Die erste Interprofessionelle Ausbildungsstation (IPSTA) Deutschlands wurde im April 2017 in Heidelberg nach dem schwedischen Vorbild eröffnet. Dort sind IPSTAs in die Curricula der Studiengänge Medizin, Pflege, Physio- und Ergotherapie, die seit den 1970 Jahren in den Kliniken entstanden, etabliert.
Die Planung, Vorbereitung und Eröffnung der IPSTA Station hat den Verantwortlichen der Berufsgruppen verdeutlicht, dass eine IPSTA nicht nur eine gute Zusammenarbeit mit klaren Zielvorgaben fordert, sondern dass auch liebgewonnene Rituale über Bord geworfen werden müssen. So starten die beiden Berufsgruppen morgens nicht zu unterschiedlichen Zeiten, sondern beginnen ihren Tag gemeinsam. Die Übergabe wird sowohl für Medizinstudierende wie auch Pflegeauszubildende von den Pflegefachpersonen des Nachtdienstes entgegengenommen. Es gibt nur ein Dienstzimmer und der Tagesablauf zwischen Medizin und Pflege ist eng miteinander verzahnt und lässt eine permanente Abstimmung über den gemeinsamen Behandlungsplan zu.
Ziele und Inhalte des Seminars
Interprofessionelle Zusammenarbeit – machen wir schon! Oder?
Wieso benötigen wir Interprofessionelle Ausbildungsstationen?
Ein Tag auf einer IPSTA – was geschieht dort?
Welche besonderen Herausforderungen erwarten die Praxisanleiter:innen? Der Weg von Praxisanleitung zu Lernbegleitung – eine Entwicklung der Rolle und des Rollenverständnisses.
Wie hat sich das Lehr- und Lernverständnis verändert?
Welche Chancen erwachsen für alle Mitarbeitenden und für die Klinik
Methoden
Zielgruppe
Praxisanleiter:innen und interessierte Pflegefachpersonen aller Pflegesettings
Online Seminar
Interaktive Schulung per Videokonferenz;
Teilnehmerzahl ist begrenzt;
Zwingende technische Voraussetzung
Stabile Internetverbindung, je Teilnehmer:in ein PC, Laptop oder Tablet (kein Smartphone) mit Kamera und Mikrofon (optimal ist ein Headset), Einzelarbeitsplatz
Referentin
Birgit Trierweiler-Hauke
Leiterin des Pflegedienstes und der Interdisziplinären Bereiche I Chirurgische Klinik und Klinik für Anästhesiologie, Wundmanagerin ZWM®
Anerkennung
Das Seminar gilt als berufspädagogische Fortbildung mit einem Umfang von 8 Stunden gem. § 4 PflAPrV – Praxisanleitung.
Registriert beruflich Pflegende können 8 Punkte geltend machen.
Mitglieder der Pflegekammer Rheinland-Pfalz können 8 Fortbildungspunkte erwerben.
Wichtiger Hinweis zur Buchung
Wenn Ihre Einrichtung die Kosten übernimmt, geben Sie beim Buchungsprozess unter "Abweichender Rechnungsempfänger" den vollständigen Namen (inkl. Rechtsform z.B. GmbH) und eine korrekte Mailadresse für die Rechnung an.
Rücktrittsklausel
Die Rücktrittserklärung bedarf der Schriftform. Ohne schriftliche Rücktrittserklärung werden die vollen Teilnahmegebühren in Rechnung gestellt. Bei Rücktritt innerhalb 21 Tagen bis 7. Tag vor Veranstaltungsbeginn werden 30 % der Teilnahmegebühren als Bearbeitungsgebühr berechnet. Ab dem 6. Tag vor Beginn sind die vollen Teilnahmegebühren zu entrichten. Der DBfK ist berechtigt, jederzeit den Rücktritt zur Anmeldung zu erklären, wenn nach Einschätzung des DBfK eine wirtschaftliche Durchführung nicht möglich ist.