DBfK aktuell - April 2026

Berufliche Pflege gestaltet sich nicht von allein

Peter Tackenberg
Peter Tackenberg

Peter Tackenberg
stellv. DBfK-Bundesgeschäftsführer

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

professionelle Pflege passiert im direkten Kontakt mit Patient:innen, Bewohner:innen und Klient:innen – dort, wo Zuwendung, Fachwissen und Verantwortung täglich zusammenkommen. Doch die Bedingungen, unter denen Pflege stattfindet, werden in der Regel an anderer Stelle gestaltet: in Ministerien, Parlamenten und Gremien. Fragen zur Personalausstattung, zur Nutzung pflegerischer Kompetenzen oder zur Qualität der Versorgung sind immer auch politische Entscheidungen. Genau deshalb ist es entscheidend, dass die Perspektive der professionellen Pflege in der Politik präsent ist und konsequent eingebracht wird.

Der DBfK übernimmt genau diese Aufgabe – kontinuierlich, fachlich fundiert und mit dem nötigen langen Atem. Berufspolitische Wirkung zeigt sich dabei oft nicht auf den ersten Blick. Es sind nicht immer die großen, sichtbaren Erfolge, sondern häufig die konkreten Verbesserungen im Detail: eine Formulierung in einem Gesetz, die Pflege stärkt. Eine fachliche Position, die Gehör findet. Oder eine Regelung, die in dieser Form nicht umgesetzt wird, weil Argumente überzeugen konnten.

Ein aktuelles Beispiel ist die Einführung der PPR 2.0. Sie markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer Personalbemessung, die sich stärker am tatsächlichen Versorgungsbedarf orientiert – und damit näher an der Realität professioneller Pflege ist. Solche Entwicklungen sind das Ergebnis vieler Jahre fachlicher Arbeit, intensiver Abstimmung und beharrlicher Interessenvertretung durch den DBfK.

Berufspolitik ist kein kurzfristiges Projekt. Sie lebt von Kontinuität, Dialog und der Bereitschaft, Themen immer wieder aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Gespräche führen, Positionen formulieren, Prozesse begleiten – und dabei klar benennen, was gute Pflege braucht. Das ist anspruchsvoll, oft kleinteilig und nicht immer sichtbar. Aber genau darin liegt ihre Stärke.

Deutlich wird dabei: Eine starke berufspolitische Stimme entsteht nicht allein durch gute Argumente, sondern durch Gemeinschaft. Je mehr Menschen hinter gemeinsamen Positionen stehen, desto mehr Gewicht bekommen sie. Jede Mitgliedschaft trägt dazu bei, die Anliegen der Pflege sichtbar zu machen und ihnen in politischen Prozessen Nachdruck zu verleihen. Sie ist damit ein aktiver Beitrag zur Weiterentwicklung der Profession.

DBfKplusEins – gemeinsam wachsen wir weiter!

Professionell Pflegende brauchen eine starke, sichtbare und handlungsfähige Berufsvertretung. Je mehr wir sind, desto mehr Gewicht hat unsere Stimme. Hier setzt die Aktion DBfKplusEins an: Empfehlt den DBfK weiter und gewinnt mindestens eine:n Kolleg:in dazu – denn schon eine Empfehlung macht einen großen Unterschied. Nur mit einer breiten Basis an Mitgliedern können wir unseren politischen Einfluss weiter stärken.

Deshalb ist jetzt der richtige Moment: Sprecht Kolleg:innen an und werdet gemeinsam Teil einer wachsenden Gemeinschaft. Mit etwas Glück gewinnt ihr dabei auch attraktive Preise.

Macht den DBfK stark für die Zukunft – und stärkt damit die Pflege insgesamt.

Alle Informationen zur Aktion DBfKplusEins

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