Ziele

Aktionsprogramm2020

In der Gegenwart die Zukunft gestalten

Pflege und Gesundheit sind zentrale Themen in Gegenwart und Zukunft. Der DBfK ist sich der gesellschaftlichen Verantwortung der beruflich Pflegenden bewusst und stellt sich den daraus resultierenden Herausforderungen.

Das Aktionsprogramm 2020 bietet dafür die Orientierung. Der DBfK steht in seiner über 100jährigen Tradition für die Professionalisierung des Pflegeberufes, für die Weiterentwicklung der Pflege und für angemessene, gute und motivierende Arbeitsbedingungen der Berufsangehörigen.

Der DBfK erfüllt seinen Verbandszweck durch breit gefächerte Aktivitäten. Rahmen hierfür ist das Aktionsprogramm 2020, in dem verschiedene Ziele und Strategien entwickelt wurden. Sie werden bei Bedarf ergänzt bzw. aktualisiert und der Zielerreichungsgrad regelmäßig evaluiert.

 

Zu den wichtigsten Zielen unserer berufspolitischen Arbeit gehören:

Selbstverwaltung
Mobilität
Bildung
Wert von Pflege
Pflege international
Aufgabenprofil
Weiterentwicklung
Wissenschaft
Rahmenbedingungen
Attraktivität des Berufs
Berufsimage

Die Pflegeberufe regeln für die Angehörigen ihrer Profession alle wesentlichen Belange des Berufes selbst. Sie übernehmen den gesellschaftlichen Auftrag und gestalten alle wesentlichen politischen Entscheidungen mit, die das Gesundheits- und Sozialwesen betreffen. Die gesellschaftliche Bedeutung und die hohen Anforderungen an die Qualität der Pflege sind politisch anerkannt.

Deshalb unterstützen wir die Errichtung von Pflegekammern in allen Bundesländern. Mehr dazu unter Pflegekammer

In der Europäischen Union (EU) gibt es keine Einschränkung für die berufliche Mobilität von in Deutschland ausgebildeten Pflegenden.

Innerhalb der Selbstverwaltung sichert die berufliche Pflege die Qualität ihrer Profession über Aus- und Weiterbildung auf verschiedenen Niveaus. Das Konzept 'Pflegebildung offensiv' des Deutschen Bildungsrates für Pflegeberufe ist bundesweit umgesetzt.

Die ökonomische Bedeutung von professioneller Pflege, deren Leistungen sowie ethische und finanzielle Dimensionen sind transparent und werden in der Gesellschaft anerkannt.

Der DBfK vertritt die Belange der Pflegenden international in ICN (International Council of Nurses), EFN (European Federation of Nurses Associations) und zahlreichen europäischen Spezialistenorganisationen.

Mehr dazu unter Netzwerk

Beruflich Pflegende als Angehörige eines Heilberufs übernehmen in Erweiterung ihres traditionellen Aufgabenprofils entsprechend der Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger und zur Verbesserung der Versorgung zusätzliche selbstverantwortliche Aufgaben. Dies kann z.B. im Zusammenhang mit Prozess-/Fallsteuerung, Pflegediagnostik und -therapie, Gesundheitsförderung und Beratung sein.

Beruflich Pflegende entwickeln vor dem Hintergrund der sich ständig wandelnden Anforderungen an das Gesundheitssystem neue Konzepte und Methoden.

Pflegewissenschaft und -forschung sind etabliert und unabdingbare Grundlage für die gesundheitliche und pflegerische Versorgung und Betreuung. Der wissenschaftliche Nachwuchs und eine evidenzbasierte Pflegepraxis sind sichergestellt.

Die Rahmenbedingungen der professionellen Pflege sind so gestaltet, dass die pflegerische Versorgung den Bedarfen der Bevölkerung entspricht.

Der Pflegeberuf ist für interessierte und geeignete Schulabgänger, junge Menschen und Berufsumsteiger eine attraktive Berufsperspektive.

Die beruflich Pflegenden erkennen den Wert ihrer Arbeit für die Gesellschaft, identifizieren sich mit ihrem Beruf und treten selbstbewusst in der Öffentlichkeit auf.

Unsere Ziele sind unmittelbar verknüpft mit dem ICN-Ethikkodex für Pflegende.

ICN Ethikkodex für Pflegende

"Erstmals wurde ein internationaler Ethikkodex für Pflegende 1953 vom International Council of Nurses (ICN) verabschiedet. Der Kodex wurde seitdem mehrfach überprüft und bestätigt. Die neueste Überarbeitung stammt aus dem Jahr 2012.

Pflegende haben vier grundlegende Aufgaben:

  • Gesundheit zu fördern
  • Krankheit zu verhüten
  • Gesundheit wiederherzustellen
  • Leiden zu lindern.

Es besteht ein universeller Bedarf an Pflege.

 

Untrennbar von Pflege ist die Achtung der Menschenrechte, einschließlich kultureller Rechte, des Rechts auf Leben und Entscheidungsfreiheit, auf Würde und auf respektvolle Behandlung. Pflege wird mit Respekt und ohne Wertung des Alters, der Hautfarbe, des Glaubens, der Kultur, einer Behinderung oder Krankheit, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung, der Nationalität, der politischen Einstellung, der ethnischen Zugehörigkeit oder des sozialen Status ausgeübt.

Die Pflegende¹ übt ihre berufliche Tätigkeit zum Wohle des Einzelnen, der Familie und der sozialen Gemeinschaft aus; sie koordiniert ihre Dienstleistungen mit denen anderer beteiligter Gruppen. ..."

¹ Pflegende sind Personen, die eine Pflegeausbildung abgeschlossen haben. Sie sind berechtigt, in ihrem Land den Pflegeberuf auszuüben.

Download der vollständigen Fassung des aktuell gültigen ICN-Ethikkodex

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