Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe DBfK

Das sind wir

Der DBfK ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). 

Was ist ein Berufsverband?

Ein Berufsverband ist eine freie und unabhängige Interessenvertretung, deren Mitglieder Angehörige desselben Berufes oder nahe verwandter Berufe sind. Berufsverbände arbeiten mit dem Ziel, durch Bündelung der Interessen möglichst vieler Berufsangehöriger diese Interessen gegenüber den Vertragspartnern der Berufsausübenden (z. B. Arbeitgeber, Auftraggeber, öffentliche Hand, Gesetzgeber) und der Öffentlichkeit allgemein besser und wirkungsvoller durchzusetzen.

In Deutschland gibt es Tausende von Berufsverbänden - mindestens so viele wie es Berufe gibt. Auch in der Pflegebranche finden sich etliche, in der Regel sind das Spezialistenverbände. Der DBfK ist allerdings die größte und in der Branche bekannteste Interessenvertretung der freien beruflichen Pflege in Deutschland.

Nach innen hin verstehen sich Berufsverbände üblicherweise als ein Forum, auf dem berufsspezifische Fragen aufgeworfen, diskutiert und geklärt werden können. Berufsverbände bieten ihren Mitgliedern als Gegenleistung für den zu entrichtenden Mitgliedsbeitrag meist den bevorzugten Zugang zu beruflich relevanten Informationen, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und sonstige Vergünstigungen.

Oft gefragt: Wie passt das Kürzel zum Verbandsnamen?

DBfK Logo

Vielen fällt es auf: Das sehr bekannte Kürzel des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe heißt 'DBfK' und findet sich so auch in unserem Logo. Aber müsste es nicht 'DBfP' heißen - P für Pflegeberufe? Wie kommt das K hinein?

Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Bis zum Jahr 1991 trug der Verband den Namen 'Deutscher Berufsverband für Krankenpflege', so entstand das Kürzel DBfK. Als sich die Altenpflege als eigenständiger Beruf entwickelte und der DBfK sich auch mit der Namensänderung  "... für Krankenpflege" in "... für Pflegeberufe" weiter öffnete, war DBfK in der Pflegelandschaft bereits so geläufig, dass es unklug gewesen wäre, das zu ändern.

Ein wenig Historie

Eine ausführlichere Darstellung unserer Geschichte finden Sie hier. Der Verband entstand 1903, als die Pflege sich langsam von der ausschließlich für "Schwestern" vorgesehenen Berufung zu einem professionellen Berufsbild entwickelte. Gründerin des DBfK war Agnes Karll (1868 -  1927), eine Rot-Kreuz-Schwester mit viel Courage und berufspolitischer Weitsicht, die man deshalb auch die 'deutsche Florence Nightingale' nennt.

DBfK-Gründerin Agnes Karll
DBfK-Gründerin Agnes Karll

Mit ca. zehn Jahren Berufserfahrung in der Privat- und Krankenhauspflege gründete sie am 11. Januar 1903 in Berlin-Schöneberg die "Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands" (B.O.K.D.), den Vorläufer des heutigen DBfK. Ziel war, für den Krankenpflegeberuf bessere Rahmenbedingungen zu schaffen und die beruflich Pflegenden sozial abzusichern. Es gab seinerzeit kein definiertes Berufsbild, keine geregelte Ausbildung, gesetzlich definierte Arbeitszeiten oder tarifliche Vergütungen. Und auch keine soziale Absicherung (Rente) am Ende des Berufslebens. Der Verband zählte 1912 bereits 3.200 aktive Mitglieder und gewann bald auch politisches Gewicht. Symbol war von Anfang an das Lazaruskreuz.

Parallel war Agnes Karll mit ihrem B.O.K.D. auch schon frühzeitig international vernetzt und aktiv. 1904 wurde ICN (International Council of Nurses) gegründet, Deutschland war, vertreten durch Agnes Karll, eines der Gründungsmitglieder. 1909 wurde sie sogar zur ICN-Präsidentin gewählt.

Der Verband hat seit der Gründung als B.O.K.D. eine wechselvolle Geschichte erfahren. Wer sich ausführlicher damit beschäftigen möchte, dem sei das Buch von Ruth Elster "Der Agnes Karll Verband ... und sein Einfluss auf die Entwicklung der Krankenpflege in Deutschland" empfohlen.

Der DBfK bewahrt das Andenken an Agnes Karll und verfolgt bis heute seine berufspolitischen Ziele in ihrem Sinne. Ein Satz von ihr ist zum geflügelten Wort geworden und nach wie vor höchst aktuell: " Will die (beruflich) Pflegende nicht wie bisher Amboß sein, muss sie eiligst anfangen, Hammer zu werden und nicht mehr ihr Geschick willenlos aus den Händen Anderer zu nehmen, sondern es selbst zu gestalten."

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