16.07.2026
DBfK Nordwest-Mitglied und Pflegedirektor Kevin Heinrich gehört zu denjenigen, die bis zuletzt mit vollem Einsatz gegen die am 10. Juli im Bundestag beschlossene GKV-Reform gekämpft haben. Im Interview mit dem DBfK Nordwest erklärt er, warum es zu seinem Führungsverständnis gehört, sich für die Profession Pflege einzusetzen.
"Führung bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen – auch über die eigene Einrichtung hinaus. Wer eine Stimme in der Öffentlichkeit hat, sollte sie nutzen, um denjenigen Gehör zu verschaffen, die täglich Versorgung sicherstellen", erklärt Kevin im Interview in der Juli-Ausgabe des DBfK Nordwest-Mitgliedermagazins Gezielt informiert. Heinrich selbst hat seine Stimme unter anderem dafür genutzt, in einem offenen Brief an die Hamburger Sozialenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD) zu appellieren, sich für die Pflegenden und gegen die Kürzungen im Pflege- und Gesundheitsbereich einzusetzen. Die Aktion sorgte für Aufsehen, mit Medienberichten durch den NDR und im ARD Mittagsmagazin (hier anschauen).
Für Heinrich ist Loyalität gegenüber seiner Berufsgruppe eine Selbstverständlichkeit: "Wer Führungsverantwortung übernimmt, gestaltet Rahmenbedingungen – und dazu gehört auch, sich für die Weiterentwicklung der Profession einzusetzen. Wir sollten uns nicht darauf beschränken, bestehende Herausforderungen zu verwalten. Unsere Aufgabe ist es, Zukunft mitzugestalten."
Das vollständige Interview lesen DBfK Nordwest-Mitglieder in der aktuellen Ausgabe von Gezielt informiert.