: Umweltbundesamt (2021)

Wiki-Bildungsserver zum Klimawandel

Dr. med. Mabuse Schwerpunktheft Klima & Gesundheit

Swiss Medical Forum zu Luftverschmutzung, Klima und Allergien

Positionspapier des BUND zu Arzneimittel in der Umwelt (2020)


Bücher:

Nachhaltigkeit - Bilanz und Ausblick. Hrsg. Grossmann, Wolf Dieter; Eisenberg, Wolfgang; Meiß, Karl-Michael (1999), Peter Lang Ltd. International Academic Publishers

Thomas Bruhn/Jessica Böhme (2021): Mehr sein, weniger brauchen. Was Nachhaltigkeit mit unseren Beziehungen zu tun hat. Beltz Verlag

Maja Göpel (2020): Unsere Welt neu denken. Eine Einladung. Ullstein Buchverlage GmbH

Claus Leitzmann, Markus Keller (2013): Vegetarische Ernährung. 3. aktualisierte Auflage. Verlag Eugen Ulmer KG

 
 

Die Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit in der Pflege

Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen Klimawandel, Umweltbelastungen und Gesundheit – direkt durch extreme Wetterlagen und lange Hitzeperioden beispielsweise und indirekt durch Umweltverschmutzung, sinkende Wasserqualität, mehr Belastungsphasen für Allergiker etc. Pflegende sind oft unmittelbar mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert, aber sie können auch selbst einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in der Pflege leisten. Dafür setzen wir uns in der AG Nachhaltigkeit in der Pflege im DBfK ein.

  • Wir sind: eine Gruppe von engagierten Mitgliedern, die sich nach Bedarf und Absprache via Telefonkonferenz, Zoom oder in Präsenz trifft.
  • Wir glauben: Pflege kann und muss klimafreundlicher werden und jede:r von uns kann etwas dazu beitragen.
  • Wir wollen: Pflegende für den Zusammenhang zwischen globalem Klimawandel und der eigenen Pflegepraxis sensibilisieren.
  • Wir erarbeiten: Handreichungen und Tipps für ressourcenschonenderes Arbeiten, die sich leicht umsetzen lassen.
  • Wir kooperieren: beispielsweise mit der Gruppe Pflegender bei Health for Future https://healthforfuture.de/ und mit anderen Akteuren aus diesem Bereich. Sprechen Sie uns an - auch, wenn Sie als beruflich Pflegende Lust haben, bei uns mitzumachen!
  • Wir informieren: hier auf dieser Seite und in Veranstaltungen zum Thema Klimawandel und Nachhaltigkeit.

    "Klimawandel und Gesundheit - Hitzeanpassung im Gesundheitsbereich", Referentin: Dr. Julia Schoierer, Institut für Arbeitsmedizin der LMU München, zum Vortrag vom 23.09.2021
    "Klimaschutz in der Pflege - wie geht das?", Referentin: Julia Maier, AWO, zum Vortrag vom 02.02.2022
    "Klimaschutz in der Pflege - Praxistipps aus dem Projekt KLIK green", Referentin: Eva Loy, BUND Berlin e.V., zum Vortrag vom 02.02.2022
    "Planetary Health - ein Gesundheitskonzept für Erde und Mensch", Referentin: Prof. Dr. Dr. med. Sabine Gabrysch, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung/Charité Berlin, zum Vortrag vom 06.09.2022

Die Mitglieder der AG Nachhaltigkeit in der Pflege

Mitglieder
Koordination und Kontakt: Katharina von Croy, voncroy@dbfk.de, Tel.: 0511 6968440
KvC
 

Der Flyer der AG Nachhaltigkeit zum Download

 

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