Ob Ausbildungsqualität oder Krisenvorsorge: Politische Entscheidungen prägen den Berufsalltag von professionell Pflegenden. Zwei aktuelle Beispiele aus Schleswig-Holstein zeigen, wie sich der DBfK Nordwest mit fachlich fundierten Stellungnahmen dafür einsetzt, dass die Perspektive und Expertise der Profession dabei berücksichtigt wird.
Im Rahmen einer Stellungnahme zur Änderung des Pflegeberufeausführungsgesetzes Schleswig-Holstein hat sich der DBfK Nordwest zur Einführung der bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung geäußert und dabei deutlich gemacht, dass eine qualitativ hochwertige Ausbildung …
Außerdem hat der DBfK Nordwest die Landesregierung Schleswig-Holstein aufgefordert, auch die Umsetzung der Befugniserweiterung in Schleswig-Holstein mitzudenken und vorzubereiten.
In einer weiteren Stellungnahme geht es um eine geplante Richtlinie, die Förderzuwendungen für nachhaltige Infrastrukturinvestitionen von sozialen Einrichtungen regeln soll. Der DBfK Nordwest hebt darin hervor, dass Investitionen in Hitzeschutz, Energieversorgung, Wassermanagement und Bevorratung einen direkten Beitrag zur Sicherung pflegerischer Versorgung leisten. Er mahnt zugleich an, dass die Förderung unbedingt auch bei kleineren Trägern und Pflegediensten ankommen muss, wo die Versorgungsrelevanz hoch und der Modernisierungsbedarf besonders dringlich ist.
Gesetze und Förderrichtlinien auf Landes- und Bundesebene entscheiden maßgeblich darüber, ob Ausbildung gelingt, ob Pflegefachpersonen ihre Kompetenzen einsetzen können und ob Arbeits- und Versorgungsbedingungen klima- und krisenfester werden. Damit die politischen Entscheidungsträger:innen in pflegerelevanten Fragen gut beraten sind, bringt sich der DBfK Nordwest deshalb sehr umfassend und regelmäßig mit fachlich fundierten Stellungnahmen und Verbesserungsvorschlägen in den Gesetzgebungsprozess ein.
Eine Übersicht über alle aktuellen Stellungnahmen und Positionspapiere des DBfK Nordwest gibt es hier, zu den Stellungnahmen des Bundesverbands geht es hier.